Erfahrene Fach- und Führungskräfte aus Marketing, Beratung und Technologie diskutieren im Panel die Herausforderungen und Lösungsansätze rund um die Auswahl, Implementierung und Weiterentwicklung von Marketing-Automation-Lösungen in komplexen Unternehmensstrukturen. Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen großer Unternehmen und Beratungen, die vor der Aufgabe stehen, Datensilos zu überwinden, Customer Journeys zu operationalisieren und interne Kompetenzen für datengetriebene Personalisierung aufzubauen. Die Diskussion zeichnet sich durch die Gegenüberstellung unterschiedlicher Unternehmensgrößen, Reifegrade und Herangehensweisen aus und beleuchtet die Rolle von Technologie, Organisation und Strategie im Auswahlprozess.
Die Panelteilnehmenden betonen, dass der Auswahlprozess für Marketing-Automation-Lösungen mit einer klaren Zieldefinition und Use Case-Orientierung beginnen muss. Ein strukturierter Anforderungskatalog und die Priorisierung relevanter Use Cases stehen im Vordergrund, während die Technologie erst im zweiten Schritt betrachtet wird. Die Runde empfiehlt, mit kleinen, messbaren Automationsprojekten zu starten und diese iterativ auszubauen, statt auf umfassende Komplettlösungen zu setzen. Herausforderungen wie fehlende Datenintegration, mangelnde interne Kompetenzen und die Komplexität heterogener Systemlandschaften werden adressiert. Die Diskussion hebt die Bedeutung von Experimentierfreude, Testkultur und der Rolle des Marketing Technology Managers als Brücke zwischen Strategie und Technologie hervor. Praktische Beispiele, der Einsatz von Customer Data Platforms, iPaaS-Lösungen und die Notwendigkeit, Daten- und Tool-Semantik intern zu verankern, runden die inhaltliche Tiefe ab.
