Townhall: Zusammenfassende Erfolgsfaktoren für die Umsetzung einer 360° Customer Experience Excellence

Townhall: Zusammenfassende Erfolgsfaktoren für die Umsetzung einer 360° Customer Experience Excellence
Mitschnitt-Länge: 50 Minuten
Mitschrift verfügbar

Konkret umsetzbare Ansätze für 360° Customer Experience Excellence: Pilotprojekte, interdisziplinäre Teams und sichtbare Erfolge im Fokus.

Fachverantwortliche und Entscheider aus B2B, Beratung, Tech und Maschinenbau diskutieren in dieser Panelrunde, wie Customer Experience Excellence in großen Organisationen nachhaltig verankert werden kann. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung interdisziplinärer Teams, die Integration von CX-Metriken in bestehende Prozesse und die gezielte Organisationsentwicklung. Die Panelisten bringen unterschiedliche Perspektiven aus Unternehmenspraxis, Beratung und Agenturgeschäft ein und beleuchten, wie Transformation nicht durch radikale Reorganisation, sondern durch kontinuierliche Pilotprojekte, die Verknüpfung von Kultur, Struktur und Methoden sowie die konsequente Einbindung aller Mitarbeitenden gelingt. Die Diskussion adressiert typische Herausforderungen wie die Priorisierung von Themen, die Überwindung von Silodenken und die Sichtbarmachung von Erfolgen.

Im Austausch werden konkrete Ansätze wie OKR, Human-Centered Design und der systematische Methodenbaukasten benannt. Die Panelisten empfehlen, mit kleinen, sichtbaren Erfolgsstories zu starten, Meinungsbildner zu identifizieren und Erfolge aktiv zu kommunizieren. Die Notwendigkeit, Customer Experience in alle Unternehmensbereiche zu integrieren und die Employee Experience als Hebel zu nutzen, wird mehrfach betont. Einigkeit besteht darin, dass nachhaltige Transformation durch gezielte, umsetzbare Maßnahmen und die kontinuierliche Anpassung an den Reifegrad der Organisation entsteht. Die Diskussion verdeutlicht, dass es keine universelle Lösung gibt, sondern dass Business Impact durch das Drehen an den passenden Stellschrauben und die konsequente Verknüpfung von Kultur, Struktur und Tools erzielt wird.

Die besten Daten sind die, die sichtbar sind – nicht die, die irgendwo in Silos versteckt sind. Zahlen sollte man feiern, am besten an der Eingangstür. – Wolf Nöding

Die Herausforderung ist, sich als Organisation ein Ziel zu setzen, um mit einer Sache zu starten und dann die anderen nachzuziehen. – Sarah Rickes

Gestaltung und Design müssen genauso viel Raum bekommen wie Verwaltung – sie sind erfolgsentscheidend für gute Produkte und echte Kundenzentrierung. – Martina Hofmayer

Wir dürfen als Agentur nicht stehenbleiben bei dem, was wir verkaufen. Transformation ist Pflicht, gerade im B2B mit erklärungsbedürftigen Produkten. – Marco Stefankiewicz

Customer Experience funktioniert nicht als radikale Reorganisation entlang der Daten – es braucht Pilotprojekte, die den Mehrwert im Alltag beweisen. – Bianca Gade

Wir kommen in allen Bereichen vorwärts, aber die Herausforderung bleibt, die vielen Einzelthemen zu verknüpfen und auf umsetzbare Maßnahmen herunterzubrechen. – Cyrill Luchsinger

  • Customer Experience Excellence entsteht nicht durch radikale Reorganisation, sondern durch kontinuierliche, kleine Pilotprojekte und die Verknüpfung von Kultur, Struktur, Methoden und Tools.

  • Die größte Herausforderung liegt darin, die Vielzahl an CX-Themen und Ansatzpunkten zu priorisieren und in umsetzbare Maßnahmen für die eigene Organisation zu übersetzen.
  • Erfolge in der Customer Experience sollten sichtbar gemacht und gefeiert werden, um Akzeptanz und Motivation im Unternehmen zu steigern.
  • Kulturwandel ist kein Ziel an sich, sondern das Ergebnis von gelebten Verhaltensänderungen und der konsequenten Einbindung aller Mitarbeitenden in CX-Initiativen.
  • Interdisziplinäre Teams und die Integration von Customer Experience in alle Unternehmensbereiche sind entscheidend für nachhaltige Transformation und Business Impact.

Customer Experience Excellence in B2B-Organisationen steht exemplarisch für die Herausforderung, Transformation nicht als einmaliges Großprojekt, sondern als kontinuierlichen, organisationsweiten Lernprozess zu begreifen. Im Zentrum steht der Zielkonflikt zwischen dem Wunsch nach messbaren, schnellen Erfolgen und der Notwendigkeit, tiefgreifende Veränderungen in Kultur, Struktur und Arbeitsweisen zu verankern. Die Diskussion legt offen, wie stark die operative Umsetzung an strukturelle Barrieren, Silodenken und Verantwortungsdiffusion gekoppelt ist: Während Führungskräfte häufig auf Frameworks und Metriken setzen, bleibt die eigentliche Hebelwirkung in der konsequenten Einbindung aller Mitarbeitenden und der Priorisierung weniger, aber wirksamer Maßnahmen. Der Beitrag adressiert damit einen blinden Fleck vieler CX-Initiativen: Die Annahme, dass Transformation durch Top-down-Programme oder technologische Lösungen allein gelingen kann, wird als Denkfehler entlarvt. Stattdessen rückt die Paneldiskussion die Notwendigkeit in den Fokus, kulturelle und strukturelle Widersprüche auszuhalten und schrittweise durch Pilotprojekte, sichtbare Erfolge und interdisziplinäre Zusammenarbeit aufzulösen.

Für die Zielgruppe ergibt sich daraus ein klarer Reflexionsimpuls: Customer Experience Excellence entsteht nicht durch radikale Reorganisation oder die bloße Einführung neuer Tools, sondern durch das Zusammenspiel von kleinen, iterativen Veränderungen, die konsequent an strategischen Zielen und dem tatsächlichen Mehrwert für Kunden und Mitarbeitende ausgerichtet sind. Die Panelbeiträge fordern dazu auf, Erfolge sichtbar zu machen, Stakeholder aktiv einzubinden und die Sprache aller Beteiligten zu sprechen, um Akzeptanz und Wirkung zu steigern. Die Integration von CX-Metriken in bestehende Prozesse, die bewusste Priorisierung von Ansatzpunkten und die Verknüpfung von Business Outcome mit gelebter Kultur werden als zentrale Prinzipien herausgearbeitet. Damit verschiebt der Beitrag die Perspektive von der Suche nach universellen Lösungen hin zu einer praxisnahen, adaptiven Organisationsentwicklung, die nachhaltigen Business Impact und kulturellen Wandel miteinander verbindet.

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