Die Customer Journey ist bald nicht mehr das, was sie mal war!

Die Customer Journey ist bald nicht mehr das, was sie mal war!
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
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Mitschrift verfügbar
KI und Hyperpersonalisierung transformieren die Customer Journey. Erfahren Sie, wie Agentic AI Markenbindung und UX-Design beeinflusst.

Felix van de Sand, Managing Director von COBE, beleuchtet in seiner Keynote auf der Shift/CX Convention 2025 die Transformation der Customer Journey durch den Einsatz von KI und Hyperpersonalisierung. Der Vortrag bietet eine fortschrittliche Perspektive auf die Rolle von Agentic AI als Gatekeeper, der den direkten Zugang zu Marken verändert. Van de Sand diskutiert die Notwendigkeit, maschinenlesbare Signale zu gestalten, um in KI-gesteuerten Umgebungen relevant zu bleiben. Der Beitrag hebt die Bedeutung der Post-Purchase-Erfahrung hervor, da Kaufentscheidungen zunehmend durch KI beeinflusst werden.

Im Zentrum der Keynote stehen die Auswirkungen von Hyperpersonalisierung und Agentic AI auf die Markenbindung und die Gestaltung zukünftiger Customer Journeys. Van de Sand argumentiert, dass Marken ihre digitalen Touchpoints so gestalten müssen, dass sie sowohl für menschliche Nutzer als auch für KI-Agenten Vertrauen schaffen. Er betont die Bedeutung klarer Strukturen und maschinenlesbarer Signale im UX-Design. Beispiele wie der Spotify AI DJ und Starbucks' Segment of One-Ansatz illustrieren, wie Hyperpersonalisierung bereits erfolgreich umgesetzt wird. Die Keynote schließt mit der Frage, ob Marken bereit sind für die Customer Journey von morgen, und fordert Unternehmen auf, sich schnell an die neuen Gegebenheiten anzupassen.

Hyperpersonalisierung ist der Schlüssel zur Kundenbindung. Je mehr sich ein Erlebnis nach einem persönlichen Erlebnis anfühlt, desto stärker ist die Bindung zum Unternehmen. – Felix van de Sand

Die Customer Journey von morgen beginnt nicht mehr auf einer Homepage, sondern mit einem einfachen Sprachbefehl an eine KI. Das verändert die Regeln grundlegend. – Felix van de Sand

Agentic AI wird zum neuen Gatekeeper. Marken müssen sich darauf einstellen, dass Nutzer ihre Shops und Websites möglicherweise nie zu Gesicht bekommen. – Felix van de Sand

  • Agentic AI verändert die Customer Journey, indem sie als Gatekeeper agiert und den direkten Zugang zu Marken reduziert.
  • Hyperpersonalisierung stärkt die Markenbindung, indem sie individuelle Nutzerbedürfnisse antizipiert und adressiert.
  • UX-Design muss maschinenlesbare Signale und klare Strukturen bieten, um Vertrauen bei KI-Agenten zu schaffen.
  • Marken müssen sich auf die Post-Purchase-Erfahrung konzentrieren, da die Kaufentscheidung zunehmend durch KI beeinflusst wird.
  • Die Integration von Daten und maschinenlesbaren Strukturen ist entscheidend, um in KI-gesteuerten Umgebungen relevant zu bleiben.

Die strategische Relevanz der Customer Journey im Kontext von Agentic AI und Hyperpersonalisierung liegt in der grundlegenden Transformation, die diese Technologien für Unternehmen mit sich bringen. Die Customer Journey entwickelt sich von einer linearen, markengesteuerten Erfahrung zu einem dynamischen, KI-gesteuerten Prozess, der den direkten Zugang zu Marken reduziert und die Rolle von KI-Agenten als Gatekeeper etabliert. Dies führt zu einem Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit, maschinenlesbare Signale zu gestalten, und der Herausforderung, die Markenidentität in einer zunehmend automatisierten Umgebung zu bewahren. Unternehmen müssen sich mit der Frage auseinandersetzen, wie sie in einer Welt, in der KI die Kaufentscheidungen beeinflusst, relevant bleiben können. Der blinde Fleck liegt oft in der Annahme, dass bestehende Strukturen und Prozesse ausreichen, um den Anforderungen der neuen digitalen Realität gerecht zu werden. Tatsächlich erfordert die Integration von KI eine tiefgreifende Veränderung der Unternehmensstrategie und -kultur, die über technologische Anpassungen hinausgeht.

Der Beitrag fordert Unternehmen auf, ihre strategischen Prioritäten neu zu setzen und die Customer Experience als integralen Bestandteil der Markenstrategie zu betrachten. Die Empfehlung, sich auf die Post-Purchase-Erfahrung zu konzentrieren, verschiebt die Perspektive von der Akquisition zur langfristigen Kundenbindung. Dies erfordert eine enge Verzahnung von operativer Praxis und strategischem Ziel, indem Unternehmen maschinenlesbare Strukturen schaffen und gleichzeitig die emotionale Bindung zu ihren Kunden stärken. Der kulturelle Wandel hin zu einer KI-integrierten Organisation erfordert nicht nur technologische Anpassungen, sondern auch eine Veränderung der Denkweise auf Führungsebene. Die Herausforderung besteht darin, die Dringlichkeit dieser Transformation zu erkennen und die notwendigen Schritte zur Umsetzung einzuleiten, um im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Kunden erfolgreich zu bleiben.

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