AI meets UX: Eine Website im Live Audit

AI meets UX: Eine Website im Live Audit
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

KI-Tools wie ChatGPT und Miro im UX-Audit: Optimierung von User Journeys und Identifikation von Accessibility-Problemen.

Norma Brüggemann, Experience Consultant bei diva-e Conclusion, zeigt in einem praxisnahen Live-Audit, wie KI-gestützte Tools wie ChatGPT, Miro und der Wave Accessibility Tester für UX-Audits eingesetzt werden können. Der Beitrag richtet sich an UX Designer in Digitalagenturen und Product Owner im E-Commerce und bietet einen tiefen Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen aktueller KI-Tools im Kontext dynamischer, barrierefreier Webseiten. Brüggemann demonstriert, wie diese Tools helfen, Accessibility-Probleme zu identifizieren und User Journeys zu optimieren, während repetitive Aufgaben automatisiert werden.


Im Zentrum des Vortrags steht die Analyse der Website tchibo.de, bei der Brüggemann sowohl positive Aspekte wie die ansprechende Produktpräsentation als auch Herausforderungen wie fehlende Alternativtexte aufzeigt. Sie nutzt den Wave Accessibility Tester, um spezifische Probleme zu identifizieren, und setzt ChatGPT und Miro ein, um die Ergebnisse zu konsolidieren und zu strukturieren. Brüggemann betont die Bedeutung sorgfältiger Prompt-Formulierung für valide Ergebnisse und zeigt, wie eine Impact-Effort-Matrix zur Visualisierung der Behebungskomplexität genutzt werden kann. Der Vortrag verdeutlicht, dass KI-Tools die Effizienz steigern, während die menschliche Expertise in der Identifikation und Bewertung von UX-Problemen unverzichtbar bleibt.

Die Zeiten hierarchisch geführter Navigationskonzepte sind vorbei. Nutzer erwarten schnelle, intuitive Interaktionen und verlieren schnell die Geduld, wenn sie Informationen suchen müssen. – Norma Brüggemann


Die Herausforderung besteht darin, ein ausgewogenes Maß an Interaktion zu finden, das sowohl informativ als auch ansprechend ist, ohne den Nutzer zu überfordern. – Norma Brüggemann


Mit der richtigen Vorbereitung kann KI den UX-Design-Prozess erheblich verschlanken, indem sie repetitive Aufgaben übernimmt und so mehr Raum für kreative und strategische Entscheidungen lässt. – Norma Brüggemann

  • KI-gestützte Tools wie ChatGPT und Miro können UX-Audits effizienter gestalten und repetitive Aufgaben automatisieren.
  • Accessibility-Checker wie der Wave Accessibility Tester identifizieren spezifische Probleme wie fehlende Alternativtexte, die für Screenreader entscheidend sind.
  • Das Design von Webseiten muss zunehmend dynamisch und interaktiv werden, um den Erwartungen ungeduldiger Nutzer gerecht zu werden.
  • Prompts für KI-Tools erfordern eine sorgfältige Vorbereitung, um valide und umsetzbare Ergebnisse zu erzielen.
  • UX-Design verschiebt sich zunehmend von manuellen Analysen hin zu KI-gestützter Interpretation und Konsolidierung.

Die Integration von KI-gestützten Tools in den UX-Designprozess markiert einen signifikanten Wandel in der digitalen Wirtschaft, insbesondere für UX Designer in Digitalagenturen und Product Owner im E-Commerce. Die strategische Relevanz liegt in der Effizienzsteigerung und der Fähigkeit, dynamische und barrierefreie Webseiten zu gestalten, die den wachsenden Erwartungen ungeduldiger Nutzer gerecht werden. Ein zentrales Spannungsfeld entsteht durch die Verschiebung von manuellen Analysen hin zu automatisierten Prozessen, was eine Neudefinition von Verantwortlichkeiten und Kompetenzen innerhalb der Teams erfordert. Diese Transformation birgt die Gefahr, dass die menschliche Expertise in der Problemerkennung und -bewertung in den Hintergrund tritt, während die Automatisierung repetitive Aufgaben übernimmt. Der Beitrag beleuchtet die strukturellen Widersprüche, die durch den Einsatz von KI entstehen, und fordert eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der KI im UX-Design.


Aus dem Beitrag ergeben sich klare Prinzipien und Empfehlungen für die Zielgruppe: Die Automatisierung durch KI-Tools sollte gezielt zur Strukturierung und Konsolidierung von Audit-Ergebnissen eingesetzt werden, während die menschliche Expertise weiterhin unverzichtbar bleibt, um valide und nutzerzentrierte Lösungen zu entwickeln. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, die Entwicklung von Prompts sorgfältig zu gestalten, um die Qualität der KI-generierten Ergebnisse zu sichern. Die Perspektive verschiebt sich von der reinen Effizienzsteigerung hin zu einer strategischen Nutzung von KI, die die operative Praxis mit den übergeordneten Zielen der Nutzerzentrierung und Barrierefreiheit in Einklang bringt. Der kulturelle Wandel in der Branche wird durch die Notwendigkeit verstärkt, KI-gestützte Designvorschläge kritisch zu hinterfragen und die menschliche Kreativität und Problemlösungsfähigkeit als zentrale Elemente des UX-Designs zu bewahren.

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