Conversation Café - Erfahrungen & Empfehlungen zum Customer Journey Management

Conversation Café - Erfahrungen & Empfehlungen zum Customer Journey Management
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
Mitschrift verfügbar

Datenintegration und kundenzentrierte Prozesse: Erfahren Sie, wie Führungskräfte Customer Journey Mapping für bessere Entscheidungen nutzen.

Das Conversation Café im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 bietet eine tiefgehende Diskussion über die Optimierung von Customer Experience Management durch datengetriebene Analysen und kundenzentrierte Ansätze. Führungskräfte und Berater aus verschiedenen Branchen teilen ihre Erfahrungen und Empfehlungen, um die Herausforderungen und Chancen im Customer Journey Mapping zu beleuchten. Der Austausch fokussiert auf die Integration von Daten in Dashboards und die Gestaltung von Prozessen, die sowohl Kundenbedürfnisse als auch Unternehmensziele vereinen.


Im Zentrum der Diskussion stehen die unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmer auf das Customer Journey Mapping. Annika Björck betont die Bedeutung einer Outside-in-Perspektive, während Luca von diffferent die Soll-Journey als Innovationsmotor sieht. Ulrike von Acquia hebt die Notwendigkeit hervor, Daten aus allen Kanälen zu integrieren, um eine konsistente Kundenerfahrung zu schaffen. Harald von Marketing Resultant kritisiert die fehlende Standardisierung der Methodik und fordert integrierte Dashboards zur besseren Entscheidungsfindung. Die Panelisten sind sich einig, dass eine unternehmensweite Haltung zur Kundenzentrierung und die Kombination aus qualitativen und quantitativen Daten entscheidend für den Erfolg sind.

Customer Experience ist extrem viel Mikromanagement. Es geht darum, die Details zu optimieren, damit der Kunde am Ende versteht, was wir tun. – Björn O. Sorge


Daten sind der Schlüssel, um die Schnittmenge zwischen Kundenwünschen und Unternehmenszielen zu finden. – Ulrike Wasel


Es geht nicht nur um Messung und Ziele, sondern darum, wirklich mit dem Kunden zu sprechen und seine Bedürfnisse zu verstehen. – Annika Björk


Wir müssen die Kollegen auf unsere Seite ziehen und sie in die Pflicht nehmen, direkt vom Kunden her zu denken. – Björn O. Sorge


Ein Dashboard ist wichtig, um zu wissen, wo man ansetzen muss, aber es sollte sich auf die wirklich relevanten Touchpoints konzentrieren. – Annika Björk

  • Customer Journey Mapping sollte sowohl aus Kundensicht als auch aus Business-Zielen heraus gestaltet werden.
  • Datenintegration ist essenziell, um Pain Points zu identifizieren und gezielte Maßnahmen zu entwickeln.
  • Kundenzentrierung erfordert eine unternehmensweite Haltung und die Einbindung aller Abteilungen.
  • Erfolgsmessung und Dashboards sollten auf relevante Touchpoints und Kundensegmente fokussiert sein.
  • Kleine, iterative Erfolge fördern die Akzeptanz und Motivation im Unternehmen.

Customer Experience Management steht im Spannungsfeld zwischen datengetriebener Effizienz und der Notwendigkeit, den Kunden als Individuum zu verstehen. Die Diskussion im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die strategische Relevanz dieses Themas für Führungskräfte in Medienunternehmen und Beratungsfirmen. Ein zentraler Konflikt besteht in der Balance zwischen der Nutzung von Daten zur Prozessoptimierung und der Gefahr, den Kundenkontakt zu abstrahieren und zu anonymisieren. Die Panelisten thematisieren die Herausforderung, dass viele Unternehmen zwar über umfangreiche Daten verfügen, diese jedoch oft in Silos gefangen sind und nicht zu einer ganzheitlichen Sicht auf den Kunden führen. Diese strukturellen Widersprüche behindern die Transformation hin zu einer wirklich kundenzentrierten Organisation. Zudem wird die Verantwortungsverschiebung deutlich: Customer Experience Management darf nicht als Reparaturbetrieb für Fehler in anderen Abteilungen missverstanden werden, sondern muss als strategisches Instrument zur Unterstützung der Unternehmensziele etabliert werden.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Praxis, indem er konkrete Prinzipien und Empfehlungen zur Umsetzung eines effektiven Customer Experience Managements aufzeigt. Die Diskussion verdeutlicht, dass eine unternehmensweite Haltung zur Kundenzentrierung erforderlich ist, die sich in konkreten Zielsystemen und Incentives widerspiegeln muss. Die Panelisten fordern, mit kleinen, interdisziplinären Teams zu starten, um erste Erfolge zu erzielen und so eine Bewegung im Unternehmen auszulösen. Diese Erfolge sollen als Katalysator für einen kulturellen Wandel dienen, der die gesamte Organisation durchdringt. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Optimierung hin zu einer strategischen Neuausrichtung, die den Kunden in den Mittelpunkt stellt und gleichzeitig die internen Strukturen und Prozesse hinterfragt.

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