Impuls: Empfehlungen auf dem Weg zur Service Excellence

Impuls: Empfehlungen auf dem Weg zur Service Excellence
Mitschnitt-Länge: 90 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Service als Haltung: Sabine Hübner zeigt, wie Führung und Messinstrumente wie der SISI-Index zur Service Excellence beitragen.

Sabine Hübner, geschäftsführende Gesellschafterin von forwardservice GmbH, beleuchtet in ihrer Impuls-Keynote bei den Shift/HR Talks 2022 die Entwicklung einer serviceorientierten Unternehmenskultur. Sie betont die Notwendigkeit, Service als unternehmensweite Haltung zu verstehen, die durch Empathie und Reflexion gestärkt wird. Der Beitrag richtet sich an Führungskräfte und Verantwortliche für Customer Experience in großen B2B-Unternehmen und bietet praxisnahe Einblicke in die Integration digitaler und persönlicher Customer Experience. Hübner unterstreicht die Bedeutung von Führungskräften als Treiber dieser Kultur und die Rolle systematischer Messinstrumente wie des SISI-Index zur Qualitätssicherung.


Zentrale Aussagen der Keynote umfassen die Integration von digitaler und persönlicher Customer Experience, die als untrennbare Einheit betrachtet werden sollten, um den steigenden Kundenansprüchen gerecht zu werden. Hübner hebt hervor, dass Service keine Abteilung, sondern eine Haltung ist, die im gesamten Unternehmen gelebt werden muss. Sie empfiehlt Methoden wie Customer Journey Mapping und die Einbindung von Fokusgruppen, um die Customer Experience zu verbessern. Der SISI-Index wird als Instrument zur Messung der Servicequalität vorgestellt, das verschiedene Aspekte wie Kundenloyalität und interne Prozessperformance analysiert. Abschließend betont Hübner die Wichtigkeit kontinuierlicher Reflexion und Anpassung, um Service Excellence zu erreichen.

Service ist keine Abteilung, sondern eine Haltung, die im gesamten Unternehmen gelebt werden muss. – Sabine Hübner


Die digitale Welt hilft uns, die Absicht des Kunden besser vorherzusagen, aber der Anspruch an die persönliche Begegnungsqualität steigt enorm. – Sabine Hübner


Nur was innen glänzt, kann außen funkeln. Eine starke interne Servicekultur ist entscheidend für den externen Erfolg. – Sabine Hübner

  • Service ist keine Abteilung, sondern eine Haltung, die im gesamten Unternehmen gelebt wird.
  • Digitale und persönliche Customer Experience müssen integriert gedacht werden, um den steigenden Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden.
  • Empathie und Reflexion sind entscheidend, um eine exzellente Customer Experience zu schaffen.
  • Führungskräfte spielen eine zentrale Rolle bei der Etablierung einer serviceorientierten Unternehmenskultur.
  • Messinstrumente wie der SISI-Index helfen, die Qualität der Customer Experience systematisch zu reflektieren und zu verbessern.

Service Excellence ist für B2B-Unternehmen ein strategisches Muss, das weit über die Implementierung einzelner Maßnahmen hinausgeht. Der Beitrag beleuchtet die kulturelle Transformation, die notwendig ist, um Service als unternehmensweite Haltung zu etablieren. Diese Haltung erfordert eine tiefgreifende Reflexion über bestehende Strukturen und Denkmodelle. Ein zentrales Spannungsfeld liegt in der Integration digitaler und persönlicher Customer Experience, die oft als getrennte Welten betrachtet werden. Die Herausforderung besteht darin, diese beiden Bereiche zu verschmelzen, um den steigenden Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Zudem wird ein blinder Fleck sichtbar: Viele Unternehmen unterschätzen die Bedeutung von Empathie und Reflexion als Schlüsselkompetenzen, die nicht durch Technologie ersetzt werden können. Führungskräfte stehen vor dem Zielkonflikt, Prozesse effizient zu gestalten und gleichzeitig Freiräume für kreative und empathische Kundeninteraktionen zu schaffen.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er auf die Notwendigkeit einer klaren Definition von Service hinweist, die unternehmensspezifisch erarbeitet werden muss. Er fordert dazu auf, Service nicht als Projekt, sondern als kontinuierlichen Prozess der Selbstreflexion und Verbesserung zu begreifen. Die Einführung von Messinstrumenten wie dem SISI-Index wird als Mittel zur systematischen Reflexion und Verbesserung der Customer Experience empfohlen. Diese Ansätze verschieben die Perspektive von einer rein operativen Praxis hin zu einem strategischen Ziel, das kulturellen Wandel erfordert. Die Zielgruppe wird aufgefordert, Service als Herzstück ihrer Unternehmensstrategie zu betrachten und kontinuierlich an der Verankerung dieser Haltung zu arbeiten. Der Beitrag inspiriert dazu, die eigene Servicekultur kritisch zu hinterfragen und konsequent weiterzuentwickeln, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

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