Customer Feedback Programme neu denken!

Customer Feedback Programme neu denken!
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Vier Impulse für wirksame B2B-Feedback-Programme: Datenintegration, modulare Befragungen und interne Verankerung im Enterprise-Umfeld.

Customer Feedback Programme in B2B-Unternehmen stehen vor der Herausforderung, operative Relevanz und interne Akzeptanz zu steigern. Die Keynote adressiert die strategische Neuausrichtung von Feedback-Programmen mit Fokus auf die gezielte Nutzung von First-Party-Daten, die Integration operativer Kennzahlen und die Anpassung von Befragungsdesigns an Kundenbeziehungen und Entscheidungsprozesse. Im Zentrum steht die Verbindung von Feedback- und Betriebsdaten, um die Wirksamkeit von Customer Experience Initiativen messbar zu machen. Die Perspektive richtet sich auf Heads of Customer Experience und CX-Analyst:innen in großen Unternehmen, die vor der Aufgabe stehen, Feedback-Programme ressourcenschonend, modular und stakeholder-orientiert zu gestalten.

Dr. Maxie Schmidt legt vier Impulse für die Neuausrichtung dar: Erstens empfiehlt sie, Kundenfeedback gezielt und mit klarer Absicht entlang der Customer Journey zu erheben und dabei die Aufmerksamkeit der Kunden als knappe Ressource zu behandeln. Zweitens kritisiert sie die Überfrachtung durch standardisierte Surveys und plädiert für den Einsatz alternativer Datenquellen wie Callcenter-Analysen oder Service-Interaktionsdaten. Drittens fordert sie, Feedback-Interaktionen als Teil der Kundenerfahrung zu gestalten und Surveys an die Beziehung sowie den Kontext anzupassen. Viertens betont sie die Verantwortung der CX-Funktion, Brücken zwischen Feedback und internen Stakeholdern zu bauen, Insights in operative Kennzahlen zu übersetzen und interne Kundenzentrierung durch Methoden wie Persona-Analysen und Journey Mapping auch auf interne Stakeholder anzuwenden. Die Keynote liefert konkrete Praxisbeispiele, verweist auf Tools wie Clarabridge, Tableau und Amdocs und diskutiert Potenziale von KI-gestützter Analyse und modularen Befragungen.

Wir müssen aufhören, Feedback-Programme als reine Datensammelstellen zu betreiben. Der eigentliche Wert entsteht erst, wenn Insights konsequent in Entscheidungen und Verbesserungen übersetzt werden. – Dr. Maxie Schmidt

Jede Kundenbefragung ist eine Erfahrung – und wenn wir die Aufmerksamkeit der Kunden verschwenden, ruinieren wir langfristig die Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Weniger, gezielter und relevanter messen ist der Schlüssel. – Dr. Maxie Schmidt

Customer Experience Teams müssen sich als Brückenbauer verstehen: Sie sind nicht nur Datensammler, sondern Enabler, die Verantwortung dafür tragen, dass Feedback in der Organisation Wirkung entfaltet. – Dr. Maxie Schmidt

  • Zuhören mit klarer Absicht und die gezielte Nutzung von Zero Party Data sind entscheidend für effektive Feedback-Programme.

  • Feedback-Messung muss entlang der Customer Journey und in Verbindung mit operativen Daten erfolgen, statt sich auf isolierte Befragungen zu verlassen.
  • Die Auswahl und Gestaltung von Feedback-Instrumenten muss zur Kundenbeziehung passen und darf Kunden nicht überfordern oder 'kaputt machen'.
  • CX-Teams tragen die Verantwortung, Brücken zwischen Kundenfeedback und internen Stakeholdern zu bauen und müssen dabei operative und Feedback-Daten integrieren.
  • Interne Kundenzentrierung und die Anwendung von CX-Prinzipien auf interne Stakeholder sind essenziell für die Akzeptanz und Wirksamkeit von Feedback-Initiativen.

Customer Feedback Programme im Enterprise-B2B-Umfeld stehen an einem strategischen Wendepunkt: Die klassische Logik, Feedback isoliert und standardisiert zu erheben, kollidiert zunehmend mit der Notwendigkeit, Kundenbeziehungen differenziert und ressourcenschonend zu gestalten. Im Zentrum steht ein struktureller Zielkonflikt: Einerseits verlangen Unternehmen nach belastbaren, quantifizierbaren Insights, andererseits droht die Überfrachtung der Kunden mit Befragungen die Beziehung zu beschädigen und die Datenqualität zu unterminieren. Die eigentliche Transformation betrifft jedoch nicht nur die Methoden, sondern die Haltung zum Thema Feedback: Es reicht nicht mehr, Daten zu sammeln – entscheidend ist, wie Feedback entlang der Customer Journey mit operativen Unternehmensdaten verknüpft und in Entscheidungsprozesse integriert wird. Die Verantwortung verschiebt sich damit von der reinen Datenerhebung hin zur aktiven Gestaltung von Feedback als Teil der Service Experience und zur Vermittlung zwischen Kundenperspektive und internen Stakeholdern. Sichtbar wird ein blinder Fleck in vielen Organisationen: Die interne Kundenzentrierung bleibt oft auf der Strecke, weil Feedback-Insights zwar generiert, aber selten in konkrete Verhaltensänderungen übersetzt werden.

Der Beitrag fordert dazu auf, Feedback-Programme radikal neu zu denken: Modularisierung, gezielte Messung und die Integration von Feedback- und operativen Daten werden als zentrale Prinzipien herausgearbeitet. Besonders relevant ist die Empfehlung, Feedback nicht als Selbstzweck, sondern als strategisches Steuerungsinstrument zu begreifen, das sowohl externe als auch interne Kundenbeziehungen adressiert. Die Perspektive verschiebt sich von der reinen Score-Optimierung hin zur aktiven Übersetzung von Insights in organisationale Wirksamkeit – etwa durch die kreative Visualisierung von Kennzahlen oder die konsequente Einbindung interner Stakeholder in die Feedback-Logik. Für die Zielgruppe bedeutet das: Wer Customer Experience Management als echten Werttreiber etablieren will, muss die eigenen Feedback-Prozesse konsequent an operativen Zielen und kulturellen Rahmenbedingungen ausrichten. Der Beitrag liefert damit nicht nur methodische Impulse, sondern stößt einen kulturellen Wandel an, der die Rolle von Customer Feedback im Unternehmen grundsätzlich neu definiert.

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