Im Mittelpunkt steht die datenorientierte Steuerung der Customer Journey im Healthcare- und Pharmabereich. Die Panelisten beleuchten, wie Unternehmen strukturierte und unstrukturierte Datenquellen zusammenführen, um eine umfassende Sicht auf Kundeninteraktionen zu ermöglichen. Diskutiert werden Herausforderungen bei der Integration analoger und digitaler Touchpoints, die Rolle von Data Literacy sowie kulturelle und organisatorische Hürden. Die Diskussion bietet Einblicke aus Unternehmenspraxis, Beratung und operativem Management und adressiert die spezifischen Anforderungen mittelständischer bis großer Pharmaunternehmen und B2B-Dienstleister.
Die Panelisten vertreten unterschiedliche Perspektiven auf die Umsetzung datenbasierter Customer Experience. Daniela Kleck betont Defizite bei der Integration von Service-Daten und die Notwendigkeit, pragmatisch vorzugehen, um Überforderung zu vermeiden. Florian Geng hebt die Bedeutung von Team-Befähigung und Data Literacy hervor und sieht kulturelle Routinen als zentrales Hindernis. Josef Loewe fordert eine echte Datenzentrierung, die über reine Aggregation hinausgeht, und plädiert für eine klare Taxonomie zur Identifikation und Priorisierung relevanter Datenquellen. Gemeinsam stellen sie heraus, dass Customer Journey Maps und Personas als Werkzeuge zur Hypothesenbildung dienen, jedoch keine vollständige Abbildung der Realität leisten. Die Diskussion schließt mit Empfehlungen zur Entwicklung einer kollaborativen Datenkultur, nachhaltigem Wissensmanagement und der Kombination aus technischer Infrastruktur, klarer Taxonomie und kulturellem Wandel als Grundlage für datenorientiertes Customer Experience Management.