--- title: "Mit dem Marketing Automation Canvas Strategien und Taktiken entwickeln" description: "Mit dem Marketing Automation Canvas Customer Journeys strukturieren, Zielgruppen präzise adressieren und Kampagnen kollaborativ planen." canonical_url: "https://www.shiftcx.de/mediathek/asset/mit-dem-marketing-automation-canvas-strategien-und-taktiken-entwickeln.html" published: "2021-12-10" updated: "2026-04-23" language: "de" content_type: "VideoObject" publisher: "" --- # Mit dem Marketing Automation Canvas Strategien und Taktiken entwickeln **Aufgezeichnet am:** 08.03.2022 **Dauer:** 20 Min. ## Sprecher - [Dr. Sarah Seyr](/experten/dr-sarah-seyr.html) — Lecturer / Beraterin, Hochschule Luzern / idea2 Mit dem Marketing Automation Canvas Customer Journeys strukturieren, Zielgruppen präzise adressieren und Kampagnen kollaborativ planen. Im Mittelpunkt steht die strukturierte Entwicklung und Visualisierung von Customer Journeys mithilfe des Marketing Automation Canvas. Die Session richtet sich an Verantwortliche für Marketing Automation in mittleren B2B-Unternehmen sowie an Projektleiter im Customer Journey Management von Digitalagenturen. Der Beitrag zeichnet sich durch einen konsequent praxisorientierten Zugang aus: Die Anwendung des Canvas wird als kollaborativer Prozess vorgestellt, der Teams befähigt, strategische und taktische Entscheidungen entlang der gesamten Customer Journey auf einer Seite abzubilden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Verbindung von Zielgruppenidentifikation, Angebotsentwicklung und Kampagnenplanung, wobei der Nutzen des Canvas als Ordnungsrahmen für komplexe Zusammenhänge im Kampagnen- und Angebotsdesign herausgearbeitet wird. Dr. Sarah Seyr erläutert, wie das Marketing Automation Canvas die Definition und Ansprache von Zielgruppen (Target Person mit spezifischem Customer Job) ermöglicht und die Entwicklung von Angeboten und Lead Magneten gezielt an den Pains der Zielgruppe ausrichtet. Die Methodik sieht vor, konkrete Übergänge (\u00dcbergang) zwischen den Phasen der Customer Journey zu definieren und diese mit klaren Kriterien zu hinterlegen, um Automatisierung und Personalisierung zu ermöglichen. Im praktischen Teil wird die kollaborative Arbeit mit Tools wie Miro oder Mural beschrieben, um Kampagnenbäume und Entscheidungslogiken zu visualisieren. Die Diskussion adressiert zudem die Frage nach der Anzahl und dem Zuschnitt von Canvas-Modellen pro Persona oder Kampagne und empfiehlt einen pragmatischen, auf den jeweiligen Funnel ausgerichteten Ansatz. Abschließend wird die Bedeutung eines passenden Rahmens für Planung und Umsetzung betont, um die Customer Journey und die Value Proposition kontinuierlich zu schärfen. ## Kernaussagen -
Das Marketing Automation Canvas bringt die gesamte Customer Journey und alle relevanten Kampagnen, Angebote und Value Propositions auf eine Seite und schafft damit Übersicht und Handlungsrahmen. - Die Identifikation einer Target Person mit spezifischem Customer Job ist zentral, um Angebote und Kampagnen zielgerichtet zu entwickeln und die Value Proposition wirksam zu vermitteln. - Lead Magneten und Angebote müssen entlang der einzelnen Phasen der Customer Journey auf konkrete Pains der Zielgruppe ausgerichtet sein, um Bewegung und Engagement zu erzeugen. - Die Definition klarer Trigger und Kriterien für den Übergang zwischen Phasen (z.B. von Lead zu Kunde) ist essenziell für die Automatisierung und Personalisierung von Kampagnen. - Der Canvas-Ansatz fördert kollaboratives, iteratives Arbeiten und hilft, sowohl strategisch als auch taktisch fokussiert zu bleiben, ohne sich in Details oder Konzepten zu verlieren.
## Zitat > Wir tun häufig, was wir können – aber nicht, was es wirklich braucht. Der Canvas zwingt uns, das große Ganze auf einer Seite sichtbar zu machen und echte Zielorientierung herzustellen. – Dr. Sarah Seyr Löse erst drei echte Pains deiner Zielgruppe, bevor du mit Benefits oder Features kommst. Wert entsteht immer beim Kunden, nicht im Produkt. – Dr. Sarah Seyr Es braucht einen niederschwelligen, systematischen Ansatz: genug Struktur, um nicht blind zu rennen – aber nicht so viel, dass wir im Konzept erstarren und nie ins Doing kommen. – Dr. Sarah Seyr