Charles - Einblicke in ein Seamless End-to-End Conversational Commerce Model

Charles - Einblicke in ein Seamless End-to-End Conversational Commerce Model
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Mitschrift verfügbar

Artjem Weissbeck zeigt, wie personalisierte Kundenerlebnisse durch die Integration von Chat- und CRM-Systemen im E-Commerce optimiert werden.

Artjem Weissbeck, Gründer von Charles, bietet in seiner Keynote bei den Shift/HR Talks 2022 Einblicke in die Entwicklung eines End-to-End Conversational Commerce Modells. Der Vortrag richtet sich an Verantwortliche für Customer Experience und Produktmanager:innen im E-Commerce und SaaS-Bereich. Weissbeck beleuchtet die Verbindung von Konversation und Conversion im digitalen Handel und zeigt, wie personalisierte Kundenerlebnisse durch gezielte Kommunikation geschaffen werden können. Die Integration von Chat- und CRM-Systemen steht im Mittelpunkt, um die Wiederkaufsquote zu steigern und die Kundenkommunikation zu optimieren.


Im Vortrag wird deutlich, dass ein Gespräch als zentrales Element jeder Kundeninteraktion betrachtet wird. Weissbeck betont die Bedeutung von Qualität und Menschlichkeit in der Kommunikation und warnt vor den Risiken schlechter Chatbots. Das Modell von Charles nutzt WhatsApp als Kanal für personalisierten Commerce, wobei der Fokus auf persönlicher Kommunikation liegt, bevor Automatisierung eingeführt wird. Die Integration von Tools wie HubSpot und Pipedrive ermöglicht eine nahtlose Verbindung von Konversation und Commerce. Weissbeck empfiehlt, Automatisierung schrittweise einzuführen und die ökonomische Sinnhaftigkeit zu prüfen, um langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen.

Ein Gespräch ist etwas unglaublich Persönliches. Deshalb auch gerade fand ich die Aussage gut: lieber kein Chatbot als einen schlechten Chatbot. – Artjem Weissbeck


Wir haben unglaublich tolle Wiederkaufsquoten im Vergleich zu dem, was ich aus dem E-Commerce kannte. Wir haben super geringe Retourquoten, weil natürlich Missverständnisse geklärt werden. – Artjem Weissbeck


Im Herzen bringen wir alles, was man aus der Kommunikation kennt und alles, was man aus der Konversion kennt, zusammen in eine schöne, einfach zu bedienende Plattform. – Artjem Weissbeck

  • Ein Gespräch ist der Schlüssel zu personalisierten Kundenerlebnissen und sollte im Zentrum jeder Kundeninteraktion stehen.
  • Conversational Commerce ermöglicht es, Kundenbeziehungen durch personalisierte Kommunikation und Wiederkaufsanreize zu stärken.
  • Ein schlechter Chatbot kann mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen – der Fokus sollte auf Qualität und Menschlichkeit liegen.
  • Die Integration von CRM- und Chat-Systemen ist essenziell, um Kundendaten effektiv zu nutzen und den Kontext für Gespräche zu bewahren.
  • Automatisierung sollte schrittweise und mit Fokus auf Qualität und Vertrauen eingeführt werden.

Die Integration von Konversation und Commerce im digitalen Handel stellt eine strategische Herausforderung dar, die im Beitrag von Artjem Weissbeck prägnant beleuchtet wird. Im Zentrum steht die Frage, wie personalisierte Kundenerlebnisse durch den Einsatz von Conversational Commerce geschaffen werden können, um die Conversion Rates zu steigern. Diese Thematik ist besonders relevant für Verantwortliche im E-Commerce, da sie die Balance zwischen Automatisierung und menschlicher Interaktion adressiert. Der Beitrag macht deutlich, dass ein blinder Fleck in der bisherigen Praxis die unzureichende Verbindung zwischen Konversationsdaten und Commerce-Prozessen ist. Hierbei wird ein struktureller Widerspruch sichtbar: Während bestehende Systeme auf Automatisierung und Chatbots setzen, erfordert die Schaffung echter Kundenbeziehungen eine durchgehende, personalisierte Konversation. Diese Diskrepanz verdeutlicht die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels hin zu einer stärker konversationszentrierten Strategie, die sowohl technologische als auch kulturelle Barrieren überwinden muss.


Der Vortrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er aufzeigt, dass die schrittweise Einführung von Automatisierung mit einem klaren Fokus auf Qualität und Vertrauen erfolgen sollte. Die Empfehlung, Chatbots kollaborativ mit menschlichen Agenten einzusetzen, um die Produktivität zu steigern, ohne die Qualität der Konversation zu beeinträchtigen, bietet eine praxisnahe Lösung für die Zielgruppe. Der Beitrag fordert dazu auf, bestehende Konversationen zu identifizieren und strategisch zu nutzen, um langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Diese Perspektive verschiebt den Fokus von einer rein transaktionalen Sichtweise hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung der Kundeninteraktion, die sowohl operative als auch strategische Ziele miteinander verknüpft. Der kulturelle Wandel hin zu einer konversationszentrierten Kundenkommunikation wird als Schlüssel zur nachhaltigen Steigerung des Customer Lifetime Value und der Wiederkaufsquote hervorgehoben.

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