--- title: "Von der Demo zur Serienreife: Wo KI-Systeme in der Industrie wirklich angekommen sind" description: "Wie KI-Systeme von der Entwicklung in den industriellen Betrieb übergehen und welche Faktoren Skalierung und Produktivität bestimmen." canonical_url: "https://www.shiftcx.de/mediathek/asset/von-der-demo-zur-serienreife-wo-ki-systeme-in-der-industrie-wirklich-angekommen-sind.html" published: "2026-05-28" updated: "2026-09-28" language: "de" content_type: "VideoObject" publisher: "" --- # Von der Demo zur Serienreife: Wo KI-Systeme in der Industrie wirklich angekommen sind **Aufgezeichnet am:** 24.09.2026 **Dauer:** 30 Min. ## Sprecher - [Kilian Schulz](/experten/kilian-schulz.html) — Generative AI Systems Builder (Claude Partner) | Projektmanager & Business Development Manager, Abali Technology GmbH Wie KI-Systeme von der Entwicklung in den industriellen Betrieb übergehen und welche Faktoren Skalierung und Produktivität bestimmen. Projektmanager und Business Development Manager aus Industriebranchen wie Automotive, Produktion, Versicherung und Engineering erhalten einen praxisorientierten Einblick in die Überführung von KI-Systemen aus der Entwicklungsphase in den produktiven Einsatz. Der Beitrag adressiert die Herausforderungen bei der Industrialisierung von Conversational AI und generativen Agenten, insbesondere im internationalen B2B-Kontext. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklungsschritte, die Integration in bestehende Produktions- und Geschäftsprozesse sowie die Skalierung unter Berücksichtigung von Rechenleistung, Token-Verbrauch und regulatorischen Anforderungen. Die Perspektive basiert auf konkreten Erfahrungen aus verschiedenen Sektoren und legt den Fokus auf die Schnittstellen zwischen Technologie, Organisation und Markt. Im inhaltlichen Schwerpunkt zeigt sich, dass die größte Fehlerquelle bei KI-Systemen nicht in der Technologie, sondern in der Qualität der Nutzereingaben liegt. Die Entwicklung leistungsfähiger Hardware (H100, H200, Nvidia) und effizienterer Modelle hat die Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit von AI-Anwendungen in der Industrie deutlich verbessert. Praxisbeispiele aus Produktion und Automotive verdeutlichen, wie Qualitätskontrolle und Prozessoptimierung durch den Einsatz von KI-Systemen bereits umgesetzt werden. Die regulatorische Verantwortung bleibt eine offene Herausforderung, da internationale Märkte unterschiedliche Anforderungen an Transparenz und Haftung stellen. Erfolgsentscheidend sind die Integration heterogener Datenquellen und der Aufbau branchenübergreifender Partnerschaften, um nachhaltige Mehrwerte zu schaffen. Abschließend wird die Bedeutung von abteilungsübergreifender Zusammenarbeit und Know-how-Transfer für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen hervorgehoben. ## Kernaussagen -

Die größte Fehlerquelle bei KI-Systemen liegt beim Anwender und der Eingabe, nicht im System selbst. - Die Rechenleistung und Token-Kosten waren lange ein limitierender Faktor für die industrielle Nutzung von KI-Systemen, sind aber inzwischen deutlich verbessert. - Die regulatorische Verantwortung und Transparenzpflichten bei AI-Systemen sind international unterschiedlich geregelt und bleiben eine zentrale Herausforderung. - Branchenübergreifende Partnerschaften und die Integration unterschiedlicher Datenquellen sind entscheidend für den nachhaltigen Erfolg von KI-Projekten. - Scheitern von KI-Projekten ist häufig auf fehlende Expertise und mangelnde Reife zurückzuführen, nicht auf die Technologie selbst.

## Zitat > Die größte Fehlerquelle bei KI-Systemen bleibt der Mensch – nicht das Modell. Wer unterschreibt, wenn die KI sich irrt? – Kilian Schulz Die Deutschen bauen mit dem Aktenordner, die USA mit Milliarden, die Emiraten mit Tempo – und der Rest der Welt schaut zu. – Kilian Schulz Das Scheitern von KI-Projekten ist kein Versagen, sondern oft ein Mangel an Expertise, Reife oder Know-how – und bietet die Chance, durch Partnerschaften und neue Perspektiven echten Mehrwert zu schaffen. – Kilian Schulz