Customer Feedback Programme in B2B-Unternehmen stehen vor der Herausforderung, operative Relevanz und interne Akzeptanz zu steigern. Die Keynote adressiert die strategische Neuausrichtung von Feedback-Programmen mit Fokus auf die gezielte Nutzung von First-Party-Daten, die Integration operativer Kennzahlen und die Anpassung von Befragungsdesigns an Kundenbeziehungen und Entscheidungsprozesse. Im Zentrum steht die Verbindung von Feedback- und Betriebsdaten, um die Wirksamkeit von Customer Experience Initiativen messbar zu machen. Die Perspektive richtet sich auf Heads of Customer Experience und CX-Analyst:innen in großen Unternehmen, die vor der Aufgabe stehen, Feedback-Programme ressourcenschonend, modular und stakeholder-orientiert zu gestalten.
Dr. Maxie Schmidt legt vier Impulse für die Neuausrichtung dar: Erstens empfiehlt sie, Kundenfeedback gezielt und mit klarer Absicht entlang der Customer Journey zu erheben und dabei die Aufmerksamkeit der Kunden als knappe Ressource zu behandeln. Zweitens kritisiert sie die Überfrachtung durch standardisierte Surveys und plädiert für den Einsatz alternativer Datenquellen wie Callcenter-Analysen oder Service-Interaktionsdaten. Drittens fordert sie, Feedback-Interaktionen als Teil der Kundenerfahrung zu gestalten und Surveys an die Beziehung sowie den Kontext anzupassen. Viertens betont sie die Verantwortung der CX-Funktion, Brücken zwischen Feedback und internen Stakeholdern zu bauen, Insights in operative Kennzahlen zu übersetzen und interne Kundenzentrierung durch Methoden wie Persona-Analysen und Journey Mapping auch auf interne Stakeholder anzuwenden. Die Keynote liefert konkrete Praxisbeispiele, verweist auf Tools wie Clarabridge, Tableau und Amdocs und diskutiert Potenziale von KI-gestützter Analyse und modularen Befragungen.