Im Gespräch mit Christoph Spengler zur Herausforderung der Komplexität in der Customer Journey

Folge 84

Im Gespräch mit Christoph Spengler zur Herausforderung der Komplexität in der Customer Journey
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Christoph Spengler analysiert datenbasierte Methoden zur Optimierung von Customer Journey und zeigt, wie Streuverluste minimiert werden können.

Christoph Spengler, Gründer und Managing Director der Accelerom AG, beleuchtet in einem Interview die Herausforderungen der Komplexität im Customer Journey Management. Der Beitrag richtet sich an Fachverantwortliche im B2B-Sektor und bietet eine tiefgehende Analyse datenbasierter Methoden zur Optimierung von Customer Journeys. Besonderes Augenmerk liegt auf der Validierung der Außensicht und der ganzheitlichen Betrachtung von Touchpoints, um Streuverluste zu minimieren und die Effizienz der Marktbearbeitung zu steigern. Die Diskussion hebt die Notwendigkeit hervor, sowohl digitale als auch analoge Kanäle in die strategische Planung einzubeziehen.


Im Gespräch betont Spengler die Bedeutung der systematischen Erfassung der Kundensicht, um Diskrepanzen zwischen Unternehmens- und Kundenperspektive zu reduzieren. Er stellt die Methodik der Accelerom AG vor, die qualitative und quantitative Dimensionen des Kaufverhaltens analysiert und datenbasierte Budgetallokation ermöglicht. Mit Touchpoint Mapping und Mix Modeling werden relevante Touchpoints identifiziert und Ressourcen effizient eingesetzt. Spengler unterstreicht die Notwendigkeit eines Veränderungsmanagements, um die gewonnenen Erkenntnisse in die Organisation zu integrieren und Silos zu überwinden. Die agile Befragungsmethodik von Accelerom liefert schnelle, valide Ergebnisse und ermöglicht eine umfassende Steuerung der Marktbearbeitung.

Die Validierung der Außenperspektive ist heute entscheidend. Unternehmen müssen verstehen, welche Touchpoints wirklich relevant sind, um Strategien darauf aufzubauen und Automatisierung sowie CRM effizient zu steuern. – Christoph Spengler


Die größte Herausforderung im Customer Journey Management ist die Vielzahl der Dimensionen. Es gibt nicht die eine Customer Journey, sondern hunderte, die alle unterschiedliche Anforderungen haben. – Christoph Spengler


Wir müssen uns von Silos lösen und eine ganzheitliche Sicht auf Kundenprozesse entwickeln. Nur so können wir die Komplexität reduzieren und die Effizienz steigern. – Christoph Spengler

  • Die Validierung der Außensicht ist entscheidend, um Diskrepanzen zwischen Kunden- und Unternehmensperspektive zu minimieren.
  • Customer Journey Management erfordert eine ganzheitliche Betrachtung, die sowohl digitale als auch analoge Touchpoints umfasst.
  • Unternehmen sollten datenbasierte Modelle nutzen, um relevante Touchpoints zu identifizieren und Ressourcen gezielt zu allokieren.
  • Die Reduktion von Streuverlusten durch datengetriebene Insights kann die Effizienz der Marktbearbeitung um bis zu 30 % steigern.
  • Eine klare Synchronisation zwischen Unternehmenssilos ist notwendig, um die Erkenntnisse aus der Customer Journey Analyse effektiv umzusetzen.

Die Komplexität im Customer Experience Management stellt Unternehmen vor strategische Herausforderungen, die weit über die bloße Optimierung von Touchpoints hinausgehen. Im Zentrum steht die Notwendigkeit, die Diskrepanz zwischen Unternehmens- und Kundensicht zu überwinden. Diese Divergenz ist oft das Resultat von Silostrukturen, die eine ganzheitliche Betrachtung der Customer Journey verhindern. Unternehmen müssen sich von traditionellen Marketinglogiken lösen, die lediglich Teilaspekte abdecken, und stattdessen eine umfassende Perspektive einnehmen, die sowohl digitale als auch analoge Kanäle integriert. Der Beitrag beleuchtet, wie die Validierung der Außensicht und datenbasierte Modelle helfen können, relevante Touchpoints zu identifizieren und Ressourcen effizient zu allokieren. Dies erfordert jedoch einen kulturellen Wandel, der bestehende Strukturen hinterfragt und die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg fördert.


Der Beitrag fordert Unternehmen auf, ihre Customer Experience Strategien datenbasiert und ganzheitlich zu gestalten, um Streuverluste zu minimieren und die Effizienz der Marktbearbeitung zu steigern. Er betont die Bedeutung von Veränderungsmanagement, um die gewonnenen Erkenntnisse in die Organisation zu integrieren und Silos zu überwinden. Die vorgestellten Methoden und Prinzipien bieten der Zielgruppe wertvolle Impulse, um operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang zu bringen. Durch die Fokussierung auf valide Außensichten und die Identifikation relevanter Touchpoints wird eine neue Perspektive eröffnet, die Unternehmen dazu ermutigt, ihre Marktbearbeitung flexibel und zukunftsorientiert auszurichten.

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