Bewertung aktueller Trends aus dem CEX Trendradar

Bewertung aktueller Trends aus dem CEX Trendradar
Mitschnitt-Länge: 10 Minuten
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Vergleich aktueller CX-Trends: Welche Faktoren treiben Veränderungen bei Prozessen, Technologie und Employeexperience – und wie wirkt sich das auf Investitionen aus?

Aktuelle Veränderungen im Customer Experience Management stehen im Mittelpunkt dieser Impuls-Keynote. Harald Henn nutzt die Ergebnisse des CX Trendradar als Ausgangspunkt für eine vergleichende Analyse der Trendverschiebungen zwischen 2022 und 2023. Im Fokus stehen die Bereiche Prozess, Technologie und Employeexperience, wobei insbesondere Employeexperience als starker Veränderungstreiber hervorgehoben wird. Die Keynote richtet sich an Leitungen und Projektverantwortliche in mittleren bis großen Unternehmen, die Investitionen in CX-Initiativen bewerten und deren Wertbeitrag unter veränderten Rahmenbedingungen argumentieren müssen. Die Verbindung von Automatisierungslösungen mit dialogorientierten Ansätzen und die Integration von Datenschutzaspekten werden als zentrale Herausforderungen identifiziert.

Im inhaltlichen Kern analysiert Henn die Dynamik von Conversational Automation und Employeexperience als wesentliche Treiber für nachhaltige Veränderungen. Praxisbeispiele, wie der Einsatz von ChatGPT zur Unterstützung von Mitarbeitenden im Kundendialog, verdeutlichen die Potenziale intelligenter Assistenzsysteme. Die Keynote betont, dass nachhaltige Erfolge Zeit benötigen und kurzfristige Resultate bei der Umsetzung von CEX-Initiativen unrealistisch sind. Die Anpassung von Prozessen, kulturelle Veränderungen und die Überwindung von Silodenken werden als notwendige Voraussetzungen für messbare Verbesserungen beschrieben. Abschließend empfiehlt Henn, CEX-Initiativen mit realistischen Erwartungen und einem klaren Fokus auf Wertbeitrag und Integration von Automatisierung sowie Employeexperience anzugehen.

Viele Unternehmen haben verstanden, dass Employee Experience ein zentraler Treiber für erfolgreiche Customer Experience ist – aber der Wertbeitrag muss sich in Krisenzeiten klar rechnen. – Harald Henn

Die größte Dynamik sehen wir aktuell bei Prozessen und Technologie, während Organisation und Governance oft hinterherhinken. – Harald Henn

Wer sich heute auf den Weg macht, darf keine schnellen Erfolge erwarten – echte Veränderungen in Kultur und Zusammenarbeit brauchen mindestens zwei bis drei Jahre. – Harald Henn

  • Employeexperience als Treiber

  • Conversational Automation im CX
  • Wertbeitrag von CX Strategien

Die Analyse aktueller Trends im Customer Experience Management legt offen, wie tiefgreifend die strategischen und kulturellen Herausforderungen für Verantwortliche in mittleren und großen Unternehmen sind. Im Zentrum steht das Spannungsfeld zwischen dem Druck, Investitionen in Customer Experience-Initiativen kurzfristig zu rechtfertigen, und der Notwendigkeit, nachhaltige Veränderungen zu gestalten, die erst mittelfristig Wirkung entfalten. Besonders sichtbar wird ein blinder Fleck im Umgang mit Veränderungsbarrieren: Während technologische und prozessuale Innovationen als Treiber gelten, bleibt die kulturelle Transformation – etwa die Überwindung von Silodenken und die Anpassung von Anreizsystemen – ein zähes Feld. Die Keynote macht deutlich, dass die eigentliche Komplexität nicht in der Einführung neuer Tools oder Automatisierungslösungen liegt, sondern in der konsequenten Verankerung neuer Arbeitsweisen und Verantwortlichkeiten. Hier entstehen Zielkonflikte zwischen Bereichsinteressen und unternehmensweitem Wertbeitrag, die sich nicht durch operative Beschleunigung auflösen lassen. Die Reflexion über den Wertbeitrag von Customer Experience-Initiativen in Krisenzeiten zeigt zudem, wie schnell strategische Prioritäten unter Budgetdruck verschoben werden und wie anspruchsvoll es ist, den Nutzen solcher Projekte belastbar zu belegen.

Für die Praxis verdichtet sich daraus ein klares Prinzip: Wer Customer Experience Management als strategisches Wertschöpfungsfeld etablieren will, muss Geduld, Beharrlichkeit und einen langen Atem mitbringen. Die Empfehlung, Automatisierung und positive Nutzererfahrungen für Mitarbeitende nicht als Gegensätze, sondern als sich ergänzende Hebel zu begreifen, verschiebt die Perspektive von reiner Effizienzsteigerung hin zu echter Wertschöpfung durch Mitarbeiterbindung und Kundenfokus. Der Beitrag fordert dazu auf, Change Management nicht als Nebenprojekt, sondern als zentrales Führungsinstrument zu verstehen und kulturelle Grundlagenarbeit als integralen Bestandteil jeder Initiative zu akzeptieren. Damit liefert er der Zielgruppe einen Impuls, operative Maßnahmen konsequent mit strategischen und kulturellen Zielen zu verknüpfen und den Erfolg von Customer Experience-Projekten an nachhaltigen, messbaren Veränderungen zu messen – auch wenn diese erst nach Jahren sichtbar werden.

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