Fachbeitrag: Customer Service Automation - alles Chatbot oder was?

Fachbeitrag: Customer Service Automation - alles Chatbot oder was?

Chatbots effizient einsetzen: Erfahren Sie, wie datenbasierte Automatisierung Kundenzufriedenheit und Effizienz steigert.

Harald Henn, Geschäftsführer von Marketing Resultant, beleuchtet in seinem Vortrag die Herausforderungen und Potenziale der Customer Service Automation mit besonderem Fokus auf Chatbots. Der Beitrag bietet eine fundierte Analyse der Diskrepanz zwischen den Erwartungen an Chatbots und deren tatsächlicher Umsetzung in Unternehmen. Henn bringt seine langjährige Erfahrung aus der Beratung ein und zeigt, wie Unternehmen durch datenbasierte Integration von Automatisierungslösungen sowohl Kundenzufriedenheit als auch Effizienz steigern können. Die Veranstaltung richtet sich an Verantwortliche für Customer Experience und IT-Leiter in Branchen mit hohem Kundenkontakt wie Telekommunikation, E-Commerce und Energieversorgung.


Im Zentrum des Vortrags steht die Value Irritant Matrix, ein Framework, das Unternehmen hilft, Automatisierungspotenziale zu identifizieren. Henn erläutert, dass Automatisierung dort sinnvoll ist, wo Kunden keinen Dialog wünschen und Unternehmen auf Effizienz setzen. Praxisbeispiele aus verschiedenen Branchen verdeutlichen die Anwendung dieser Matrix. Zudem betont er die Bedeutung einer datengetriebenen Analyse der Customer Journey, um Automatisierungslösungen präzise zu konzipieren. Die schrittweise Einführung von Chatbots anhand spezifischer Use Cases wird als Erfolgsmodell hervorgehoben, wobei die Möglichkeit zur Eskalation an menschliche Mitarbeiter stets gewährleistet sein muss.

Im Bereich der Automatisierung ist es entscheidend, die Kundenreise zu verstehen und auf Basis von Daten zu entscheiden, wo Automatisierung sinnvoll ist und wo nicht. – Harald Henn


Die Einführung von Chatbots sollte schrittweise erfolgen, beginnend mit wenigen, gut umgesetzten Use Cases, um die Integration zu erleichtern und die Akzeptanz zu erhöhen. – Harald Henn


Mitarbeiter sollten in die Einführung von Chatbots einbezogen werden, da sie wertvolle Einblicke in die Kundenabsichten und -stimmungen bieten können, was die Effektivität der Chatbots steigert. – Harald Henn

  • Die Value Irritant Matrix hilft, zu entscheiden, wo Automatisierung und Chatbots sinnvoll eingesetzt werden können.
  • Klein anfangen mit spezifischen Use Cases, um Akzeptanz und Effizienz zu gewährleisten.
  • Datengetriebene Analyse der Customer Journey ist essenziell für die erfolgreiche Integration von Automatisierung.
  • Chatbots sollten immer mit der Möglichkeit zur Eskalation an menschliche Mitarbeiter kombiniert werden.
  • Eine Omnikanalstrategie ist notwendig, um verschiedene Kommunikationskanäle nahtlos zu integrieren.

Customer Service Automation steht im Spannungsfeld zwischen technologischen Möglichkeiten und praktischen Herausforderungen. Die strategische Relevanz für Unternehmen mit hohem Kundenkontakt liegt in der Balance zwischen Effizienzsteigerung und Kundenzufriedenheit. Ein zentraler Konflikt besteht in der Diskrepanz zwischen den Erwartungen an Chatbots und deren tatsächlicher Leistungsfähigkeit. Hersteller versprechen oft hohe Einsparungen, doch die Realität zeigt, dass unzureichend durchdachte Implementierungen zu höheren Kosten führen können. Der Beitrag beleuchtet die Notwendigkeit, Automatisierung nicht als Allheilmittel zu betrachten, sondern differenziert nach Use Cases und Kundenbedürfnissen zu entscheiden. Die Value Irritant Matrix bietet hier ein wertvolles Framework, um zu erkennen, wo Automatisierung sinnvoll ist und wo menschlicher Dialog unerlässlich bleibt. Diese Matrix deckt blinde Flecken auf, indem sie zeigt, dass nicht alle Kundeninteraktionen automatisiert werden sollten, insbesondere wenn emotionale Faktoren eine Rolle spielen.


Der Vortrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er auf die Bedeutung einer datenbasierten Analyse der Customer Journey hinweist. Unternehmen werden aufgefordert, mit spezifischen, gut durchdachten Use Cases zu starten, um Akzeptanz und Effizienz zu gewährleisten. Die Integration von Chatbots sollte stets in ein Omnikanalkonzept eingebettet sein, um nahtlose Übergänge zwischen automatisierten und menschlichen Interaktionen zu ermöglichen. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einem technologischen Aktionismus hin zu einem strategisch fundierten Ansatz, der kulturellen Wandel und operative Praxis miteinander verknüpft. Er fordert die Zielgruppe auf, Automatisierung nicht isoliert, sondern als Teil einer umfassenden Customer Experience Strategie zu betrachten, die sowohl technologische als auch menschliche Elemente integriert.

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