
Digital Marketing steht gerade an einem Wendepunkt. Kampagnen, Content, Personalisierung und digitale Touchpoints müssen neu gedacht werden — nicht weil jedes neue KI-Tool die große Lösung bringt, sondern weil sich gleichzeitig vieles verändert: wie Kund:innen suchen, wie sie entscheiden und was sie von einem digitalen Erlebnis erwarten.
Genau darum geht es bei der Digital Marketing & Experience Konferenz am 20. Mai 2026. Die Online-Konferenz zeigt, wie KI-Agenten, moderne Content-Infrastrukturen und neue Engagement-Strategien Digital Marketing verändern — und was Unternehmen brauchen, um handlungsfähig zu bleiben.
Im Mittelpunkt stehen nicht nur Vorträge, sondern vor allem unsere Diskussionsrunden. Denn bei diesen Themen gibt es keine einfachen Standardantworten. Es geht darum, gemeinsam einzuordnen, was sich verändert, was heute schon relevant ist und welche Fragen Unternehmen für ihre Projekte mitnehmen sollten.
1. Was kommt nach der klassischen Marketing-Automation-Logik?
Marketing Automation hat viel ermöglicht: planbare Kampagnen, segmentierte Ansprache, messbare Aktivierung. Doch mit KI-Suche, persönlichen Assistenten und Commerce-Agenten verändert sich, wie Kund:innen an einen digitalen Touchpoint kommen. Viele sind informierter, haben bereits verglichen — und bringen teilweise eine Vorauswahl mit. Was das für die Martech-Logik bedeutet, haben wir in unserem Beitrag zu Experience Orchestration beschrieben.
Die Diskussion setzt genau dort an: Was bleibt wichtig? Wo reicht die klassische Logik nicht mehr aus? Und was braucht Marketing Intelligence, wenn Angebot, Content, Kontext und Service im richtigen Moment zusammenpassen müssen?
Worüber wir in dieser Runde sprechen: warum KI im Marketing nicht nur eine Tool-Frage ist, sondern das Zusammenspiel von Marketing, Commerce, Service, Content und CX neu stellt.
2. Warum Content zur Grundlage für Automation und Experience wird
Wenn digitale Erlebnisse stärker personalisiert, kontextbezogen und KI-gestützt werden, muss Content anders vorbereitet sein. Nicht mehr nur Website-Text, Landingpage oder Newsletter: Content wird zur Grundlage für KI-Antworten, Suche, Commerce, Service und Personalisierung. Was das technisch voraussetzt, zeigt unser Beitrag zu Composable DXP.
Damit stellen sich sehr praktische Fragen: Wie granular muss Content vorliegen? Welche Struktur braucht er? Und wie stellen Unternehmen sicher, dass Inhalte nicht nur verfügbar, sondern auch sinnvoll nutzbar sind?
Wichtig wird dabei die Unterscheidung zwischen Content-Richness und Kontext-Richness. Es reicht nicht, viele Inhalte zu haben. Inhalte brauchen Tiefe, Varianten und Verbindungen — und müssen so beschrieben sein, dass Systeme erkennen können, wann und wofür sie eingesetzt werden dürfen.
Was ihr aus der Runde mitnehmt: konkrete Anknüpfungspunkte für Content-Strategie, Content Operations und Plattformarbeit — für Teams, die KI, Personalisierung und Experience-Orchestrierung tragfähig aufbauen wollen.
3. Wie bleibt Marke relevant, wenn Agenten mitentscheiden?
Wenn kundenseitige Agenten suchen, vergleichen und filtern, reicht Sichtbarkeit allein nicht mehr aus. Marken müssen auch erklären können, warum Kund:innen wiederkommen — und warum Agentensysteme sie bei einer nächsten Entscheidung erneut berücksichtigen sollten.
Gute Experience entsteht, wenn ein Erlebnis zur Erwartung passt, Vertrauen schafft und über Zeit eine positive Beurteilung aufbaut. Daraus entsteht Engagement: Wiederkehr, Interaktion, Transaktion, Empfehlung. Im Agenten-Zeitalter kommt eine zweite Ebene hinzu: Menschen erleben. Agenten filtern. Menschen brauchen Gründe zur Wiederkehr. Agenten brauchen Signale zur Wiederwahl. Was das für digitale Touchpoints konkret bedeutet, haben wir beim Touchpoint-Stresstest eingeordnet.
Dazu gehören klare Angebotsdaten, Servicelevel, Bewertungen, Garantien, Loyalty-Status und gespeicherte Präferenzen.
Was ihr aus der Runde mitnehmt: eine neue Perspektive auf Engagement — nicht als kurzfristige Aktivierung, sondern als Bindungskraft in einer Welt, in der Menschen und Agenten gemeinsam suchen und entscheiden.
Warum sich die Teilnahme lohnt
- Wie entwickelt sich Marketing weiter, wenn Funnel und Kampagnen nicht mehr die alleinige Logik vorgeben?
- Wie muss Content vorbereitet sein, damit KI-gestützte Touchpoints sinnvoll arbeiten können?
- Wie entsteht Bindung, wenn Agentensysteme stärker in Auswahl und Transaktion eingreifen?
Damit ist die Konferenz besonders relevant für alle, die an Digital Marketing, Content, Commerce, Experience Management, Plattformstrategie oder Customer Journey Management arbeiten. Keine reine Tool-Show — sondern eine strukturierte Einordnung der Fragen, die viele Teams gerade in ihren Projekten beschäftigen.
Die Digital Marketing & Experience Konferenz 2026 findet am 20. Mai 2026 als Online-Konferenz statt.
Meldet euch jetzt an und bringt eure Fragen mit. Wir freuen uns auf eure Perspektiven in den Diskussionen.
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