Abschluss-Impuls & Diskussion: Empfehlungen für den Weg zum modernen Output Management Ansatz im Post-Corona-Zeitalter

Abschluss-Impuls & Diskussion: Empfehlungen für den Weg zum modernen Output Management Ansatz im Post-Corona-Zeitalter
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Mitschrift verfügbar

Strategische Transformation: Papier zu digital in Verwaltung und Unternehmen. Herausforderungen, Chancen und ganzheitliche Ansätze im Fokus.

Die Paneldiskussion bei den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die strategische Transformation von papierbasierten zu digitalen Kommunikationsprozessen im Kontext der öffentlichen Verwaltung und großer Unternehmen. Im Mittelpunkt steht die Integration von Input- und Output-Prozessen sowie die Definition neuer Qualitätsanforderungen in der Kommunikation. Die Diskussion bietet eine tiefgehende Analyse der aktuellen Herausforderungen und Chancen, die sich aus regulatorischen Vorgaben und den veränderten Arbeitswelten ergeben. Besonders hervorgehoben wird die Rolle der öffentlichen Verwaltung als zentraler Treiber der Digitalisierung, obwohl die Umsetzung oft langsam und uneinheitlich erfolgt.


Die Diskussionsteilnehmer:innen betonen die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes, der sowohl technologische als auch prozessuale Aspekte berücksichtigt. Ein zentrales Thema ist die enge Zusammenarbeit zwischen IT-Abteilungen und Fachbereichen, um die Digitalisierung effizient voranzutreiben. Die Panelisten diskutieren die Herausforderungen, die durch bestehende gesetzliche Vorgaben und die Notwendigkeit der Ressourcenbereitstellung entstehen. Sie empfehlen, die Digitalisierung als unternehmensweites Projekt zu verstehen und klare Zielstellungen zu definieren, um die Transformation erfolgreich zu gestalten. Abschließend wird die Bedeutung der Integration von Input- und Output-Prozessen auf einer einheitlichen IT-Plattform hervorgehoben, um Kosten zu sparen und die Effizienz zu steigern.

Die öffentliche Verwaltung ist nach wie vor ein wirklicher Treiber für den Umstieg in eine digitale Welt, aber die Kommunikation im öffentlichen Bereich steckt noch in den Kinderschuhen und wird größtenteils mit Papier abgewickelt. – Klaus Gettwart


Die Initialzündung für Veränderungen ist oft das Bewusstsein und der Schmerz eines Unternehmens. Jetzt sind auch Fachbereiche bereit, elektronische Prozesse umzusetzen, die sich bisher gesträubt haben. – Björn Person


Verliebt in die Technologie zu sein, ist eine Gefahr. Erst die Prozesse, dann die Technologie. Nur so kann eine schlagkräftige Umsetzung realisiert werden. – Teilnehmer der Veranstaltung

  • Die öffentliche Verwaltung ist ein zentraler Treiber für die Digitalisierung der Kommunikation, jedoch bestehen weiterhin große Herausforderungen bei der Umsetzung gesetzlicher Vorgaben.
  • Papierbasierte Kommunikation bleibt in bestimmten Nischen relevant, insbesondere bei papieraffinen Zielgruppen und aus regulatorischen Gründen.
  • Die Integration von Input- und Output-Prozessen bietet erhebliches Einsparpotenzial und erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereichen.
  • Qualitätsanforderungen wie konsistente Zustellzeiten und neue Postformate wie B-Post müssen definiert und umgesetzt werden, um die Effizienz zu steigern.
  • Ein ganzheitlicher Ansatz, der sowohl Prozesse als auch Technologien berücksichtigt, ist entscheidend für eine erfolgreiche Transformation des Output Managements.

Die strategische Relevanz der digitalen Transformation im Output-Management wird durch die Paneldiskussion deutlich, indem sie die Herausforderungen und Chancen für Großunternehmen und die öffentliche Verwaltung beleuchtet. Im Zentrum steht die Notwendigkeit, papierbasierte Prozesse in digitale Strukturen zu überführen, um Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen zu realisieren. Ein wesentlicher Spannungsbereich ist die Diskrepanz zwischen technologischen Möglichkeiten und der tatsächlichen Umsetzungsgeschwindigkeit, die durch regulatorische Vorgaben und kulturelle Barrieren gebremst wird. Die Diskussion offenbart strukturelle Widersprüche, etwa die Neigung, bestehende technische Lösungen zu konservieren, anstatt flexibel auf dynamische Marktanforderungen zu reagieren. Diese Denkfehler und Veränderungsbarrieren verdeutlichen, dass die Transformation nicht nur eine technische, sondern auch eine kulturelle Herausforderung darstellt, die eine enge Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereichen erfordert.


Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, der sowohl die Integration von Input- und Output-Prozessen als auch die strategische Verankerung der Digitalisierung im Management umfasst. Die Diskussion liefert wertvolle Reflexionsimpulse, indem sie die Bedeutung klarer Zielstellungen und der Bereitstellung ausreichender Ressourcen betont. Die Panelisten regen dazu an, die Digitalisierung als unternehmensweites Projekt zu begreifen und die Qualität der Kommunikation zu verbessern, während papierbasierte Prozesse dort erhalten bleiben, wo sie sinnvoll sind. Diese Perspektivverschiebung von isolierten technischen Lösungen hin zu einer umfassenden strategischen Ausrichtung trägt dazu bei, die operative Praxis mit den langfristigen Zielen und dem notwendigen kulturellen Wandel in Einklang zu bringen.

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