KI, Journeys, Governance und trotzdem Silos: Warum Fokus 2026 der eigentliche Wendepunkt im CX wird.

KI, Journeys, Governance und trotzdem Silos: Warum Fokus 2026 der eigentliche Wendepunkt im CX wird.
Mitschnitt-Länge: 25 Minuten
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KI-Integration und Fokusarchitektur: Wie Unternehmen Silos überwinden und geschäftskritische Kundensituationen priorisieren.

Sylvia Walko und Chris Frey von Seymore Sharp beleuchten in ihrer Keynote die Herausforderungen der Customer Experience in großen B2B-Unternehmen. Sie fokussieren auf die Integration von KI in die Journey Orchestration und die Entwicklung einer Fokusarchitektur für CX. Der Beitrag hebt hervor, dass bestehende Silos nicht durch Technologie, sondern durch fehlende Priorisierung und Datenfokus bestehen bleiben. Walko und Frey argumentieren, dass Unternehmen trotz umfangreicher Investitionen in Integration und Datenabstimmung oft keinen echten Steuerungsvorteil erzielen, da der Fokus auf die relevanten Daten fehlt.


Im Zentrum der Keynote steht das Entscheidungsmodell, das sich auf geschäftskritische Kundensituationen, relevante Qualitätskriterien und dynamische, kontextbezogene Messung konzentriert. Walko und Frey betonen, dass nur 30 Prozent der Kundensituationen geschäftskritisch sind und lediglich 10 Prozent der Servicequalitäten den Unterschied machen. Sie schlagen vor, die Ressourcen gezielt auf diese entscheidenden Bereiche zu konzentrieren, um Silos zu überwinden und die Komplexität zu reduzieren. Die Integration von KI und datengetriebene Orchestrierung entfalten ihren Nutzen nur auf Basis einer klaren Fokusarchitektur und relevanter Daten, was letztlich die Mitarbeiterzufriedenheit steigert und die Kundenloyalität erhöht.

Das Mandat für Veränderungen kommt vom Kunden. Unternehmen müssen sich darauf fokussieren, was für den Kunden wirklich entscheidend ist, um die Customer Experience zu verbessern. – Sylvia Walko


KI verstärkt bestehende Strukturen, kann aber ohne entscheidendes Wissen keine zuverlässigen Entscheidungen treffen. Unternehmen müssen wissen, welche Kundensituationen entscheidend sind, damit die KI effektiv arbeiten kann. – Chris Frey


2026 wird nicht das Jahr der KI-Reife, sondern das Jahr der fokussierten Entscheidungen aus Kundensicht. Der Fokus entscheidet, was wirkt und wo Unternehmen wirklich arbeiten müssen. – Sylvia Walko

  • Integration ist kein Technologieproblem, sondern ein Priorisierungsproblem aufgrund fehlenden Datenfokus.
  • Nur 30% der Kundensituationen sind geschäftskritisch, und nur 10% der Servicequalitäten machen den Unterschied.
  • KI verstärkt bestehende Prozesse, kann aber ohne entscheidendes Wissen keine zuverlässigen Entscheidungen treffen.
  • Fokusarchitektur ermöglicht gezielte Steuerung durch dynamische, kontextbezogene Messung von relevanten Daten.
  • Relevante Daten und klare Priorisierung reduzieren Komplexität, fördern Mitarbeiterzufriedenheit und steigern Kundenloyalität.

Die strategische Relevanz des Beitrags liegt in der kritischen Auseinandersetzung mit der Rolle von KI in der Customer Experience (CX) und der Herausforderung, Silos in Unternehmen zu überwinden. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass technologische Integration allein nicht ausreicht, um die Komplexität im CX-Management zu reduzieren. Vielmehr offenbart sich ein Spannungsfeld zwischen der Fülle an verfügbaren Daten und der Fähigkeit, diese gezielt für geschäftskritische Entscheidungen zu nutzen. Die Priorisierung von Kundensituationen und die Definition relevanter Qualitätskriterien werden als zentrale Hebel identifiziert, um die bestehende Fragmentierung zu überwinden. Der Beitrag beleuchtet die Gefahr, dass ohne klaren Fokus und Priorisierung alte Silos durch neue ersetzt werden, was die Transformation hin zu einer wirklich kundenorientierten Organisation behindert.


Aus dem Beitrag gehen konkrete Prinzipien hervor, die für die Zielgruppe handlungsrelevant sind. Die Einführung einer Fokusarchitektur, die sich auf entscheidende Kundensituationen und dynamische, kontextbezogene Messungen stützt, wird als Schlüssel zur effektiven Nutzung von KI und zur Überwindung von Silos vorgeschlagen. Diese Herangehensweise fordert Unternehmen auf, ihre Ressourcen gezielt dort einzusetzen, wo sie den größten Einfluss auf die Kundenloyalität und Mitarbeiterzufriedenheit haben. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen zu einer strategischen und kulturellen Betrachtung der CX-Optimierung. Er fordert dazu auf, das Mandat für Veränderungen direkt aus den Kundenanforderungen abzuleiten und die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg zu fördern, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.

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