Customer Journeys messbar machen: Insights-basierte Steuerungslogiken

Customer Journeys messbar machen: Insights-basierte Steuerungslogiken
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Gezielte Feedback-Integration optimiert B2B-Kaufprozesse durch Analytics und Freitextfelder, um Nutzerverhalten besser zu verstehen.

Dr. Florian Bischoff und Michael Lersch beleuchten in ihrem Gespräch auf der Shift/CX Konferenzwoche 2026, wie Unternehmen im B2B-Bereich durch gezielte Feedback-Integration ihre digitalen Kaufprozesse optimieren können. Der Fokus liegt auf der Kombination von Analytics-Daten und direktem Kundenfeedback, um das Nutzerverhalten besser zu verstehen und die Customer Journey zu verbessern. Besonders hervorgehoben wird die Rolle von Freitextfeldern in Feedback-Formularen, die es ermöglichen, über einfache Bewertungen hinaus wertvolle kontextuelle Informationen zu sammeln. Die Diskussion bietet praxisnahe Einblicke in die Umsetzung solcher Feedback-Mechanismen und deren Integration in bestehende digitale Strukturen.


Im Zentrum der Diskussion stehen konkrete Methoden zur Optimierung der Customer Journey, wie die Nutzung von Feedback-Buttons und Pop-ups auf Bestellbestätigungsseiten, um direktes Kundenfeedback zu sammeln. Torqeedo setzt auf eine enge Verzahnung von Feedback-Auswertung und Produktmanagement, um schnelle Anpassungen im Kaufprozess zu ermöglichen. Die Kombination aus quantitativen Analytics-Daten, qualitativen Feedbacks und Session Recordings liefert ein umfassendes Bild des Nutzerverhaltens und ermöglicht gezielte Verbesserungen. Die Sprecher betonen die Bedeutung einer pragmatischen Herangehensweise und iterativen Weiterentwicklung, um die Effektivität der Maßnahmen kontinuierlich zu steigern.

Wir wollten die Customer Journey und die Customer Experience verbessern, nicht nur des Feedbacks wegen, sondern um wirklich userorientiert voranzukommen. – Dr. Florian Bischoff


Es ist entscheidend, das Warum zu klären. Ein Feedback, das für viele User spricht, ist wertvoller als hundert Fünf-Sterne-Bewertungen. – Dr. Florian Bischoff


Klein anfangen, schnell anfangen und dann iterativ weiterentwickeln. Alles, was funktioniert, größer machen und alles, was nicht funktioniert, anders machen. – Dr. Florian Bischoff

  • Feedback im richtigen Moment der Customer Journey hilft, das 'Warum' hinter Kundenentscheidungen zu verstehen.
  • Freitextfelder in Feedback-Formularen liefern wertvolle kontextuelle Informationen, die über reine Bewertungen hinausgehen.
  • Die Kombination aus Analytics-Daten und direktem Kundenfeedback ermöglicht eine gezielte Optimierung der digitalen Customer Journey.
  • Schnelle Iterationen und kleine, gezielte Befragungen führen zu effektiven Verbesserungen im Kaufprozess.
  • Eine enge Zusammenarbeit zwischen digitalen Teams und Produktmanagement beschleunigt die Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen.

Die Integration von Feedback-Mechanismen in digitale Kaufprozesse ist für Unternehmen im B2B-Bereich von strategischer Bedeutung, insbesondere in komplexen Branchen wie der Marine-Technologie. Hier zeigt sich ein Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit, umfassende technische Informationen bereitzustellen, und der Herausforderung, die Customer Journey nahtlos zu gestalten. Die Komplexität der Produkte, die regulatorischen Anforderungen und die spezifischen Kundenbedürfnisse erfordern eine präzise Steuerung der digitalen Interaktionen. Ein blinder Fleck liegt oft in der fehlenden Verbindung zwischen quantitativen Nutzerdaten und dem qualitativen Verständnis der Kundenmotive. Diese Lücke führt zu einer Verantwortungsverschiebung, bei der digitale Teams und Produktmanagement eng zusammenarbeiten müssen, um die Customer Experience kontinuierlich zu verbessern.


Aus dem Beitrag lassen sich klare Prinzipien ableiten, die für die Zielgruppe handlungsrelevant sind. Die Kombination aus direktem Kundenfeedback und analytischen Daten ermöglicht eine gezielte Optimierung der Customer Journey. Unternehmen sollten pragmatisch mit einfachen Feedback-Setups starten und diese iterativ weiterentwickeln. Die enge Verzahnung von Feedback-Auswertung und Produktentwicklung beschleunigt die Umsetzung von Verbesserungen und fördert einen kulturellen Wandel hin zu einer stärker kundenorientierten Organisation. Der Beitrag fordert dazu auf, Feedback als strategisches Element in die Unternehmensprozesse zu integrieren und die gewonnenen Erkenntnisse in die Managemententscheidungen einzubinden. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein datengetriebenen Analyse hin zu einem ganzheitlichen Verständnis der Kundenbedürfnisse, das sowohl operative als auch strategische Ziele unterstützt.

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