CX unter Ergebnisdruck: Warum gute Journeys nicht reichen – und was wirklich wirkt

CX unter Ergebnisdruck: Warum gute Journeys nicht reichen – und was wirklich wirkt
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Jan Stöckel zeigt, wie zentrale Ownership und standardisierte Prozesse CX-Initiativen in B2B-SaaS-Unternehmen messbar verbessern.

Jan Stöckel, Senior Director of Global E-Commerce bei IONOS, beleuchtet die strategische Implementierung von Customer Experience (CX) in komplexen B2B-SaaS-Organisationen. Der Vortrag fokussiert auf die Überwindung fragmentierter Prozesse und die Etablierung klarer Entscheidungsstrukturen. Stöckel betont die Notwendigkeit zentraler Ownership und standardisierter Prozesse, um CX-Initiativen unter Ergebnisdruck erfolgreich zu operationalisieren. Der Beitrag bietet praxisnahe Einblicke in die organisatorische Verankerung von CX und zeigt, wie datenbasierte Priorisierung zu messbaren Verbesserungen führen kann.


Im Zentrum stehen die Herausforderungen fragmentierter Organisationen, die durch fehlende End-to-End-Ownership und mangelnde Standardisierung CX-Optimierungen behindern. Stöckel stellt das ICE-Priorisierungsmodell (Impact, Confidence, Effort) vor, das politische Diskussionen reduziert und datengetriebene Entscheidungen fördert. Er beschreibt, wie ein zentralisiertes Backlog mit klaren KPIs und Single Ownership die Effizienz steigert. Der Vortrag verdeutlicht, dass die Kombination aus Ownership, Enablement und Steering entscheidend ist, um CX von einem Kreativthema zu einer Ergebnismaschine zu entwickeln. Praktische Beispiele, wie die Optimierung des Checkout-Prozesses, illustrieren die Wirksamkeit des Modells.

CX ohne Entscheidungshoheit ist Kulisse. – Jan Stöckel


Wir müssen die Organisation befähigen, Entscheidungen zu treffen und diese zu exekutieren, statt noch mehr Daten zu sammeln oder Workshops zu halten. – Jan Stöckel


Durch Entscheidungshoheit bin ich viel besser in der Lage, neue Tools effizient einzuführen und zu vertesten. – Jan Stöckel

  • CX ohne Entscheidungshoheit ist Kulisse – klare Verantwortlichkeiten sind essenziell.
  • Fragmentierte Organisationen behindern CX-Optimierungen durch diametrale Ziele und fehlende End-to-End-Entscheidungen.
  • Das ICE-Priorisierungsmodell (Impact, Confidence, Effort) reduziert politische Diskussionen und fördert datengetriebene Entscheidungen.
  • Ein zentralisiertes Backlog mit klaren KPIs und Single Ownership beschleunigt CX-Iterationen und verbessert Ergebnisse.
  • Standardisierung von Prozessen und Tools ist entscheidend, um Entscheidungszyklen zu verkürzen und Effizienz zu steigern.

Die strategische Implementierung von Customer Experience (CX) in komplexen B2B-SaaS-Organisationen steht vor der Herausforderung, fragmentierte Prozesse und unklare Entscheidungsstrukturen zu überwinden. In vielen Unternehmen behindern diametrale Ziele und fehlende End-to-End-Entscheidungsbefugnisse die Effektivität von CX-Initiativen. Diese strukturellen Widersprüche führen dazu, dass CX oft nur als Kulisse fungiert, ohne tatsächliche Ergebnisse zu liefern. Der Beitrag beleuchtet, wie die Fragmentierung der Organisation und die mangelnde Standardisierung von Prozessen als zentrale Barrieren wirken. Die Transformation hin zu einer ergebnisorientierten CX-Strategie erfordert eine klare Verantwortungsverschiebung und die Etablierung zentraler Ownership, um die Entscheidungszyklen zu verkürzen und die Effizienz zu steigern.


Aus dem Beitrag lassen sich mehrere handlungsrelevante Prinzipien ableiten. Die Einführung des ICE-Priorisierungsmodells und die Bündelung von Customer Insights in einem zentralen Repository sind entscheidende Schritte, um politische Diskussionen zu reduzieren und datengetriebene Entscheidungen zu fördern. Die klare Definition von Entscheidungshoheit und die Bereitstellung der notwendigen Ressourcen ermöglichen es Teams, Verantwortung zu übernehmen und messbare Ergebnisse zu erzielen. Diese Ansätze fordern die Zielgruppe auf, ihre operativen Praktiken zu überdenken und die strategischen Ziele mit einem kulturellen Wandel zu verknüpfen. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer reinen Optimierung der Customer Journeys hin zu einer strukturellen Verankerung von CX, die durch klare Verantwortlichkeiten und standardisierte Prozesse getragen wird.

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