Im Gespräch mit Kai Riedel zur Customer Insight Forschung

Folge 97

Im Gespräch mit Kai Riedel zur Customer Insight Forschung

Optimieren Sie Ihre Kundenzentrierung durch agile Customer-Insight-Forschung und integrieren Sie Kundenfeedback effizient in Ihre Prozesse.

Kai Riedel, CEO von customer.consulting, diskutiert im Interview die Optimierung der Kundenzentrierung durch strukturierte und agile Customer-Insight-Forschung. Der Beitrag richtet sich an Fachverantwortliche in B2B-Unternehmen und Dienstleistungssektoren und bietet praxisnahe Einblicke in die Beschleunigung der Erkenntnisgewinnung und die effiziente Integration von Kundenfeedback in Unternehmensprozesse. Riedel beleuchtet die Herausforderungen, die durch organisatorische Hürden entstehen, und stellt methodische Modelle sowie konkrete Praxisbeispiele vor, die eine effektivere Einbindung von Kundenstimmen in Entscheidungsprozesse ermöglichen.


Im Zentrum des Gesprächs steht das Drei-Ebenen-Modell, das periodische Zufriedenheitsmessungen, prozessbezogene KPI-Messungen und anlassbezogene Kundenforschung kombiniert. Riedel betont die Bedeutung agiler Methoden, die eine schnellere Einbindung von Kundenfeedback in Produkt- und Prozessentwicklungen erlauben. Er plädiert für eine stärkere Nutzung qualitativer Forschung, um tiefere Einblicke in Kundenmotive zu gewinnen, und empfiehlt eine duale Organisationsstruktur, die sowohl agile als auch traditionelle Ansätze integriert. Abschließend fordert Riedel eine engere Verzahnung von Forschung und Service, um Kundenfeedback systematisch zu nutzen und die Kundenzentrierung im Tagesgeschäft zu verankern.

Die Marktforschung hat ein systemisches Problem, weil sie oft zu lange braucht, um Erkenntnisse zu gewinnen und in die Unternehmen zu tragen. Entscheidungen müssen heute schneller getroffen werden. – Kai Riedel


Viele Unternehmen sind getrieben von Annahmen. Sie schauen auf Wettbewerber und überlegen, was sie noch haben müssten, anstatt sich zu fragen, welches Erlebnis sie dem Kunden wirklich bieten wollen. – Kai Riedel


Die Customer-Insight-Forscher sollten so attraktiv sein, dass Produkt- und Prozessentwickler sie aktiv in Projekte einbinden, um die Kundenstimme und harte Erkenntnisse zu integrieren. – Kai Riedel

  • Kundenzentrierung scheitert oft an organisatorischen Hürden und mangelnder Integration von Kundenwissen in Entscheidungsprozesse.
  • Agile Methoden ermöglichen eine schnellere und effektivere Einbindung von Kundenfeedback in Produkt- und Prozessentwicklungen.
  • Das Drei-Ebenen-Modell für Insights kombiniert periodische Zufriedenheitsmessungen, prozessbezogene KPI-Analysen und anlassbezogene Kundenforschung.
  • Qualitative Studien sind essenziell, um tiefere Einblicke in Kundenmotive und -verhalten zu gewinnen, werden jedoch oft vernachlässigt.
  • Customer-Insight-Forschung muss sich an den Bedürfnissen interner Stakeholder ausrichten, um relevant und nützlich zu bleiben.

Die Customer-Insight-Forschung steht vor der Herausforderung, in einem dynamischen Geschäftsumfeld schnell und effektiv relevante Erkenntnisse zu liefern. Unternehmen kämpfen mit organisatorischen Barrieren und der mangelnden Integration von Kundenfeedback in Entscheidungsprozesse. Diese strukturellen Widersprüche führen dazu, dass wertvolle Einsichten oft ungenutzt bleiben. Der Beitrag von Kai Riedel beleuchtet die Notwendigkeit, agile Methoden zu implementieren, um die Geschwindigkeit und Relevanz der Forschungsergebnisse zu erhöhen. Ein zentraler Denkfehler liegt in der Annahme, dass bestehende Kundenbedürfnisse bekannt sind, obwohl qualitative Studien regelmäßig neue, unerwartete Erkenntnisse liefern. Die Transformation hin zu einer kundenzentrierten Organisation erfordert eine Neuausrichtung der internen Strukturen und Prozesse, um die Stimme des Kunden in den Mittelpunkt zu rücken.


Der Beitrag fordert Unternehmen auf, ihre Customer-Insight-Forschung strategisch zu überdenken und stärker an den Bedürfnissen interner Stakeholder auszurichten. Riedel empfiehlt das Drei-Ebenen-Modell, das periodische Zufriedenheitsmessungen, prozessbezogene KPI-Messungen und anlassbezogene Forschung kombiniert, um eine umfassende und kontinuierliche Kundenperspektive zu gewährleisten. Diese strukturierte Herangehensweise ermöglicht es, Kundenfeedback effizient in die Produkt- und Prozessentwicklung zu integrieren und so die Kundenzentrierung im Tagesgeschäft zu verankern. Die Zielgruppe wird ermutigt, qualitative Methoden mutiger einzusetzen und eigene Kundenzugänge zu schaffen, um flexibel und schnell auf Erkenntnisbedarfe reagieren zu können. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer reaktiven zu einer proaktiven Customer-Insight-Forschung, die nicht nur operativ, sondern auch strategisch und kulturell Wandel ermöglicht.

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