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Erfahrungswissen zum Customer Experience Management

Kundenzentrierte Entwicklung mit Behavioural Design gestalten

Kundenzentrierte Entwicklung mit Behavioural Design gestalten
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar
Der Vortrag beleuchtet die essenzielle Rolle von Behavioral Design in der kundenzentrierten Produktentwicklung und unterstreicht die Bedeutung ethischer Überlegungen im Designprozess.

Im Rahmen des Vortrags von Lisa Reimer und Philipp Zettner auf der Shift/CX Konferenz wurde ein umfassender Einblick in die Gestaltung kundenzentrierter Entwicklung mittels Behavioral Design geboten. Die beiden Expert*innen von UID teilten ihre tiefgreifenden Erkenntnisse über die Wichtigkeit und Implementierung von kundenzentrierten Ansätzen in unterschiedlichen Branchen. Sie hoben hervor, dass trotz eines wachsenden Verständnisses für die Bedeutung der Kundenzentrierung die Umsetzung in der Praxis stark variiert. Lisa Reimer und Philipp Zettner diskutierten die Rolle der Verhaltenspsychologie im Designprozess und betonten, dass ein ethischer Rahmen für die Anwendung von Behavioral Design unerlässlich ist, um positive Kundenerfahrungen zu schaffen und gleichzeitig manipulative Praktiken zu vermeiden.

Darüber hinaus wurde ein iterativer Prozess vorgestellt, der darauf abzielt, Verhaltensänderungen innerhalb von Organisationen anzustoßen, um eine nachhaltige kundenzentrierte Kultur zu etablieren. Dieser Prozess basiert auf den Grundpfeilern der Motivation, Befähigung und Auslösung von Verhaltensänderungen. Durch praktische Beispiele illustrierten die Sprecher:innen, wie durch gezielte Maßnahmen und die Anwendung spezifischer Change-Techniken eine signifikante Verbesserung der Produktentwicklung erzielt werden kann. Sie betonten die Bedeutung der Integration von Kund:innenbedürfnissen in alle Phasen des Entwicklungsprozesses und lieferten wertvolle Einblicke, wie Unternehmen eine kundenzentrierte Perspektive effektiv umsetzen und verankern können.

Kerninhalte:

  • Die Umsetzung von kundenzentrierten Designansätzen variiert stark zwischen verschiedenen Branchen, wobei ein wachsendes Verständnis für die Bedeutung der Kundenzentrierung vorhanden ist.
  • Die Integration der Verhaltenspsychologie in den Designprozess ist entscheidend, um ethisch verantwortungsvolle und wirkungsvolle Kundenerfahrungen zu schaffen.
  • Ein iterativer Prozess, der auf den Grundlagen der Motivation, Befähigung und Auslösung basiert, kann Verhaltensänderungen in Organisationen fördern, um eine kundenzentrierte Kultur zu etablieren.
  • Praktische Beispiele zeigen, wie durch gezielte Maßnahmen und spezifische Change-Techniken Verbesserungen in der Produktentwicklung erzielt werden können.
  • Die Einbindung von Kund:innenbedürfnissen in alle Phasen des Entwicklungsprozesses ist essentiell für die Umsetzung einer effektiven kundenzentrierten Entwicklung.
Lisa Reimer, UID
Philip Zettner, UID