Entwicklungen zum Digital Experience Management

Entwicklungen zum Digital Experience Management
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
Mitschrift verfügbar

Digitale Customer Journeys im Wandel: Fünf Problemfelder, Benchmarks und neue Ansätze für nachhaltiges Experience Management.

Digitale Kundenreisen stehen im Mittelpunkt eines Impulsformats, das aktuelle Herausforderungen und Trends im Digital Experience Management adressiert. Die Perspektive richtet sich auf die kontinuierliche Weiterentwicklung von Customer Experience Strategien im Spannungsfeld zwischen steigenden Kundenerwartungen, technologischer Komplexität und organisatorischen Hürden. Die Veranstaltung nutzt die Shift-Plattform als Community- und Wissensdrehscheibe, um Fach- und Führungskräften aus mittelständischen Unternehmen Orientierung zu bieten. Besonderes Augenmerk liegt auf der Integration verschiedener Systeme und Kanäle, der Rolle mobiler Kontaktpunkte sowie der Notwendigkeit, psychologische Faktoren und veränderte Nutzerpräferenzen in die Optimierung der digitalen Customer Journey einzubeziehen.

Im Zentrum stehen fünf Problemfelder: sinkende Besucherzahlen und steigende Akquisitionskosten, die wachsende Bedeutung mobiler Kanäle, technische und organisatorische Reibungen, Diskrepanzen zwischen geplanter und tatsächlicher Customer Journey sowie die Auswirkungen kognitiver Verzerrungen auf Entscheidungsprozesse. Die Keynote verweist auf Benchmarks und Studien wie den Digital Experience Benchmark Report von Content Square und diskutiert kritisch die Grenzen datengetriebener Hyperpersonalisierung. Statt reiner Conversion-Optimierung rückt die Orchestrierung der gesamten Customer Journey und der Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen in den Fokus. Die Veranstaltung gibt einen Ausblick auf weiterführende Themen wie Behavioral Patterns, Feedback-Integration und Journey-Management und lädt zur aktiven Mitgestaltung der Community ein.

Die digitale Kundenreise verlangt ein konsistentes, individuell relevantes Erlebnis über alle Kontaktpunkte hinweg – technologisch integriert, aber vor allem an den Erwartungen der Kunden ausgerichtet. – Björn Negelmann

Wir müssen uns fragen, ob datengetriebene Hyperpersonalisierung wirklich der Schlüssel ist, oder ob nicht eine differenzierte, relevante Benutzerführung und Ansprache viel entscheidender für nachhaltiges Engagement sind. – Björn Negelmann

Customer Experience Management darf sich nicht auf Conversion und Abverkauf verengen – Loyalität, Vertrauen und langfristige Beziehungen gehören ins Zentrum der digitalen Strategie. – Björn Negelmann

  • Die Integration verschiedener technologischer Lösungen wie Content, Commerce, Portal und Personalisierung ist entscheidend für ein konsistentes und individuelles digitales Kundenerlebnis.

  • Abnehmende Besucherzahlen, steigende Akquisitionskosten und sinkende organische Reichweite stellen zentrale Herausforderungen im Digital Experience Management dar.
  • Mobile ist heute ein zentraler Kontaktpunkt, dessen Nutzung und Optimierung besondere Aufmerksamkeit erfordert, insbesondere hinsichtlich Effektivität und Effizienz.
  • Technische Probleme wie Ladezeiten und JavaScript-Fehler sowie organisatorische Herausforderungen bei der Multi-Channel-Konsistenz führen zu Reibungen und Frustration auf Kundenseite.
  • Die Erfüllung individueller Kundenerwartungen, die Berücksichtigung kognitiver Verzerrungen und der gezielte Einsatz von KI und Personalisierung sind Schlüsselfaktoren für nachhaltiges Engagement und Loyalität.

Digitale Kundenreisen stehen im Spannungsfeld zwischen technologischer Machbarkeit, organisationaler Fragmentierung und sich wandelnden Erwartungshaltungen. Die strategische Relevanz des Digital Experience Managements liegt darin, dass Unternehmen nicht mehr allein durch technische Integration oder kanalübergreifende Präsenz überzeugen, sondern durch die Fähigkeit, individuelle Erlebnisse konsistent und reibungsarm zu orchestrieren. Der Beitrag legt offen, dass klassische Optimierungslogiken – etwa die Fokussierung auf Conversion und kurzfristige Akquise – zunehmend an Wirkung verlieren, weil sie an den tatsächlichen Bedürfnissen und Entscheidungsmechanismen der Nutzer vorbeigehen. Ein blinder Fleck bleibt die Diskrepanz zwischen der geplanten Soll-Journey und der gelebten Realität der Kunden, verschärft durch kognitive Verzerrungen und die Überforderung durch Komplexität. Transformation bedeutet hier nicht nur technologische Weiterentwicklung, sondern vor allem die Überwindung von Verantwortungsverschiebungen zwischen Teams, die Integration von Feedback und die bewusste Auseinandersetzung mit psychologischen Barrieren im Entscheidungsprozess. Die Herausforderung besteht darin, nicht in den Modus der reinen Tool- und Datenorientierung zu verfallen, sondern die Customer Journey als kontinuierlichen, adaptiven Lernprozess zu begreifen.

Für die Praxis fordert der Beitrag dazu auf, die operative Optimierung an strategische und kulturelle Zielsetzungen rückzukoppeln. Prinzipien wie die konsequente Ausrichtung auf Nutzerbedürfnisse, die kritische Reflexion von Personalisierungs- und Automatisierungsversprechen sowie die bewusste Gestaltung von Engagement und Loyalität stehen im Vordergrund. Unternehmen sind angehalten, nicht nur technologische Lösungen zu integrieren, sondern auch organisationale Silos aufzubrechen und die Customer Journey als gemeinsames Führungsprojekt zu etablieren. Die Perspektive verschiebt sich von der reinen Performance-Logik hin zu einer nachhaltigen, beziehungsorientierten Steuerung, in der Vertrauen und Transparenz zentrale Erfolgsfaktoren sind. Der Beitrag liefert damit einen Impuls, Digital Experience Management als Hebel für echten kulturellen Wandel zu verstehen und nicht als weiteres Optimierungsfeld im Marketing.

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