Einführung & Icebreaker: Entwicklungen zum Marketing Automation

Einführung & Icebreaker: Entwicklungen zum Marketing Automation
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Automatisierung, Datenorientierung und Skalierung: Wie Unternehmen individuelle Kundenkommunikation effizient weiterentwickeln.

Im Rahmen der Shift/CX-Woche eröffnet diese Impuls-Keynote die thematische Auseinandersetzung mit der Verknüpfung von Marketing Automation und Customer Experience. Die Session richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus mittleren bis großen B2B-Unternehmen, die vor der Herausforderung stehen, Individualkommunikation datenbasiert und skalierbar zu gestalten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen angesichts veränderter Kundenanforderungen und wachsendem Handlungsdruck ihre Kommunikationsprozesse weiterentwickeln und automatisieren können. Der Beitrag strukturiert die Handlungsfelder entlang der Themen Automatisierung, Datenorientierung und Skalierung und ordnet diese in den aktuellen wirtschaftlichen Kontext ein.

Die Keynote hebt die Bedeutung valider Kundendaten und den Einsatz von Customer Data Platforms als Grundlage für automatisierte, personalisierte Kommunikation hervor. Sie differenziert zwischen push-orientierten und anlassbezogenen Kommunikationsformen und benennt die Skalierung individueller Dialoge als zentrales Problemfeld. Ergebnisse aus dem Marketing Automation Report und dem Marketing-Tech-Monitor unterstreichen die Diskrepanz zwischen strategischer Relevanz und operativer Umsetzung. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über aktuelle Herausforderungen, notwendige technische und organisatorische Voraussetzungen sowie Empfehlungen für die Gestaltung skalierbarer, kundenzentrierter Kommunikationsprozesse. Die Session bildet den Auftakt für vertiefende Diskussionen und Workshops im weiteren Verlauf der Woche.

Customer Experience ist der Schlüssel für den Wettbewerbserfolg – wir müssen sie kontinuierlich optimieren und massenhaft skalieren. – Björn Negemann

Die Herausforderung liegt in der massenhaften Skalierung individueller Kommunikation – Push reicht nicht, wir brauchen anlassbezogene, datenbasierte Dialoge. – Björn Negemann

Marketing Automation ist für über 60 Prozent der Unternehmen ein zentrales Thema, aber die Umsetzung bleibt oft hinter den Erwartungen zurück. – Björn Negemann

  • Customer Experience ist ein zentrales Thema, aber die Umsetzung in Unternehmen bleibt eine Herausforderung.

  • Die Skalierung von Individualkommunikation stellt eine der größten Herausforderungen für Unternehmen dar.
  • Eine valide Kundendatenlage und die Nutzung von Customer Data Platforms sind entscheidend für automatisierte und personalisierte Kundenkommunikation.
  • Der richtige Mix aus push-orientierter Regelkommunikation und pull-basierter anlassbezogener Kommunikation ist für die Customer Experience relevant.

Die konsequente Verknüpfung von Customer Experience und skalierbarer Individualkommunikation adressiert einen der zentralen Zielkonflikte digitaler Transformation: Unternehmen stehen vor der Herausforderung, persönliche Relevanz und Dialogfähigkeit nicht nur punktuell, sondern systematisch und in großem Maßstab zu realisieren. Die Diskrepanz zwischen strategischem Anspruch und operativer Umsetzung wird dabei zum Prüfstein für Führung und Organisation. Während die Bedeutung valider Kundendaten und automatisierter Prozesse weitgehend anerkannt ist, offenbart sich in der Praxis ein struktureller Widerspruch: Die vorhandenen Push-Kompetenzen und etablierten Kanäle reichen nicht aus, um die notwendige Flexibilität und Responsivität für anlassbezogene, dialogorientierte Kommunikation zu gewährleisten. Die Skalierung individueller Erlebnisse scheitert häufig an fragmentierten Datenlandschaften, fehlender Integration und einem Mindset, das technische Machbarkeit mit echter Kundenorientierung verwechselt. Damit wird deutlich, dass die Transformation zur 360-Grad-Exzellenz nicht allein eine Frage der Tool-Auswahl oder Prozessoptimierung ist, sondern einen grundlegenden Wandel in Haltung, Verantwortungsverständnis und Steuerungslogik erfordert.

Aus dem Beitrag lassen sich mehrere handlungsrelevante Prinzipien ableiten: Erstens rückt die Qualität und Nutzbarkeit von Kundendaten als kritischer Erfolgsfaktor in den Fokus, wobei Customer Data Platforms als Enabler für datenbasierte Individualisierung diskutiert werden. Zweitens wird die Notwendigkeit betont, Push- und anlassbezogene Kommunikation nicht als Gegensätze, sondern als komplementäre Elemente einer ganzheitlichen Customer Experience zu verstehen und gezielt auszubalancieren. Drittens fordert der Beitrag dazu auf, die Gestaltung automatisierter Dialogketten nicht als rein technische Aufgabe zu begreifen, sondern als kulturelle und kommunikative Herausforderung, die Empathie, Relevanz und Skalierbarkeit verbindet. Für die Zielgruppe entsteht daraus ein klarer Reflexionsimpuls: Die Weiterentwicklung der Customer Experience verlangt nicht nur Investitionen in Technologie, sondern vor allem die Bereitschaft, bestehende Routinen, Verantwortlichkeiten und Steuerungsmodelle kritisch zu hinterfragen und neu auszurichten. Der Beitrag verschiebt damit die Perspektive von der reinen Prozessdigitalisierung hin zu einer strategisch-kulturellen Transformation, die Customer Experience als kontinuierlichen Lern- und Innovationsprozess verankert.

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