Conversational & AI - An Evolution On Steroids

Conversational & AI - An Evolution On Steroids
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
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Hybride Wissensarchitekturen und Foundation-Modelle: Wie KI-gestützte Dialogsysteme Qualität, Haftung und Governance neu definieren.

Foundation-Modelle und hybride Wissensarchitekturen verändern die Entwicklung und den Betrieb von Conversational-Systemen in großskaligen Organisationen. Im Mittelpunkt stehen die Integration generativer KI in bestehende Customer-Experience-Prozesse, die Sicherstellung von Qualität, Haftung und Datenschutz sowie die Anforderungen an Governance bei automatisierten Dialogsystemen. Die Perspektive richtet sich auf die Herausforderungen und Lösungsansätze für Verantwortliche aus B2B-SaaS, Enterprise, Telekommunikation und öffentlichem Sektor, die Conversational AI in komplexen, beratungsintensiven Szenarien einsetzen. Praxisbeispiele aus verschiedenen Branchen verdeutlichen, wie sich durch die Kombination von Knowledge Graphen und Vektor-Datenbanken präzise, erklärbare und qualitativ hochwertige Antworten erzielen lassen und welche Rolle multimodale Systeme für interne Wissenskommunikation und neue Geschäftsmodelle spielen.

Im Beitrag werden die Unterschiede zwischen klassischen, regelbasierten Chatbots und generativen KI-Systemen herausgearbeitet. Die Argumentation zeigt, dass Foundation-Modelle als zentrales Wissens- und Interaktionssystem fungieren und die Basis für domänenübergreifende, skalierbare Lösungen bilden. Hybride Architekturen mit expliziter Modellierung von Produktwissen und semantischer Suche adressieren die Grenzen generischer Large Language Models, insbesondere im Hinblick auf Qualitätssicherung und Haftungsfragen. Die Integration von Open-Source-Modellen wie Llama oder Falcon, der gezielte Aufbau von Governance-Schichten sowie die Nutzung multimodaler Schnittstellen werden als zentrale Erfolgsfaktoren benannt. Abschließend wird die Notwendigkeit betont, Architektur, Qualitätssicherung und Erwartungsmanagement von Beginn an mitzudenken, um regulatorische Anforderungen und die Dynamik des Marktes zu adressieren.

Foundation-Modelle sind das neue Paradigma: Sie bilden das Rückgrat für vielfältige Use Cases und ermöglichen generative KI als Produktions- und Innovationsfaktor. – Peter Gentsch

Gute Customer Experience entsteht nicht durch Standardmodelle, sondern durch die Integration spezifischen Wissens – der Mix aus Vektor-Embeddings und Knowledge Graphen ist der Erfolgsfaktor. – Peter Gentsch

Die eigentliche Fantasie generativer KI liegt nicht nur in Effizienz, sondern im Wachstum: Neue Geschäftsmodelle und aktives Wachstumspotenzial werden bislang unterschätzt. – Peter Gentsch

  • Foundation-Modelle ermöglichen eine neue Generation von Conversational AI, die domänenübergreifend und cross-channel eingesetzt werden kann.

  • Hybride Architekturen aus Knowledge Graphen und Vektor-Datenbanken sind der Erfolgsfaktor für präzise, erklärbare und qualitativ hochwertige Antworten in beratungsintensiven Anwendungsfällen.
  • Qualitätssicherung, Grounding und Governance sind zentrale Herausforderungen beim Einsatz von Large Language Models, insbesondere im Hinblick auf Haftung und Datensicherheit.
  • Multimodale Conversational AI (Text, Bild, Video, Voice) eröffnet neue Möglichkeiten für Customer Experience und interne Wissenskommunikation.
  • Die Automatisierung durch Agentensysteme und die Integration von Large Language Models führen zu tiefgreifenden Veränderungen in Unternehmensprozessen und erfordern Re- und Upskilling der Belegschaft.

Foundation-Modelle und hybride Wissensarchitekturen verschieben die strategische Bedeutung von Conversational AI grundlegend: Sie transformieren den Anspruch von punktuellen Automatisierungslösungen hin zu zentralen Wissens- und Interaktionssystemen, die domänenübergreifend und skalierbar agieren. Damit entsteht ein neues Spannungsfeld zwischen Innovationsdruck, Governance-Anforderungen und der Notwendigkeit, die Validität und Haftung automatisierter Antworten abzusichern. Die klassische Trennung zwischen regelbasierten Chatbots und generativer KI offenbart einen blinden Fleck vieler Organisationen: Die Illusion, mit generischen Large Language Models bereits echte Dialogfähigkeit und belastbare Customer Experience zu erreichen, führt zu strukturellen Denkfehlern. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der bloßen Integration von KI, sondern in der Architektur hybrider Systeme, die erklärbare, überprüfbare und domänenspezifische Antworten ermöglichen. Verantwortungsverschiebung und Kontrollverlust drohen dort, wo Governance und Qualitätssicherung nicht von Anfang an als integrale Bestandteile der Systemarchitektur gedacht werden. Gleichzeitig zeigen sich kulturelle Barrieren: Die Geschwindigkeit technologischer Entwicklung kollidiert mit der Trägheit etablierter Prozesse und der Unsicherheit im Umgang mit neuen Haftungs- und Datenschutzfragen.

Für die operative und strategische Praxis liefert der Beitrag klare Prinzipien: Hybride Architekturen mit Knowledge Graphen und Vektor-Datenbanken sind der Schlüssel zu Präzision und Erklärbarkeit, während offene Foundation-Modelle gezielt adaptiert und abgesichert werden müssen. Die Empfehlung, ein zentrales Wissensmodell als Backbone zu etablieren und Governance-Schichten konsequent zu implementieren, fordert Unternehmen auf, KI nicht als Add-on, sondern als Kernbestandteil der Wertschöpfung zu denken. Die Perspektive verschiebt sich von reiner Effizienzsteigerung hin zu nachhaltiger Qualitäts- und Verantwortungsarchitektur. Gleichzeitig adressiert der Beitrag die Notwendigkeit, Re- und Upskilling als strategische Aufgabe zu begreifen und Erwartungsmanagement gegenüber Führungskräften zu betreiben. Damit leistet der Inhalt einen Beitrag zur Professionalisierung des KI-Einsatzes in der Customer Experience: Er fordert dazu auf, technologische Möglichkeiten mit regulatorischer und kultureller Sorgfalt zu verbinden und die Entwicklung nicht als Sprint, sondern als kontinuierlichen Transformationsprozess zu gestalten.

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