Die 15 Sünden im Kundenservice

Die 15 Sünden im Kundenservice
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Mitschrift verfügbar

Mavie John analysiert 15 Schwachstellen im Kundenservice und zeigt, wie gezielte Investitionen Kundenzufriedenheit steigern können.

Mavie John, Advisor Customer Experience und Development bei Vodafone, beleuchtet in ihrem Vortrag die Herausforderungen und Optimierungsmöglichkeiten im Kundenservice. Sie analysiert die häufigsten Schwachstellen in den Bereichen Personal, Toolset und Unternehmenskultur. Der Beitrag richtet sich an Führungskräfte im Kundenservice von Telekommunikationsunternehmen und B2B-Firmen und bietet praxisnahe Einblicke in die Notwendigkeit gezielter Investitionen in Mitarbeiterfähigkeiten, Technologien und kulturelle Veränderungen, um die Kundenzufriedenheit zu steigern.


John identifiziert fehlende Investitionen in Gehalt und Training der Kundenservice-Mitarbeiter als zentrale Schwäche. Sie betont die Bedeutung von Soft Skills wie Empathie und empfiehlt eine ausgewogene Toolset-Nutzung, um Überforderung zu vermeiden. Automatisierung durch Chatbots wird als Entlastungspotential hervorgehoben, während der persönliche Kontakt in komplexen Fällen unverzichtbar bleibt. Zudem fordert sie eine unternehmensweite Verantwortung für den Kundenservice, um proaktive Kommunikation und Kundenzentrierung zu fördern. Abschließend fasst sie zusammen, dass Kompetenz, Schnelligkeit und Empathie die Basis für Vertrauen im Kundenservice bilden.

Fehlende Investitionen in Agenten führen zu schlechtem Kundenservice. Wenn wir nicht in die Menschen investieren, die im direkten Kundenkontakt stehen, können wir keinen guten Service erwarten. – Mavie John


Kundenservice sollte nicht nur eine Abteilung sein, sondern der Spirit der gesamten Organisation. – Mavie John


Am Ende des Tages erwartet der Kunde Kompetenz, Schnelligkeit und Empathie. Diese drei Elemente sind die Basis für Vertrauen. – Mavie John

  • Investitionen in Mitarbeiterfähigkeiten und Soft Skills sind essenziell für einen erfolgreichen Kundenservice.
  • Ein ausgewogenes Toolset ist entscheidend: Weder zu viele noch zu wenige Tools fördern die Effizienz.
  • Automatisierung, wie durch Chatbots, kann den Kundenservice entlasten, erfordert jedoch initiale Investitionen und Pflege.
  • Kundenservice sollte nicht nur eine Abteilung sein, sondern ein unternehmensweiter Ansatz.
  • Proaktive Kommunikation und Ownership im Kundenservice stärken das Vertrauen der Kunden.

Die strategische Relevanz des Kundenservice als unternehmensweiter Ansatz wird im Beitrag deutlich. Die zentrale Herausforderung liegt in der Transformation des Kundenservice von einer isolierten Abteilung zu einem integralen Bestandteil der gesamten Unternehmensstruktur. Dies erfordert eine Verschiebung der Verantwortung und eine stärkere Einbindung aller Mitarbeitenden in kundenorientierte Prozesse. Ein blinder Fleck, der thematisiert wird, ist die häufige Vernachlässigung von Soft Skills und die unzureichende Investition in die Kompetenzen der Kundenservice-Mitarbeitenden. Diese strukturellen Widersprüche führen zu einem Spannungsfeld zwischen Kosteneffizienz und der Notwendigkeit, qualitativ hochwertigen Service zu bieten. Die Diskussion um die richtige Balance zwischen Automatisierung und persönlichem Kundenkontakt verdeutlicht zudem die kulturellen Barrieren, die es zu überwinden gilt, um den Kundenservice nachhaltig zu verbessern.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er die Notwendigkeit betont, in die Entwicklung von Soft Skills und in die Automatisierung von Routineaufgaben zu investieren. Die Empfehlungen zielen darauf ab, die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang zu bringen. Die Zielgruppe wird aufgefordert, den Kundenservice als strategisches Element zu betrachten, das nicht nur die Kundenzufriedenheit steigert, sondern auch zur Markenbildung beiträgt. Der Inhalt verschiebt die Perspektive von einer reaktiven zu einer proaktiven Kundenkommunikation und fordert eine stärkere Integration von digitalen und persönlichen Interaktionskanälen. Diese Reflexionsimpulse unterstützen Führungskräfte dabei, die Kundenzentrierung als Leitprinzip in ihren Organisationen zu verankern und so langfristig Wettbewerbsvorteile zu sichern.

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