Katja Busch beleuchtet in ihrer Impuls-Keynote die Herausforderungen der Organisationsentwicklung und Customer Experience in komplexen Unternehmensstrukturen. Sie betont die Notwendigkeit, interne Grenzen und Silos empathisch zu verstehen, um sie strategisch zu überwinden. Mit ihrem Ansatz verbindet sie Methoden wie Journey Mapping und empathiebasierte Organisationsentwicklung, um nachhaltige Kundenzentrierung zu erreichen. Der Beitrag richtet sich an Führungskräfte im Bereich Customer Experience und bietet praxisnahe Einblicke in die Überwindung traditioneller Strukturen durch innovative Managementmethoden.
Busch argumentiert, dass Silos ursprünglich als Erfolgskonzept dienten, jedoch in der heutigen komplexen Marktumgebung an ihre Grenzen stoßen. Sie analysiert psychologische Mechanismen wie Confirmation Bias und Status Quo Bias, die Veränderungen erschweren, und plädiert für einen Perspektivenwechsel hin zu einer „Value Obsession“. Das VIVA-Framework, das für Value, Impact, Validation und Action steht, wird als strukturierendes Werkzeug vorgestellt, um Businessprobleme effektiv anzugehen. Busch unterstreicht die Bedeutung formaler Macht und Mandate für CX-Manager, um Veränderungen zu bewirken, und empfiehlt, Journey Mapping gezielt auf businesskritische Probleme anzuwenden, um sowohl interne als auch externe Stakeholder zu adressieren.