--- title: "End-to-End-Monitoring zur Optimierung im Outputmanagement " description: "Wie End-to-End-Monitoring Fehlerquellen im Outputmanagement sichtbar macht und operative Aufwände trotz Event-Wachstum reduziert." canonical_url: "https://www.shiftcx.de/mediathek/asset/erfahrungen-mit-der-modernisierung-des-output-management-konzeptes.html" published: "2021-12-31" updated: "2026-04-24" language: "de" content_type: "VideoObject" publisher: "" --- # End-to-End-Monitoring zur Optimierung im Outputmanagement **Aufgezeichnet am:** 26.01.2022 **Dauer:** 30 Min. ## Sprecher - [Katja Betz](/experten/katja-betz.html) — Vice President Customer Correspondence Management, E.ON Energie Deutschland - [ Dr. Peter Neeb](/experten/dr-peter-neeb.html) — IT Consultant Wie End-to-End-Monitoring Fehlerquellen im Outputmanagement sichtbar macht und operative Aufwände trotz Event-Wachstum reduziert. Im Mittelpunkt steht die Transformation von monolithischen zu eventbasierten Multisystemarchitekturen im Outputmanagement großer Energieversorger. Die Referierenden beleuchten, wie die Fragmentierung von Daten und Prozessen neue Anforderungen an Transparenz und Fehleridentifikation stellt. Im praktischen Fokus steht die konsequente Nachverfolgung von Events über alle beteiligten Systeme hinweg, unterstützt durch die Standardisierung von Logfiles und Event-IDs sowie den Einsatz automatisierter Dashboards. Die Perspektive verbindet IT- und Fachbereichssicht und zeigt, wie Monitoring nicht nur als Operations-Thema, sondern als integraler Bestandteil von Entwicklung und Business etabliert wird. Kern des Ansatzes ist die Einführung eines End-to-End-Monitorings, das Fehlerquellen wie Netzwerkprobleme, API-Ausfälle oder Datenqualitätsmängel systematisch sichtbar macht. Die Nutzung von Tools wie Splunk ermöglicht die Aggregation und Visualisierung von Event-Daten, sodass Operations und Fachbereiche Fehlerursachen schnell identifizieren und zuordnen können. Automatisierte Prozesse klassifizieren Fehler, versenden qualifizierte Alerts und entlasten so die tägliche Arbeit. Die Standardisierung der Event-IDs bildet die Grundlage für eine systemübergreifende Fehleranalyse, während die Integration von Logs aus unterschiedlichen Systemen und Third-Party-Anwendungen durch Middleware-Lösungen unterstützt wird. Die Praxisberichte zeigen, wie sich durch diese Maßnahmen das Monitoring skalieren und der operative Aufwand trotz steigendem Event-Volumen deutlich reduzieren lässt. ## Kernaussagen -

Die Einführung eines End-to-End-Monitorings mit eventbasierter Nachverfolgung ermöglicht die Identifikation und Lokalisierung von Fehlern in komplexen Outputmanagement-Prozessen. - Die Standardisierung von Logfiles und die Nutzung einer einheitlichen Event-ID sind essenziell, um Transparenz über den gesamten Prozess zu schaffen und Fehler effizient zuzuordnen. - Automatisierte Dashboards und qualifizierte Fehlermeldungen erleichtern sowohl Operations als auch Fachbereichen die Fehleranalyse und beschleunigen die Fehlerbehebung signifikant. - Der Einsatz von Splunk als zentrales Monitoring- und Reporting-Tool ermöglicht eine hohe Skalierbarkeit und Automatisierung im täglichen Betrieb. - Die Initiative zur Verbesserung des Monitorings sollte vom Fachbereich ausgehen, da dort die Anforderungen und der operative Nutzen am größten sind.

## Zitat > Wir haben volle Transparenz über unsere Output-Management-Prozesse – das ist unser Werkzeug und unsere Waffe, weil wir mit den vorhandenen Daten immer aussagefähig sind. – Katja Betz So eine Aktivität wie End-to-End-Monitoring kann nicht von der IT aus getrieben werden, sondern muss vom Fachbereich kommen – nur dort entsteht der echte Nutzen. – Dr. Peter Neeb Die Basisanforderung ist, dass jedes System zumindest die Event-ID mitloggt – erst dadurch wird echte Transparenz und Fehlernachverfolgung in verteilten Architekturen möglich. – Katja Betz