Diskussion: Veränderungen für die Output Management Projekte - Was geht, was kommt und was bleibt als Herausforderungen mit der Corona-Krise?

Diskussion: Veränderungen für die Output Management Projekte - Was geht, was kommt und was bleibt als Herausforderungen mit der Corona-Krise?
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar

Diskutieren Sie, wie die Corona-Krise das Output Management transformiert und welche digitalen Lösungen Effizienz und Kundenkommunikation optimieren.

Die Paneldiskussion auf den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Output Management und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen. Im Mittelpunkt steht die Digitalisierung und Flexibilisierung von Dokumentenmanagement und Kundenkommunikation. Die Diskussion bietet praxisnahe Einblicke für IT-Leiter und Verantwortliche in mittelständischen Unternehmen und regulierten Branchen, wie digitale Lösungen zur Effizienzsteigerung, Compliance-Sicherung und Optimierung der Kundenkommunikation beitragen können. Die Sprecher:innen diskutieren konkrete Tools und operative Abläufe, die den Wandel unterstützen.


Jochen Maier und Andreas Keck tauschen ihre Perspektiven zu den Veränderungen in der Arbeitswelt aus. Maier betont die Notwendigkeit flexibler Arbeitsmodelle und empfiehlt IT-Plattformen wie Microsoft 365 und VPN für ortsunabhängiges Arbeiten. Keck hebt die Bedeutung langfristiger Digitalisierungsprojekte hervor, um auf zukünftige Krisen vorbereitet zu sein. Beide sind sich einig, dass Unternehmen ihre Kundenkommunikation über physische und digitale Kanäle optimieren müssen. Die Diskussion thematisiert auch die Herausforderungen in regulierten Branchen, wo gesetzliche Vorgaben die Flexibilisierung erschweren. Abschließend fordern die Panelisten, die durch die Krise angestoßene Digitalisierung konsequent weiterzuverfolgen, um nachhaltige Verbesserungen zu erreichen.

Viele Unternehmen merken zum ersten Mal, dass Homeoffice wirklich funktioniert. Die Erwartungshaltung der Mitarbeiter, unabhängig von Ort und Zeit arbeiten zu können, steigt. Unternehmen müssen Flexibilisierung ermöglichen und IT-Plattformen schaffen, die ortsunabhängigen Zugriff erlauben. – Jochen Maier


Es macht aus meiner Sicht nicht mehr viel Sinn, dass ich ein Stück Papier auf den Schreibtisch gelegt bekomme, wenn ich dort nicht bin. Wir brauchen zentrale Stellen oder Dienstleister, die Dokumente digital bereitstellen. – Andreas Keck


Jetzt müssen wir sensibilisieren und sagen: „Leute, ihr müsst jetzt was tun, weil die nächste Krise kommt bestimmt.“ Digitalisierung muss jetzt vorangetrieben werden, um besser vorbereitet zu sein. – Andreas Keck

  • Die Flexibilisierung von Arbeitsmodellen durch Homeoffice erfordert digitale Dokumentenmanagement-Lösungen.
  • Managed Services und Cloud-Plattformen bieten schnelle und effiziente Lösungen für Dokumentenlogistik.
  • Unternehmen müssen langfristige Digitalisierungsprojekte priorisieren, um auf zukünftige Krisen vorbereitet zu sein.
  • Die Optimierung der Kundenkommunikation über physische und digitale Kanäle ist entscheidend für Effizienz und Kundenzufriedenheit.
  • Compliance-Vorgaben und gesetzliche Anforderungen stellen weiterhin Herausforderungen dar, die durch Digitalisierung adressiert werden können.

Die Diskussion über die Veränderungen im Output Management infolge der Corona-Krise beleuchtet die strategische Notwendigkeit, digitale und flexible Arbeitsmodelle zu integrieren. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung, traditionelle Dokumentenprozesse zu transformieren, um den gestiegenen Erwartungen an Homeoffice und flexible Arbeitszeiten gerecht zu werden. Diese Transformation erfordert eine Verschiebung der Verantwortlichkeiten innerhalb der Unternehmen, weg von starren, papierbasierten Prozessen hin zu dynamischen, digitalen Lösungen. Ein zentraler Konflikt besteht darin, dass viele Unternehmen noch in alten Strukturen verharren, während die Krise die Dringlichkeit eines Wandels verdeutlicht. Die Diskussion offenbart, dass die Flexibilisierung nicht nur eine technische, sondern auch eine kulturelle Herausforderung darstellt, die eine Neudefinition von Arbeitsmodellen und eine Anpassung an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden erfordert.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die strategische Ausrichtung von Unternehmen in der Post-Corona-Zeit. Er fordert dazu auf, kurzfristige Lösungen wie virtuelle Drucker als Brücke zu nutzen, um langfristige Digitalisierungsprojekte zu initiieren. Die Panelisten betonen die Notwendigkeit, IT-Plattformen auszubauen, um orts- und zeitunabhängiges Arbeiten zu ermöglichen und gleichzeitig Compliance und Effizienz zu gewährleisten. Diese Empfehlungen verschieben die Perspektive von einer reaktiven zu einer proaktiven Haltung gegenüber der Digitalisierung. Die Diskussion regt dazu an, die aktuellen Erfahrungen als Katalysator für einen grundlegenden Wandel zu nutzen, der nicht nur die operative Praxis, sondern auch die strategischen Ziele und die kulturelle Ausrichtung der Unternehmen nachhaltig beeinflusst.

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