Einführung & Icebreaker: Entwicklungen bei CX Governance & Change Management

Einführung & Icebreaker: Entwicklungen bei CX Governance & Change Management
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Customer Journey als Steuerungsinstrument: Wie organisationale Empathie und kontinuierliches Feedback nachhaltige CX-Transformation ermöglichen.

Customer Experience Governance und Change Management stehen im Mittelpunkt dieses Intro-Formats, das sich an Fach- und Projektverantwortliche in mittleren bis großen Unternehmen richtet. Die Session eröffnet mit einer Rückschau auf die bisherigen Konferenztage und leitet daraus die aktuellen Schwerpunkte ab. Im Fokus stehen die Herausforderungen, organisationale Empathie als kulturelle DNA zu etablieren, einen aktiven Transformationsprozess unternehmensweit zu gestalten und die Customer Journey als zentrales Analyse- und Steuerungsinstrument zu verankern. Die Perspektive ist systemisch und adressiert sowohl strategische als auch operative Ebenen, wobei die Verbindung von Kundenerlebnis und Mitarbeiterzufriedenheit als zentrales Handlungsfeld herausgestellt wird.

Im Verlauf der Keynote skizziert der Sprecher die Notwendigkeit, kontinuierliches Lernen aus Kundenfeedback in einen iterativen Optimierungsprozess zu überführen. Die Customer Journey dient dabei nicht nur der Planung, sondern als Arbeitswerkzeug zur Identifikation und Dokumentation von Wertbeiträgen und Verbesserungen. Technologische Entwicklungen wie Echtzeit-Analysen und KI-gestützte Lösungen werden als unterstützende Faktoren benannt, insbesondere im Kontext der Omni-Channel-Orchestrierung. Ein Schaubild zur Transformation illustriert typische Phasen organisationalen Wandels, einschließlich der Herausforderungen im „Tal der Enttäuschung“. Stakeholder-Management und interne Kommunikation werden als Schlüsselfaktoren für nachhaltige Veränderung hervorgehoben. Die Session schließt mit der Empfehlung, die Customer Journey konsequent als Steuerungsinstrument zu nutzen und organisationale Empathie sowie Mitarbeiterzufriedenheit als Basis für nachhaltige Kundenzentrierung zu verankern.

Wir müssen organisationale Empathie für den Kunden als kulturelle DNA im Unternehmen verankern – über alle Ebenen hinweg. – Björn Negelmann

Customer Journey Mapping ist nicht nur ein Planungs-, sondern vor allem ein Steuerungs- und Arbeitswerkzeug für kontinuierliche Verbesserung. – Björn Negelmann

Transformation ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess, der alle – Individuen, Teams und Organisation – immer wieder fordert. – Björn Negelmann

  • Organisationale Empathie für den Kunden muss als kulturelle DNA im Unternehmen etabliert werden.

  • Ein aktiver Transformationsprozess muss auf allen Unternehmensebenen stattfinden, nicht nur in kundenorientierten Abteilungen.
  • Customer Journey dient nicht nur der Planung, sondern auch als zentrales Steuerungs- und Arbeitswerkzeug für Verbesserungen.
  • Kontinuierliches Lernen aus Kundenfeedback ist essenziell und muss in einen iterativen Optimierungsprozess überführt werden.
  • Die Verbindung von Kundenerlebnis und Mitarbeiterzufriedenheit ist entscheidend für nachhaltigen Projekterfolg.

Organisationale Empathie als kulturelle DNA adressiert einen der zentralen blinden Flecken klassischer Customer-Experience-Programme: Die Tendenz, Kundenzentrierung auf einzelne Abteilungen oder Projekte zu begrenzen, statt sie als unternehmensweite Haltung zu verankern. Damit rückt der Beitrag die strukturelle Herausforderung in den Fokus, Transformation nicht als linearen Prozess, sondern als kontinuierliche, bereichsübergreifende Aufgabe zu begreifen. Die Customer Journey fungiert dabei nicht mehr nur als Planungs- oder Visualisierungstool, sondern als verbindendes Steuerungsinstrument, das Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und Optimierungspotenziale transparent macht. Die eigentliche Barriere liegt weniger in der Verfügbarkeit von Daten oder Tools, sondern in der Überwindung von Silodenken, Verantwortungsdiffusion und dem Beharrungsvermögen etablierter Routinen. Der Beitrag macht deutlich, dass nachhaltige Kundenzentrierung an der Schnittstelle von strategischer Zielsetzung, operativer Umsetzung und kulturellem Wandel entschieden wird – und dass die Verbindung von Kundenerlebnis und Mitarbeiterzufriedenheit dabei häufig unterschätzt wird.

Für die Praxis bedeutet das: Führungskräfte und Projektverantwortliche sind gefordert, Customer Experience als iterativen Lern- und Veränderungsprozess zu steuern, der kontinuierlich neue Impulse aus Kundenfeedback integriert und organisationale Lernschleifen etabliert. Die Empfehlung, die Customer Journey als zentrales Arbeitswerkzeug zu nutzen und die Wirkung von Maßnahmen sichtbar zu machen, verschiebt den Fokus von punktuellen Verbesserungen hin zu einer systematischen, datenbasierten Steuerung. Gleichzeitig fordert der Beitrag dazu auf, Veränderungsbarrieren offen zu adressieren, Stakeholder aktiv einzubinden und die interne Kommunikation als Hebel für nachhaltigen Wandel zu nutzen. Damit liefert der Beitrag einen Impuls, CX-Governance nicht als reines Projektmanagement, sondern als Führungsaufgabe und kulturelle Transformation zu verstehen – mit dem Ziel, Kundenzentrierung und Mitarbeiterzufriedenheit als wechselseitige Erfolgsfaktoren im Unternehmen zu etablieren.

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