Customer Experience: wie kann eine Plattform zur Verwaltung von Einwilligungen und Präferenzen helfen GDPR konform zu sein

Customer Experience: wie kann eine Plattform zur Verwaltung von Einwilligungen und Präferenzen helfen GDPR konform zu sein

Wie zentrale Plattformen Einwilligungen und Präferenzen datenschutzkonform erfassen, synchronisieren und die Customer Experience stärken.

Datenschutz und die zentrale Verwaltung von Einwilligungen und Präferenzen stehen im Fokus dieses Talks, der sich an Verantwortliche aus Marketing Technology und Datenschutz in internationalen Unternehmen richtet. Die Perspektive verbindet regulatorische Anforderungen mit operativen Ansätzen für Marketing und IT. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen angesichts wachsender globaler Datenschutzregulierung und steigender Kundenerwartungen an Transparenz und Kontrolle ihre Customer Experience konsistent und datenschutzkonform gestalten können. Der Beitrag hebt die Bedeutung einer zentralen Plattform als Single Source of Truth hervor, die eine einheitliche Datenbasis schafft und die Zusammenarbeit zwischen Marketing, Datenschutz, IT, Legal und Governance erfordert.

Die Diskussion zeigt, wie Unternehmen durch eine zentrale Plattform Einwilligungen und Präferenzen an allen Kontaktpunkten erfassen, verwalten und in Echtzeit mit Drittsystemen synchronisieren. Es wird zwischen klassischen Consent-Lösungen und umfassendem Präferenzmanagement unterschieden, wobei Letzteres die Optimierung der User Experience in den Vordergrund stellt. Methoden wie Newsletter-Anmeldungen, Interaktionen auf Produktseiten oder personalisierte Beratung dienen als Vehikel zur Erhebung von First- und Zero-Party-Daten. Die Möglichkeit für Nutzer, ihre Präferenzen granular zu steuern, wird als vertrauensbildender Faktor herausgestellt. Abschließend empfiehlt der Talk, frühzeitig in flexible, softwaregestützte Lösungen zu investieren, um datenschutzkonforme Datenerhebung, Personalisierung und Kundenvertrauen nachhaltig zu verbinden.

Datenschutz und Vertrauen sind heute echte Wettbewerbsvorteile – wer Transparenz bietet und Kunden die Kontrolle über ihre Daten gibt, gewinnt langfristig. – Stephan K\u00f6hler

Je mehr Macht der User hat, seine Daten zu verwalten, desto eher teilt er sie – Transparenz zahlt sich aus, statt zu Datenverlust zu führen. – Stephan K\u00f6hler

Wir schließen die Lücke zwischen Datenschutz und Marketing, indem wir eine zentrale Plattform schaffen, die Compliance und Personalisierung vereint. – Stephan K\u00f6hler

  • Datenschutz und Vertrauen sind zentrale Wettbewerbsvorteile, die aktiv kommuniziert und genutzt werden sollten.

  • Eine zentrale Plattform als Single Source of Truth ermöglicht die konsistente und datenschutzkonforme Verwaltung aller Kundendaten und Präferenzen.
  • First-Party-Daten werden durch transparente und nutzerfreundliche Touchpoints sowie Preference Center effektiv gesammelt und aktiviert.
  • Die Integration von Marketing, Datenschutz, IT, Legal und Governance ist entscheidend für erfolgreiche Consent- und Präferenzmanagement-Projekte.
  • Transparenz und Kontrolle für den Kunden führen zu höherer Datenbereitschaft und stärken das Vertrauen in die Marke.

Datenschutz und Customer Experience stehen in einem strukturellen Spannungsfeld, das Unternehmen zwingt, ihre bisherigen Denkmodelle zu hinterfragen. Die zentrale Herausforderung liegt nicht mehr allein in der Einhaltung regulatorischer Vorgaben, sondern in der Integration von Datenschutz als strategischem Differenzierungsmerkmal. Die Fragmentierung von Systemen und Verantwortlichkeiten führt zu inkonsistenten Nutzererlebnissen und erhöhten Compliance-Risiken. Gleichzeitig verschiebt sich die Erwartungshaltung der Kunden: Sie fordern Transparenz, Kontrolle und personalisierte Angebote, während Unternehmen mit dem Auslaufen externer Datenquellen gezwungen sind, eigene, vertrauensbasierte Datenbeziehungen aufzubauen. Der Beitrag macht deutlich, dass reaktive Compliance-Ansätze nicht mehr ausreichen und dass die eigentliche Transformation im Zusammenspiel von Marketing, IT, Datenschutz und Governance liegt. Die operative Herausforderung besteht darin, Silos aufzubrechen und eine Single Source of Truth für Einwilligungen und Präferenzen zu etablieren, die sowohl regulatorische Sicherheit als auch eine konsistente, personalisierte Customer Journey ermöglicht.

Aus dem Beitrag lassen sich zentrale Prinzipien für die Weiterentwicklung des Themas ableiten: Proaktives Consent- und Präferenzmanagement wird zur Voraussetzung für nachhaltige Kundenbeziehungen und datengetriebene Wertschöpfung. Unternehmen sind gefordert, Mehrwerte für die Datenteilung transparent zu kommunizieren und Kunden echte Kontrolle über ihre Daten zu geben. Die Empfehlung, frühzeitig in zentrale Plattformen zu investieren, adressiert nicht nur technische, sondern auch kulturelle Barrieren – insbesondere die Notwendigkeit, Datenschutz als integralen Bestandteil der Customer Experience zu begreifen. Die Perspektive verschiebt sich von der reinen Risikovermeidung hin zur aktiven Gestaltung von Vertrauen und Loyalität. Damit liefert der Beitrag einen Impuls, Consent-Management nicht als Pflichtübung, sondern als strategische Führungsaufgabe zu verstehen, die operative Exzellenz und kulturellen Wandel gleichermaßen erfordert.

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