Im Mittelpunkt der Paneldiskussion steht die Frage, wie Unternehmen mit wachsender Feedbackvielfalt und steigenden Kundenerwartungen umgehen. Drei Fachverantwortliche aus Produktentwicklung, Customer Experience und Konferenzorganisation diskutieren die Herausforderungen bei der Zentralisierung und Aggregation von Feedbackquellen sowie die Integration generativer KI in bestehende Feedback-Prozesse. Die Diskussion beleuchtet, wie sich die Rolle klassischer Kennzahlen verändert und welche organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit datengetriebene Feedbackprozesse entlang der Customer Journey wirksam werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Verbindung technischer Innovationen mit kulturellem Wandel und der Notwendigkeit, Verantwortlichkeiten und Datenstrukturen im Unternehmen neu zu definieren.
Die Panelisten betonen, dass Unternehmen Feedbackdaten aus vielfältigen Quellen – von klassischen Umfragen bis zu offenen Kommentaren – zentralisieren und vergleichbar machen müssen. Generative KI ermöglicht es, große Mengen unstrukturierter Daten effizient zu analysieren, Themen zu clustern und personalisierte Antworten zu generieren. Während klassische Scores wie NPS an Bedeutung verlieren, rückt die Analyse offener Feedbacks und der direkte Kundendialog in den Fokus. Die Diskussion zeigt, dass technische Lösungen allein nicht ausreichen: Erst die Homogenisierung von Datenstrukturen, die klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten und die Etablierung einer datengetriebenen Unternehmenskultur schaffen die Basis für kontinuierliche Verbesserungsprozesse. Die Panelisten empfehlen, Feedbackprozesse gezielt zu standardisieren, Überbefragung zu vermeiden und die neuen Analysemöglichkeiten zu nutzen, um aus unstrukturierten Daten relevante Insights für die Customer Experience zu gewinnen.