Die perfekte Pizza – Eine SAP Customer Experience Story

Die perfekte Pizza – Eine SAP Customer Experience Story
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar

Wie fragmentierte Kundendaten die Personalisierung behindern und wie eine holistische Datenstrategie konsistente CX ermöglicht.

Kundenerlebnisse entstehen zunehmend an der Schnittstelle von Datenqualität, Datenschutz und abteilungsübergreifender Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen eine einheitliche, kontextbezogene Sicht auf ihre Kunden schaffen können, um personalisierte und datenschutzkonforme Interaktionen zu ermöglichen. Die Metapher der „perfekten Pizza“ dient als Leitbild für die ideale Customer Experience: Nur mit den passenden, hochwertigen Zutaten – sprich: relevanten, validen Kundendaten – gelingt ein konsistentes und überzeugendes Erlebnis. Der Beitrag adressiert die Herausforderungen fragmentierter Datensilos, die Notwendigkeit einer unternehmensweiten Datenstrategie und die Rolle der Customer Data Platform (CDP) als technologische Basis für die Integration und Bereitstellung von Kundendaten in Echtzeit.

Im Talk erläutert Lena Mauer, wie Unternehmen den Fokus von der reinen Datensammlung auf Datenqualität und Kontextualisierung verschieben. Die Entwicklung einer holistischen Datenstrategie beginnt mit der Identitätsklärung und dem Consent-Management, gefolgt von der Konsolidierung relevanter Datenquellen in der CDP. Praxisbeispiele zeigen, wie unterschiedliche Abteilungen – etwa Marketing, Vertrieb und Service – jeweils auf die für sie relevanten Daten zugreifen und so eine konsistente Kundenansprache ermöglichen. Im Q&A werden konkrete Herausforderungen wie die Auflösung technischer und organisatorischer Silos, automatisierte Datenbereinigung und die flexible Nutzung von Connector-Tools diskutiert. Die zentrale Empfehlung: Datenstrategie als unternehmensweites Thema begreifen, alle Stakeholder einbinden und datengetriebene Personalisierung auf Basis von First-Party-Daten und klaren Zuständigkeiten vorantreiben.

Customer Experience gelingt nur, wenn wir Datensilos aufbrechen und eine kontextbezogene Sicht auf den Kunden schaffen, die alle Abteilungen nutzen können. – Lena Mauer

Nicht die Menge der Daten entscheidet, sondern deren Qualität und die Fähigkeit, sie datenschutzkonform und transparent für personalisierte Erlebnisse einzusetzen. – Lena Mauer

Eine erfolgreiche Datenstrategie beginnt mit der Identitätsauflösung und setzt voraus, dass alle Fachbereiche gemeinsam an einer holistischen Sicht auf den Kunden arbeiten. – Lena Mauer

  • Die Qualität der Kundendaten ist entscheidend für personalisierte Customer Experience und sollte über Quantität gestellt werden.

  • Datensilos verhindern eine einheitliche Kundensicht und führen zu fragmentierter Kundenansprache.
  • Eine holistische, unternehmensweite Datenstrategie ist notwendig, um relevante Kundendaten kontextbezogen bereitzustellen.
  • Datenschutz und Einwilligungsmanagement (Consent) sind grundlegende Voraussetzungen für die Nutzung und Verarbeitung von Kundendaten.
  • Die Customer Data Platform ermöglicht die Zusammenführung und Echtzeit-Bereitstellung aller relevanten Kundendaten für verschiedene Abteilungen.

Kundendatenmanagement bleibt ein neuralgischer Punkt für die Customer Experience, weil es weit mehr als eine technische Herausforderung adressiert: Die Fragmentierung von Daten und Verantwortlichkeiten spiegelt strukturelle Silos und kulturelle Barrieren wider, die eine ganzheitliche Kundensicht verhindern. Der Beitrag legt offen, dass der eigentliche Engpass nicht in fehlenden Tools oder Plattformen liegt, sondern in der fehlenden unternehmensweiten Datenstrategie und im mangelnden Konsens darüber, wie Kundendaten genutzt und verantwortet werden. Die Fokussierung auf Datenqualität statt Datenquantität konfrontiert verbreitete Denkfehler, etwa die Annahme, dass mehr Daten automatisch zu besseren Ergebnissen führen. Gleichzeitig wird der Zielkonflikt zwischen Personalisierung, Datenschutz und operativer Effizienz sichtbar: Wer Kundenerlebnisse individualisieren will, muss nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch und regulatorisch integrieren – und dabei die Balance zwischen berechtigtem Interesse und Kundenvertrauen wahren.

Für die Zielgruppe liefert der Beitrag konkrete Reflexionsimpulse: Die Entwicklung einer holistischen Datenstrategie erfordert, dass alle Abteilungen ihre Eigeninteressen zugunsten einer gemeinsamen, kundenorientierten Sicht zurückstellen. Das Aufbrechen von Datensilos ist nicht allein eine Frage der IT, sondern ein Führungs- und Kulturthema. Die Empfehlung, zunächst den Reifegrad der eigenen Datenstrategie zu bestimmen und dann gezielt First-Party-Daten zu priorisieren, verschiebt den Fokus von kurzfristigen Marketingzielen hin zu nachhaltiger Wertschöpfung durch Vertrauen und Transparenz. Damit wird deutlich: Die operative Praxis – etwa die Bereinigung und Konsolidierung von Daten – ist nur dann wirkungsvoll, wenn sie in ein strategisches Gesamtkonzept eingebettet ist, das kulturelle Veränderungsbereitschaft und interdisziplinäre Zusammenarbeit voraussetzt. Der Beitrag fordert dazu auf, Customer Experience als unternehmensweites Steuerungsprinzip zu denken und die Verantwortung für Daten nicht zu delegieren, sondern aktiv und gemeinsam zu gestalten.

Der Zugriff auf das Video umfasst eine textuelle Aufarbeitung, die bereits mit einem Freemium-Account zugänglich ist.

Jetzt direkten Zugang freischalten!

Registriere Dich für einen Freemium-Zugang für die Shift/CX Plattform und erhalte direkten Zugang zum Mitschnitt und der Dokumentation.

Darüber hinaus bietet der Freemium-Account folgendes:
  • Zugang zu allen Freemium-Inhalten der Mediathek
  • Drei Credits für Freischaltung von Premium-Inhalten
  • Monatlicher Content-Newsletter mit redaktionell freigeschalteten Premium-Inhalten
  • Zugang zu geschlossener Linkedin-Gruppe
  • Besondere Plattform-Angebote
  • Kostenlos für immer!

Jetzt registieren & Zugang erhalten: