Einführung & Icebreaker: Customer Experience Management im Wandel

Einführung & Icebreaker: Customer Experience Management im Wandel
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Kundenorientierung als Pflicht: Wie Unternehmen Kundenerwartungen systematisch erfassen und Customer Experience nachhaltig verankern.

Kundenorientierung entwickelt sich seit 2020 von einer optionalen Strategie zu einer unternehmerischen Notwendigkeit, die aktiv von Kundenseite eingefordert wird. Die Keynote eröffnet die Themenwoche mit einer Einordnung der aktuellen Herausforderungen für mittelständische Unternehmen: Volatile Märkte, sich wandelnde Kundenerwartungen und die Notwendigkeit, Customer Experience als kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu etablieren. Der Beitrag nutzt aktuelle Studien und Umfrageergebnisse, um den Reifegrad der Unternehmen zu verorten und zeigt, dass viele Initiativen noch auf der Ebene der Zieldefinition verharren. Die Veranstaltung strukturiert die Agenda entlang zentraler Handlungsfelder und legt einen Schwerpunkt auf die Verbindung von Strategie, Organisation und operativer Umsetzung.

Im Zentrum stehen die systematische Gewinnung von Erkenntnissen über Kundenerwartungen, die Übersetzung dieser Erkenntnisse in die Gestaltung der Customer Journey sowie der Aufbau eines einheitlichen Customer Data Managements. Customer Journey Mapping wird als Orchestrierungsansatz verstanden, der konkrete Maßnahmen zur Optimierung der Customer Experience ermöglicht. Die Keynote betont die Notwendigkeit, Silos aufzubrechen, Verantwortlichkeiten klar zuzuordnen und ein Customer Experience Mindset auf allen Ebenen zu etablieren. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über strategische Empfehlungen, organisatorische Anforderungen und die Bedeutung eines professionellen, datenbasierten Vorgehens für die Skalierung und nachhaltige Verankerung von Customer Experience Initiativen.

Customer Experience ist kein Lippenbekenntnis mehr – Unternehmen müssen sie systematisch leben, weil Kunden das heute einfordern. – Björn Negelmann

Der Wandel zu echter Kundenorientierung ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, der Strategie, Organisation und Mindset gleichermaßen fordert. – Björn Negelmann

Customer Journey Management darf nicht beim Mapping stehen bleiben, sondern muss als Orchestrierungsansatz für die Optimierung der gesamten Customer Experience verstanden werden. – Björn Negelmann

  • Customer Experience ist ein zentraler Wettbewerbsfaktor und muss als kontinuierlicher Verbesserungsprozess im Unternehmen etabliert werden.

  • Viele Unternehmen stehen bei der Umsetzung von Customer Experience Management noch am Anfang und haben Schwierigkeiten bei der Operationalisierung.
  • Customer Journey Mapping darf nicht Selbstzweck sein, sondern muss als Orchestrierungsansatz für die Optimierung der Customer Experience verstanden werden.
  • Einheitliches Customer Data Management ist notwendig, um Kundenerwartungen entlang der gesamten Customer Journey gezielt adressieren zu können.

Kundenorientierung als strategischer Imperativ stellt mittelständische Unternehmen vor einen grundlegenden Zielkonflikt: Einerseits wächst der Druck, Customer Experience nicht nur als Projekt, sondern als kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu etablieren. Andererseits offenbaren sich strukturelle Barrieren, die eine konsequente Operationalisierung erschweren. Die Diskrepanz zwischen Zieldefinition und Umsetzung verweist auf ein verbreitetes Transformationsdilemma: Während die Notwendigkeit zur Veränderung erkannt wird, fehlt es häufig an klaren Verantwortlichkeiten, konsistenten Datenstrukturen und einer organisationsweiten Verankerung des Themas. Die Gefahr besteht darin, Customer Journey Mapping als Selbstzweck zu betreiben, ohne die gewonnenen Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen und nachhaltige Prozessoptimierung zu überführen. Hinzu kommt die Herausforderung, Silos aufzubrechen und einheitliche Datenmanagement-Praktiken zu etablieren, um Kundenerwartungen entlang der gesamten Journey gezielt adressieren zu können. Die kulturelle Dimension der Transformation bleibt dabei oft unterbelichtet: Kundenorientierung verlangt nicht nur nach neuen Tools und Prozessen, sondern nach einem Mindset-Wechsel auf allen Ebenen der Organisation.

Aus dem Beitrag lassen sich zentrale Prinzipien für die Weiterentwicklung des Themas ableiten. Entscheidend ist, Customer Experience als fortlaufenden, datenbasierten Steuerungs- und Lernprozess zu begreifen, der strategische Zielsetzungen mit operativer Exzellenz und kulturellem Wandel verbindet. Die Empfehlung, Customer Data Management als Fundament für die gezielte Adressierung von Kundenerwartungen zu professionalisieren, fordert Unternehmen auf, ihre Datenkompetenz und Verantwortungsstrukturen neu zu denken. Gleichzeitig verschiebt der Beitrag die Perspektive von punktuellen Initiativen hin zu einer systematischen, unternehmensweiten Verankerung von Kundenorientierung. Für die Zielgruppe bedeutet das: Die Transformation gelingt nur, wenn Führungskräfte konsequent Verantwortung übernehmen, Silos auflösen und Customer Experience als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie etablieren. Die Impulse regen dazu an, bestehende Denkmodelle und Routinen kritisch zu hinterfragen und den Wandel als kontinuierlichen Lernprozess zu gestalten.

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