--- title: "Start in Direct-2-Consumer Aktivitäten ohne den Handel zu verärgern - Erfahrungen von O'NEAL" description: "Strategien für D2C-Kanäle im Sportartikelvertrieb: Kanalkonflikte minimieren, Handel einbinden, operative Hürden und Learnings aus der Praxis." canonical_url: "https://www.shiftcx.de/mediathek/asset/start-in-direct-2-consumer-aktivitaeten-ohne-den-handel-zu-veraergern-erfahrungen-von-oneal.html" published: "2022-05-09" updated: "2026-04-24" language: "de" content_type: "VideoObject" publisher: "" --- # Start in Direct-2-Consumer Aktivitäten ohne den Handel zu verärgern - Erfahrungen von O'NEAL **Aufgezeichnet am:** 01.06.2022 **Dauer:** 30 Min. ## Sprecher - [Jürgen Schäffeler](/experten/juergen-schaeffeler.html) — Head Of Sales & Marketing, O‘Neal Strategien für D2C-Kanäle im Sportartikelvertrieb: Kanalkonflikte minimieren, Handel einbinden, operative Hürden und Learnings aus der Praxis. Jürgen Schäffeler schildert die strategischen und operativen Erfahrungen eines Sportartikelherstellers beim Aufbau und der Skalierung von Direct-to-Consumer-Vertriebskanälen im Spannungsfeld zwischen B2B- und D2C-Geschäft. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung, neue D2C-Aktivitäten zu etablieren, ohne bestehende Handelsstrukturen zu kannibalisieren. Der Beitrag bietet einen praxisorientierten Zugang aus Unternehmenssicht und adressiert insbesondere Fach- und Führungsverantwortliche aus Vertrieb, Marketing und E-Commerce, die vor ähnlichen Transformationsprozessen stehen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Balance zwischen den Kanälen, der Minimierung von Kanalkonflikten sowie der partnerschaftlichen Einbindung des Handels. Im Erfahrungsbericht werden zentrale Maßnahmen wie die klare Trennung von Kollektionen, exklusive Aktionen im D2C-Kanal und die frühzeitige, transparente Kommunikation mit Handelspartnern erläutert. Schäffeler betont die Bedeutung technologischer Integration, etwa durch API-basierte Produktdatensteuerung und zentrale Backend-Lösungen, um Multi-Channel-Prozesse effizient zu steuern. Die operative Komplexität des D2C-Geschäfts, insbesondere im Hinblick auf Logistik, Retourenmanagement und interne Abstimmung, wird anhand konkreter Praxisbeispiele verdeutlicht. Der Beitrag zeigt, wie die gezielte Steuerung von Vertriebskanälen, die Einbindung aller relevanten Abteilungen und ein schrittweises Vorgehen zur erfolgreichen Einführung und Skalierung von D2C-Aktivitäten beitragen. ## Kernaussagen -

Transparente Kommunikation mit Handelspartnern ist essenziell, um Vertrauen zu erhalten und Kanalkonflikte zu vermeiden. - Exklusive Kollektionen und getrennte Aktionen im D2C-Kanal verhindern Preiswettbewerb und Kannibalisierung mit dem Fachhandel. - Technologische Integration wie Headless Commerce und API-basierte Produktdatensteuerung sind entscheidend für effiziente Multi-Channel-Strategien. - Der Aufbau von D2C-Kompetenz erfordert Zeit, interne Abstimmung und angepasste Prozesse in Vertrieb, Marketing, IT und Buchhaltung. - Die Sichtbarkeit der Marke und das Teilen von D2C-Knowhow mit Handelspartnern steigern den Gesamtabsatz und stärken die Partnerschaft.

## Zitat > Wir haben festgestellt, dass wir durch den B2B-Vertrieb zu weit weg vom Endkunden waren und zu viel gefiltertes Feedback erhalten haben – der direkte Draht zum Konsumenten ist für uns unverzichtbar geworden. – Jürgen Schäffeler Transparente Kommunikation mit dem Handel ist der Schlüssel: Wir haben unser Netzwerk frühzeitig in die D2C-Pläne eingebunden und exklusive Kollektionen geschaffen, um Kannibalisierung und Preiswettbewerb zu vermeiden. – Jürgen Schäffeler Für uns zählt am Ende nicht, wo das Produkt verkauft wird – entscheidend ist, dass es unsere Marke ist. Sichtbarkeit und Marktanteil stehen über kurzfristigen Roherträgen. – Jürgen Schäffeler