Fachverantwortliche und Entscheider aus regulierten Branchen erhalten einen tiefgehenden Einblick in die Konzeption und Implementierung dialogischer Service-Plattformen mit Fokus auf faktenbasierte, kontrollierbare und rechtssichere Automatisierung. Im Mittelpunkt steht die Trennung von Sprache und Logik als methodischer Ansatz, um in komplexen Service-Umgebungen wie Finance Compliance, Transparenz und Datensouveränität zu gewährleisten. Der Beitrag zeichnet sich durch die praxisnahe Darstellung promptfreier Agenten und faktenbasierter Dialogsysteme aus, die unabhängig vom Kommunikationskanal eine zentrale, DSGVO-konforme Plattform ermöglichen. Die Perspektive des CTO und Co-Founders einer forschungsnahen Ausgründung liefert einen technologiegetriebenen Zugang, der sich von marktüblichen LLM-basierten Lösungen abgrenzt.
Im Detail erläutert der Talk, wie prozessuale Abläufe im Dialog durch strukturierte Steuerungslogik abgebildet und promptfreie Agenten eingesetzt werden, um Reproduzierbarkeit und Kontrolle zu sichern. Die Plattform nutzt eine modulare Architektur: Erkennungsphase, faktenbasierte Informationsbeschaffung aus Wissensquellen und CRM, abschließend eine nutzerzentrierte Formulierung. Große LLMs kommen nur in der letzten Phase zum Einsatz, wodurch Halluzinationen und rechtliche Risiken minimiert werden. Die Systeme werden ausschließlich in eigenen Data Centern betrieben, um Datensouveränität zu garantieren. Die Skalierbarkeit der Lösung erlaubt einen stufenweisen Ausbau, während jederzeit menschliche Kontrolle möglich bleibt – insbesondere bei rechtlich sensiblen Interaktionen. Die Argumentation mündet in der Empfehlung, die Experimentierphase in Conversational AI zu beenden und auf skalierbare, kontrollierbare Plattformen mit klar definiertem Business Case zu setzen.