Im Gespräch mit Ralf Haberich zu Shopping-Trends & der Notwendigkeit eines Omni-Channel-Commerce-Ansatzes

Folge 57

Im Gespräch mit Ralf Haberich zu Shopping-Trends & der Notwendigkeit eines Omni-Channel-Commerce-Ansatzes
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
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Ralf Haberich erläutert, wie Unified Commerce durch Datenintegration und API-First-Ansätze die Customer Journey optimiert.

Ralf Haberich, CEO von Shopgate, diskutiert im Interview die Herausforderungen und Trends im Omni-Channel-Commerce. Der Beitrag bietet eine tiefgehende Analyse der Integration von Kundendaten und Warenbeständen über alle Kanäle hinweg, mit einem besonderen Fokus auf die Optimierung der Customer Journey. Die Diskussion beleuchtet die Bedeutung von Unified Commerce und die Rolle digitaler Kanäle wie Apps in bestehenden Handelsstrukturen. Der Beitrag hebt die Notwendigkeit hervor, dass Unternehmen eine Digital-First- oder Customer-First-Strategie priorisieren, um Datensilos zu überwinden und die Kundenzufriedenheit zu steigern.


Im Interview betont Haberich die zentrale Herausforderung der Datenintegration und beschreibt, wie technologische Lösungen wie 'Ship from Store' und 'Click and Collect' flexible Warenverfügbarkeit ermöglichen. Er erläutert, dass ein API-first-Ansatz entscheidend ist, um unterschiedliche Systeme zu verbinden und Omnichannel-Prozesse zu ermöglichen. Haberich gibt Einblicke in die praktische Umsetzung dieser Strategien und hebt hervor, dass die Pandemie die Notwendigkeit beschleunigt hat, digitale und physische Kanäle zu verbinden. Er sieht die Zukunft des Handels in der hybriden Verbindung von Online- und Offline-Kanälen, die dem Kunden maximale Flexibilität und Komfort bieten.

Omni-Channel ist nicht nur ein technisches Konzept, sondern eine strategische Notwendigkeit, um im modernen Handel erfolgreich zu sein. – Ralf Haberich


Die Pandemie hat gezeigt, dass viele Händler keine Digitalisierungschampions sind. Jetzt müssen sie aufholen, um nicht den Anschluss zu verlieren. – Ralf Haberich


Ein Onlineshop allein ist kein Differenzierungsmerkmal mehr. Es geht darum, den Kunden über alle Kanäle hinweg ein nahtloses Einkaufserlebnis zu bieten. – Ralf Haberich

  • Omnichannel-Strategien erfordern eine vollständige Integration von Kundendaten und Warenbeständen über alle Kanäle hinweg.
  • Die Pandemie hat die Notwendigkeit beschleunigt, digitale und physische Kanäle zu verbinden, um Kundenbedürfnisse zu erfüllen.
  • Filialen müssen ihre Denkweise ändern und stärker auf digitale Prozesse und Kundenbedürfnisse ausgerichtet werden.
  • Technologische Lösungen wie 'Ship from Store' und 'Click and Collect' ermöglichen eine flexible und effiziente Warenverfügbarkeit.
  • Ein API-first-Ansatz ist entscheidend, um unterschiedliche Systeme miteinander zu verbinden und Omnichannel-Prozesse zu ermöglichen.

Die Integration von Omni-Channel-Commerce-Ansätzen ist für Handelsunternehmen von strategischer Bedeutung, da sie die Brücke zwischen digitalen und physischen Verkaufskanälen schlägt. Diese Entwicklung ist nicht nur eine technologische Herausforderung, sondern erfordert auch einen kulturellen Wandel innerhalb der Organisationen. Ein zentrales Spannungsfeld besteht in der Überwindung von Datensilos und der Schaffung einer nahtlosen Customer Journey. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre internen Strukturen und Prozesse so anzupassen, dass sie den Kunden in den Mittelpunkt stellen und gleichzeitig die Effizienz ihrer operativen Abläufe steigern. Der Beitrag thematisiert die Notwendigkeit, dass Führungskräfte eine Digital-First-Strategie priorisieren, um die Transformation erfolgreich zu gestalten. Dies erfordert eine Verschiebung der Verantwortlichkeiten und eine stärkere Ausrichtung auf digitale Prozesse, was oft auf Widerstände und Zielkonflikte innerhalb der Organisation trifft.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die praktische Umsetzung von Omni-Channel-Strategien. Er betont die Bedeutung eines API-first-Ansatzes zur Integration unterschiedlicher Systeme und hebt hervor, dass technologische Lösungen wie 'Ship from Store' und 'Click and Collect' entscheidend für die flexible Warenverfügbarkeit sind. Diese Prinzipien fordern Unternehmen auf, ihre operativen Praktiken zu überdenken und strategische Ziele mit einem klaren Fokus auf Kundenzufriedenheit zu verknüpfen. Die Reflexion über die Rolle von Führungskräften und die Notwendigkeit, digitale Kompetenzen im gesamten Unternehmen zu fördern, verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen zu einer ganzheitlichen Betrachtung der Transformation. Der Beitrag trägt zur Weiterentwicklung des Themas bei, indem er aufzeigt, wie kultureller Wandel und technologische Innovation Hand in Hand gehen müssen, um nachhaltigen Erfolg im Handel zu erzielen.

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