Vertrauen als Erfolgsfaktor für erfolgreiches Customer Journey Management

Vertrauen als Erfolgsfaktor für erfolgreiches Customer Journey Management
Mitschnitt-Länge: 38 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Vertrauenskultur, agile Austauschformate und neues Führungsverständnis als Schlüssel für nachhaltiges Customer Journey Management.

Vertrauenskultur steht im Zentrum der organisationalen Transformation hin zu mehr Kundenzentrierung. Die Keynote von Prof. Dr. Martina Peuser adressiert die Herausforderungen, die sich aus Silodenken, hierarchischen Strukturen und fehlender abteilungsübergreifender Zusammenarbeit ergeben. Anhand empirischer Studien und Praxisbeispielen wird deutlich, dass technologische Innovationen wie KI ihr Potenzial nur entfalten, wenn Unternehmen gezielt an ihrer Kultur und Struktur arbeiten. Die Perspektive richtet sich auf Führungskräfte und Verantwortliche für Customer Experience in mittelgroßen B2B-Unternehmen, die nachhaltige Veränderungen im Customer Journey Management anstoßen wollen.

Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Hebel: transparente Kommunikation und agile Austauschformate wie Brown Bag Meetings, Working Out Loud und Bar Camps, ein neues Führungsverständnis mit Fokus auf Empowerment sowie die Etablierung einer offenen Fehlerkultur und eines Growth-Mindset. Peuser zeigt, wie diese Maßnahmen Silos aufbrechen, Lernbereitschaft fördern und die Innovationsfähigkeit von Teams stärken. Die Keynote liefert konkrete Handlungsempfehlungen, etwa die systematische Nutzung von Kundenfeedback und die regelmäßige Reflexion von Kommunikations- und Führungspraktiken. Abschließend wird die Bedeutung des Rückhalts durch die oberste Leitung betont, ohne den nachhaltige Transformation kaum möglich ist.

Vertrauen ist die Basis, damit Customer Experience Management überhaupt Wirkung entfalten kann. – Martina Peuser

Silo-Denken und starre Organisationsstrukturen verhindern, dass Unternehmen ihr volles Potenzial im Kundenerlebnis ausschöpfen. – Martina Peuser

Führungskräfte müssen Enabler sein, die Experten den Weg freimachen, statt Kontrolle auszuüben. – Martina Peuser

  • Vertrauen ist die zentrale Voraussetzung, um Customer Experience Management in Organisationen erfolgreich zu etablieren.

  • Silo-Denken und starre Organisationsstrukturen behindern die volle Entfaltung von Customer Experience Management und müssen durch abteilungsübergreifende Austauschformate aufgebrochen werden.
  • Eine offene Fehlerkultur und das Growth-Mindset sind essenziell, damit Teams innovationsfähig bleiben und sich kontinuierlich an Kundenbedürfnisse anpassen.
  • Führungskräfte müssen als Enabler agieren, den Weg für Experten freimachen und eine Kultur des Lernens und der Transparenz fördern.
  • Ohne das Backup der obersten Leitung ist nachhaltige Veränderung im Customer Experience Management kaum möglich.

Vertrauen bildet die strategische Sollbruchstelle im Customer Journey Management komplexer Organisationen. Wo Silos und Hierarchien dominieren, entstehen nicht nur operative Reibungsverluste, sondern auch kulturelle Blockaden, die die Anpassungsfähigkeit an Kundenbedürfnisse massiv einschränken. Der Beitrag legt offen, dass der Fokus auf technologische Lösungen und Prozessoptimierung häufig an der eigentlichen Transformationshürde vorbeigeht: der fehlenden Bereitschaft, bestehende Macht- und Verantwortungsstrukturen zu hinterfragen. Die zentrale Herausforderung liegt im Spannungsfeld zwischen dem Anspruch auf Kundenzentrierung und der Realität fragmentierter Verantwortlichkeiten. Führungskräfte stehen vor dem Zielkonflikt, einerseits Kontrolle zu wahren, andererseits aber Räume für Eigenverantwortung und Lernen zu schaffen. Der blinde Fleck vieler Initiativen bleibt die Annahme, dass Kulturwandel von selbst eintritt, sobald neue Tools oder Methoden eingeführt werden. Tatsächlich erfordert nachhaltige Veränderung eine bewusste, kontinuierliche Arbeit an Vertrauen, Transparenz und psychologischer Sicherheit – und damit einen Paradigmenwechsel im Führungsverständnis.

Die Impulse des Beitrags verdichten sich zu drei handlungsleitenden Prinzipien: Erstens, Austauschformate wie Brown Bag Meetings oder Working Out Loud sind keine Add-ons, sondern Hebel zur Überwindung von Silodenken und zur Etablierung einer lernenden Organisation. Zweitens, Führung muss sich als Ermöglicher und Coach verstehen, der Expertise fördert und Kontrolle zugunsten von Empowerment zurücknimmt. Drittens, eine offene Fehlerkultur ist Voraussetzung für Innovationsfähigkeit und Anpassungsgeschwindigkeit. Für die Zielgruppe bedeutet das, operative Maßnahmen stets mit dem strategischen Ziel der Kundenzentrierung zu verschränken und kulturelle Barrieren aktiv zu adressieren. Der Beitrag fordert dazu auf, Verantwortung für den Kulturwandel nicht zu delegieren, sondern als kontinuierlichen Führungsauftrag zu begreifen. Er verschiebt die Perspektive von punktuellen Change-Projekten hin zu einer systematischen, organisationsweiten Reflexion und Entwicklung der Vertrauenskultur – als Schlüssel, um Customer Experience Management wirksam und zukunftsfähig zu verankern.

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