„Haben wir auch bald, steht schon auf der Roadmap...“ - Wie klare Führung Orientierung in der technologischen Angebotsvielfalt schafft.

„Haben wir auch bald, steht schon auf der Roadmap...“ - Wie klare Führung Orientierung in der technologischen Angebotsvielfalt schafft.
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Führungskräfte schaffen Orientierung in der KI-Vielfalt durch emotionale Stabilität und Ambiguitätstoleranz im Kundenservice.

Katja Schlootz, Abteilungsleiterin bei Deutsche Glasfaser, beleuchtet die Herausforderungen der technologischen Transformation im Kundenservice, insbesondere die Einführung von KI. Ihr Fokus liegt auf der Rolle von Führungskräften, die inmitten einer Vielzahl technologischer Angebote Orientierung und emotionale Stabilität schaffen müssen. Schlootz bringt eine praxisnahe Perspektive aus der Telekommunikationsbranche ein und betont die Bedeutung von emotionaler Intelligenz und Ambiguitätstoleranz als zentrale Führungsressourcen.


Im Vortrag wird deutlich, dass emotionale Stabilität entscheidend ist, um technologische Innovationen erfolgreich zu integrieren. Schlootz kritisiert den FOMO-getriebenen Druck, der durch Anbieter erzeugt wird, und plädiert für Entscheidungen, die auf echtem Mehrwert basieren. Sie hebt die Bedeutung von Erwartungsmanagement hervor, um Ängste und Begeisterung im Team zu moderieren. Ambiguitätstoleranz wird als Schlüsselkompetenz beschrieben, um mit widersprüchlichen Emotionen umzugehen. Schlootz betont, dass Führung nicht durch technisches Wissen, sondern durch Souveränität und die Fähigkeit, Unsicherheit auszuhalten, geprägt sein sollte.

Emotionale Stabilität ist die zentrale Führungsressource im Zeitalter der KI. – Katja Schlootz


Wer Emotionen ignoriert und Ängste nicht ernst nimmt, der bekommt Widerstand oder verliert die Leute. – Katja Schlootz


Führung ist nicht dazu da, um mit Entscheidungen und Wissen zu beeindrucken, sondern um für Orientierung und Sicherheit zu sorgen. – Katja Schlootz

  • Emotionale Stabilität ist die zentrale Führungsressource im Zeitalter der KI und Voraussetzung für wirksame technologische Innovationen.
  • Strategisches Aussitzen, willkürlicher Aktionismus und Alleinherrscherwissen destabilisieren Organisationen und verhindern Fortschritt.
  • Ambiguitätstoleranz ist essenziell, um mit Unsicherheiten und widersprüchlichen Emotionen in Veränderungsprozessen umzugehen.
  • Erwartungsmanagement sorgt für Klarheit und Orientierung, indem es Begeisterung einordnet, Ängste ernst nimmt und transparente Entscheidungen ermöglicht.
  • Technologieentscheidungen sollten nicht durch FOMO (Fear of Missing Out) getrieben sein, sondern auf konkretem Mehrwert und Nutzen basieren.

Emotionale Stabilität als Führungsressource gewinnt im Kontext technologischer Transformationen zunehmend an Bedeutung, insbesondere in der Telekommunikationsbranche. Die Einführung von KI im Kundenservice stellt Führungskräfte vor die Herausforderung, zwischen technologischer Begeisterung und emotionaler Unsicherheit zu navigieren. Der Beitrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen dem Drang, Innovationen schnell zu adaptieren, und der Notwendigkeit, emotionale Stabilität im Team zu sichern. Ein zentraler Konflikt besteht in der Diskrepanz zwischen dem Effizienzdruck, den KI-Lösungen suggerieren, und der tatsächlichen Servicequalität, die durch menschliche Interaktion gewährleistet wird. Diese Dynamik offenbart strukturelle Widersprüche in der Führung, die sich in strategischem Aussitzen, willkürlichem Aktionismus oder dem Kontrollreflex des Alleinherrscherwissens manifestieren.


Der Beitrag fordert Führungskräfte auf, durch Erwartungsmanagement und Ambiguitätstoleranz emotionale Stabilität zu fördern. Anstatt auf vollständige Informationen zu warten, sollten Entscheidungen transparent kommuniziert und Unsicherheiten offen angesprochen werden. Dies verschiebt die Perspektive von technologischem Fortschritt als Selbstzweck hin zu einem bewussten Umgang mit den emotionalen Reaktionen der Mitarbeitenden. Die operative Praxis wird so mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel verknüpft, indem Führungskräfte lernen, mit Unklarheit souverän umzugehen. Der Inhalt ermutigt dazu, die menschliche Dimension in den Mittelpunkt der technologischen Transformation zu stellen und so die Wirksamkeit von Innovationen im Kundenservice zu sichern.

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