Hybride Handelsmodelle, die Integration von Online- und Offline-Kanälen sowie nachhaltige und kundenzentrierte Strategien stehen im Mittelpunkt dieses Impulses für Entscheider:innen und Digitalverantwortliche im Einzel- und B2B-Handel. Die Perspektive basiert auf einer systematischen Trendanalyse mithilfe von Megatrend-Map und Trendpyramide, wobei die Bewertung von Trends konsequent unter dem Aspekt des Business-Nutzens erfolgt. Die Argumentation adressiert die Notwendigkeit, kanalübergreifende Kundenerlebnisse zu schaffen und die Vorteile beider Welten gezielt zu kombinieren. Besonderes Augenmerk liegt auf der Rolle von Convenience, Verfügbarkeit und Service entlang der gesamten Customer Journey sowie auf der Bedeutung eines hybriden Mindsets in allen Unternehmensbereichen.
Im inhaltlichen Kern werden fünf konkrete Praxisbeispiele vorgestellt: Ship from Store und Local Inventory Ads zur Nutzung stationärer Bestände für den Online-Versand, Retail as a Service als Übertragung von Showroom-Prinzipien auf neue Branchen, WeCommerce und Direct-to-Consumer-Ansätze mit Fokus auf Community-Building, Secondhand- und Circular-Commerce-Modelle zur Erschließung neuer Märkte und Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor. Die Digitalisierung des Point-of-Sale und die Verknüpfung von Online- und Offline-Daten werden als zentrale Voraussetzungen für langfristige Kundenbeziehungen herausgearbeitet. Im Q&A-Teil werden Herausforderungen wie Kulturwandel, Differenzierungsmerkmale des stationären Handels und Komplexitätsreduktion diskutiert. Abschließend empfiehlt der Beitrag, Trends gezielt auszuwählen, bestehende Stärken auszubauen und die Möglichkeiten digitaler Technologien für neue Geschäftsmodelle und Kundenzugänge zu nutzen.
