Customer Journey als Steuerungsinstrument - wie verändert sich damit die Rolle und das Kompetenzfeld im Customer Journey Management?

Customer Journey als Steuerungsinstrument - wie verändert sich damit die Rolle und das Kompetenzfeld im Customer Journey Management?
Mitschnitt-Länge: 25 Minuten
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Wie datengetriebene Customer Journeys als Steuerungsinstrument Verantwortlichkeiten und Kompetenzen im Management neu definieren.

Fach- und Führungskräfte aus Marketing, Service und Customer Experience Management diskutieren in einer Panelrunde, wie die Customer Journey als Steuerungsinstrument in mittelständischen Unternehmen eingesetzt wird. Im Mittelpunkt stehen datengetriebene Touchpoints und die Frage, wie Verantwortlichkeiten und Kompetenzen im Management neu definiert und verteilt werden. Die Panelistinnen bringen unterschiedliche Perspektiven aus den Bereichen Customer Experience, Marketingmanagement und Service Excellence ein und beleuchten, wie sich die Integration der Customer Journey in bestehende Unternehmensstrukturen gestalten lässt.

Die Diskussion zeigt, dass die Customer Journey als zentrales Steuerungsinstrument für Marketing und Service verstanden wird. Liv Kop betont die Verankerung der Verantwortung auf C-Level und die Notwendigkeit, Kompetenzen bereichsübergreifend aufzubauen. Sandra Karau legt den Fokus auf die technische Integration von Touchpoints und empfiehlt die Einführung spezifischer Rollen wie Touchpoint Manager oder Customer Journey Ambassadors zur Koordination. Miriam Kölschbach bringt das Konzept der Management Cloud ein, um Kompetenzen und Verantwortlichkeiten zu bündeln und technische Fähigkeiten gezielt zu fördern. Alle Panelistinnen sehen die Integration datengetriebener Touchpoints als Schlüssel zur Steuerung von Marketing und Service und betonen die Bedeutung klar definierter Verantwortlichkeiten im Management.

Customer Journey Management verlangt Accountability und Verantwortung auf Management-Ebene. – Liv Kop

Marketing steuert datengetriebene Touchpoints entlang der gesamten Customer Journey. – Sandra Karau

Kompetenz im Customer Journey Management entsteht durch die Verbindung von Technik, Service und Social Media. – Miriam Kölschbach

  • Customer Journey Management dient als Steuerungsinstrument für Marketing und Service.

  • Datengetriebene Touchpoints sind ein zentrales Element im Customer Journey Management.
  • Verantwortlichkeiten und Kompetenzen im Management sind entscheidend für die Umsetzung der Customer Journey.

Customer Journey Management verschiebt die Steuerungslogik in Marketing und Service grundlegend: Die Diskussion um datengetriebene Touchpoints und die Verankerung von Verantwortlichkeiten im Management adressiert einen zentralen Transformationskonflikt mittelständischer Unternehmen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich klassische Funktionsgrenzen und Silostrukturen auflösen lassen, wenn die Customer Journey als verbindendes Steuerungsinstrument etabliert wird. Die Panelistinnen machen deutlich, dass die operative Gestaltung datengetriebener Touchpoints nicht mehr isoliert im Marketing oder Service erfolgen kann, sondern eine bereichsübergreifende Kompetenz- und Verantwortungsarchitektur erfordert. Damit rückt ein blinder Fleck in den Fokus: Die Gefahr, dass Customer Journey Management als Projekt oder Tool verstanden wird, statt als strategischer Hebel für unternehmensweite Transformation. Die Diskussion legt offen, wie Verantwortungsverschiebungen auf C-Level, die Einführung neuer Rollen und die Bündelung technischer Kompetenzen in Managementstrukturen nicht nur organisatorische, sondern auch kulturelle Barrieren adressieren müssen.

Für die Zielgruppe ergibt sich daraus ein klarer Reflexionsimpuls: Customer Journey Management verlangt nach einer Neudefinition von Führungsrollen und einer bewussten Integration technischer und analytischer Kompetenzen in die Steuerungslogik des Unternehmens. Die Panelbeiträge verdichten das Prinzip, dass die erfolgreiche Gestaltung datengetriebener Touchpoints und die Verankerung der Customer Journey als Steuerungsinstrument nur gelingen, wenn Verantwortlichkeiten explizit zugewiesen und bereichsübergreifend koordiniert werden. Die Empfehlung, spezifische Rollen wie Touchpoint Manager oder Customer Journey Ambassadors zu etablieren und Kompetenzen in Management Clouds zu bündeln, verschiebt die Perspektive von der reinen Prozessoptimierung hin zu einer strategischen, kulturell verankerten Führungsaufgabe. Damit liefert der Beitrag einen praxisnahen Ansatz, wie Unternehmen die Customer Journey als zentrales Steuerungsinstrument nutzen können, um operative Exzellenz und strategische Kundenorientierung miteinander zu verbinden.

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