CX-Transformation zwischen Journey, ROI und KI – warum gute Programme trotzdem scheitern

CX-Transformation zwischen Journey, ROI und KI – warum gute Programme trotzdem scheitern
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar

Oliver Kern analysiert, wie CX-Programme durch strategische Verankerung und KPI-Verknüpfung den ROI steigern können.

Oliver Kern, Managing Director von SKOPOS CONNECT, beleuchtet in seinem Vortrag die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Transformation von Customer Experience (CX)-Programmen in B2B-Unternehmen. Der Beitrag bietet eine tiefgehende Analyse der strategischen und operativen Aspekte, die für die Verankerung von CX in Unternehmensstrukturen entscheidend sind. Kern legt den Fokus auf die Notwendigkeit einer unternehmensweiten Governance und die Überwindung von Datensilos, um den ROI von CX-Initiativen zu steigern. Der Vortrag ist geprägt von praxisnahen Einblicken und der Darstellung eines iterativen Ansatzes, der Businessprobleme priorisiert und CX-Maßnahmen darauf ausrichtet.


Kern identifiziert zentrale Defizite in der Umsetzung von CX-Programmen, wie die fehlende strategische Verankerung und das unzureichende Journey Management. Er betont die Bedeutung der Verknüpfung von CX-KPIs mit konkreten Businessmetriken, um den wirtschaftlichen Nutzen von CX-Maßnahmen nachzuweisen. Der Vortrag stellt Methoden wie den CX Kompass und die Cultural Engine vor, die als Module zur strategischen Ausrichtung und kulturellen Verankerung dienen. Kern plädiert für einen pragmatischen Ansatz, bei dem Unternehmen gezielt Businessprobleme adressieren und die Verbindung zwischen Messung und Handlungsauftrag herstellen. Tools wie SayDo und Veydoo werden als Hilfsmittel zur Optimierung von Touchpoints und zur dynamischen Steuerung von Kundenreisen hervorgehoben.

Wir müssen weg vom Messmodell hin zu einem Steuerungsmodell, um kundenzentriert wirklich zu leben und zu etablieren. – Oliver Kern


Viele Unternehmen haben zwar ein Messprogramm, aber es fehlt an der Aktivierung und Umsetzung von Maßnahmen aus den gewonnenen Insights. – Oliver Kern


Es reicht nicht, nur den NPS zu optimieren. Wir müssen uns überlegen, welchen echten Business Impact wir erzielen wollen. – Oliver Kern

  • CX-Programme scheitern oft an fehlender strategischer Verankerung und mangelnder Ownership.
  • Journey Management muss über reine Visualisierung hinausgehen und dynamisch gemanagt werden.
  • Der ROI von CX-Maßnahmen kann nur durch die Verknüpfung von CX-KPIs mit konkreten Businessmetriken nachgewiesen werden.
  • CX-Erfolg erfordert eine unternehmensweite Governance und die Überwindung von Datensilos.
  • Ein iterativer Ansatz, der Businessprobleme priorisiert und CX-Maßnahmen darauf ausrichtet, ist essenziell.

Die strategische Verankerung von Customer Experience (CX) in B2B-Unternehmen ist entscheidend, um den ROI von CX-Initiativen zu maximieren. Ein häufig übersehener blinder Fleck ist die fehlende Integration von CX-KPIs mit konkreten Businessmetriken, was oft zu einer isolierten Betrachtung von Kennzahlen wie dem Net Promoter Score (NPS) führt. Diese Trennung verhindert die Sichtbarkeit des wirtschaftlichen Nutzens von CX-Maßnahmen und verstärkt strukturelle Widersprüche, da CX häufig in Abteilungen wie Marketing oder Vertrieb verankert ist, ohne eine unternehmensweite Governance. Die Transformation von CX-Programmen erfordert daher nicht nur technische Implementierungen, sondern auch eine kulturelle und strategische Neuausrichtung, die Verantwortungsverschiebungen und Veränderungsbarrieren überwindet.


Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, CX-Programme nicht nur als technische Herausforderung zu betrachten, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie. Oliver Kern betont die Notwendigkeit, CX-KPIs mit Businessmetriken zu verknüpfen, um den wirtschaftlichen Wert von CX-Initiativen zu quantifizieren. Dies erfordert eine klare Definition von Businesszielen und die Priorisierung von Maßnahmen, die direkt auf diese Ziele einzahlen. Die operative Praxis muss sich dabei an strategischen Zielen orientieren, während ein kultureller Wandel hin zu mehr Kundenzentrierung durch gezielte Maßnahmen und die Etablierung eines CX-Mindsets unterstützt wird. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer isolierten Optimierung hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der die gesamte Organisation einbezieht und so den Business Impact von CX messbar macht.

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