Conversation Café 26 - Marketing Automation

Conversation Café 26 - Marketing Automation
Mitschnitt-Länge: 90 Minuten
Mitschrift verfügbar
KI-Integration in Marketing-Automation: Strategien zur Überwindung von Silos und zur Verbesserung der Kundenansprache durch Personalisierung.

Im Rahmen des Conversation Café 26 diskutieren Experten aus der Marketingbranche die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Marketing-Automation. Die Panel-Diskussion beleuchtet die Integration von KI-Technologien in bestehende Systeme und die damit verbundenen organisatorischen Veränderungen. Die Teilnehmer, darunter Despina Hatzigrigoriou, Uwe Römgens, Nico Zorn und Dr. Jörg Reinnarth, bringen unterschiedliche Perspektiven aus den Bereichen B2B-SaaS, E-Commerce, Banking und Versicherungen ein. Ein zentrales Thema ist die Überwindung von Silos innerhalb von Organisationen, um eine nahtlose Datenintegration und kanalübergreifende Kundenansprache zu ermöglichen.

Die Diskussion hebt hervor, dass Marketing-Automation eine klare Vision, Strategie und Roadmap erfordert. KI bietet die Möglichkeit, tiefere Personalisierung durch die Kombination von Trigger-basierten Events und analytischen Modellen zu erreichen. Die Experten betonen die Notwendigkeit, bestehende Prozesse zu überdenken und Change-Management-Strategien zu implementieren, um die Vorteile von KI-Agenten voll auszuschöpfen. Zudem wird die Bedeutung von Consent-Management für datengetriebene Marketing-Strategien unterstrichen. Die Diskussion zeigt, dass trotz technischer Möglichkeiten viele Unternehmen noch am Anfang stehen und strukturelle sowie kulturelle Veränderungen notwendig sind, um das volle Potenzial von KI und Marketing-Automation auszuschöpfen.

Marketing-Automation muss strategisch ausgebaut werden, bevor die Tools folgen können. Unternehmen sollten von Null auf alles neu aufziehen, um den veränderten Anforderungen gerecht zu werden. – Despina Hatzigrigoriou

Wir erleben einen Wandel der Architekturen hin zu dynamischen Strukturen. Der klassische Ansatz von Software-as-a-Service wird durch Service-as-a-Software ersetzt. – Uwe Röhmgens

Nur weil etwas technisch und theoretisch funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass es tatsächlich gemacht wird. Die Organisationen sind oft behäbiger, als wir es uns wünschen. – Nico Zorn

Viele Unternehmen haben keinen monetär getriebenen Fokus. Sie versenken Geld in Kampagnen, die zwar Abschlussraten haben, aber keinen wirtschaftlichen Beitrag leisten. – Dr. Jörg Reinnarth

  • Marketing-Automation erfordert eine klare Vision, Strategie und Roadmap, um erfolgreich implementiert zu werden.
  • KI ermöglicht eine tiefere Personalisierung durch die Kombination von Trigger-basierten Events und analytischen Modellen.
  • Silo-Überwindung ist entscheidend, um Datenintegration und kanalübergreifende Kundenansprache zu ermöglichen.
  • Die Einführung von KI-Agenten kann interne Prozesse optimieren, erfordert jedoch eine schrittweise Implementierung und Change-Management.
  • Consent-Management ist eine zentrale Voraussetzung für datengetriebene Marketing-Automation und KI-Nutzung.

Marketing-Automation steht im Spannungsfeld zwischen technologischen Möglichkeiten und organisatorischen Barrieren. Während die Integration von KI und datengetriebenen Ansätzen theoretisch eine tiefere Personalisierung und effizientere Kundenansprache ermöglicht, scheitern viele Unternehmen an der praktischen Umsetzung. Die Diskrepanz zwischen der Vision einer nahtlosen, kanalübergreifenden Kundenkommunikation und der Realität fragmentierter Daten- und Organisationsstrukturen ist offensichtlich. Verantwortungsverschiebungen und Silodenken behindern den Fortschritt, da Abteilungen oft isoliert agieren und die notwendige Vernetzung fehlt. Diese strukturellen Widersprüche führen zu einem suboptimalen Einsatz von Technologien, die zwar vorhanden, aber nicht effektiv genutzt werden. Der Beitrag verdeutlicht, dass der Wandel nicht nur technologisch, sondern vor allem kulturell und organisatorisch erfolgen muss.

Die Diskussion liefert wertvolle Impulse für die Praxis, indem sie auf die Notwendigkeit einer klaren Vision und Strategie hinweist, die über die bloße Einführung neuer Tools hinausgeht. Unternehmen sollten sich auf eine schrittweise Implementierung konzentrieren, die sowohl technologische als auch kulturelle Aspekte berücksichtigt. Die Empfehlung, Use-Cases gezielt zu identifizieren und die Organisation darauf auszurichten, unterstreicht die Bedeutung eines strukturierten Vorgehens. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, bestehende Prozesse kritisch zu hinterfragen und die interne Kommunikation zu stärken, um Silos aufzubrechen. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen zu einer ganzheitlichen Betrachtung, die operative Praxis, strategische Ziele und kulturellen Wandel miteinander verknüpft.

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