Diskussion von Heldenreisen: Vom Impuls zur Veränderung – CX in Bewegung bringen

Diskussion von Heldenreisen: Vom Impuls zur Veränderung – CX in Bewegung bringen
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Mitschrift verfügbar
Strategische CX-Implementierung: Herausforderungen, Botschafter-Communities und Kundenfeedback zur Prozessverbesserung im B2B-Kontext.

Samantha Kurtz, Head of Customer Experience Management bei SEEBURGER, berichtet auf der Shift/CX Convention München 2025 über die strategische Implementierung eines Customer Experience (CX) Programms in einem international agierenden B2B-Softwareunternehmen. Der Praxis- und Projektbericht beleuchtet die Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Einführung eines CX-Programms mit minimalen Ressourcen und maximaler Wirkung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Integration von CX in bestehende Transformationsprojekte und der Nutzung von Botschafter-Communities, um CX über verschiedene Abteilungen und Regionen hinweg zu etablieren.

Im Zentrum des Berichts stehen die strategische Planung und Umsetzung eines CX-Programms, das Management-Buy-in und die gezielte Nutzung von Kundenfeedback zur Verbesserung interner Prozesse. Samantha Kurtz setzt auf Methoden wie Journey Mapping, um Prozesse aus Kundensicht zu visualisieren und Verbesserungen abzuleiten. Sie beschreibt den Aufbau einer Botschafter-Community als zentrales Element ihrer Strategie und die Herausforderungen bei der Einführung von Kundenumfragen. Der Bericht bietet Einblicke in die praktische Umsetzung und die notwendigen Schritte, um CX als organisationsübergreifendes Thema zu etablieren und die Akzeptanz in technischen Umfeldern zu fördern.

Ich bin seitdem ich bei SEEBURGER arbeite, ständig auf Heldenreisen, bei denen ich viel gebe und erreiche. Der Start in das CX-Programm war für mich ein totaler Game Changer. – Samantha Kurtz

Ich wollte eine Botschafter-Community gründen, weil wir so viele unterschiedliche Abteilungen und Regionen haben. Ein zentrales CX-Team reicht nicht aus, wir brauchen Botschafter überall. – Samantha Kurtz

Es war eine Herausforderung, die Geschäftsführung von der Notwendigkeit einer Kundenumfrage zu überzeugen. Aber ich glaube fest daran, dass wir eine Baseline brauchen, um Erwartungen zu managen. – Samantha Kurtz

  • Ein erfolgreiches CX-Programm benötigt Management-Buy-in und klare Kommunikation der Erwartungen.
  • Die Integration von CX in bestehende Transformationsprojekte erhöht die Akzeptanz und Skalierbarkeit.
  • Eine Botschafter-Community ist essenziell, um CX über verschiedene Abteilungen und Regionen hinweg zu etablieren.
  • Kundenfeedback sollte gezielt und strategisch genutzt werden, um interne Prozesse zu verbessern.
  • Perspektivwechsel und emotionale Ansprache fördern die Akzeptanz von CX-Initiativen in technischen Umfeldern.

Die strategische Implementierung von Customer Experience (CX) in B2B-Softwareunternehmen offenbart ein Spannungsfeld zwischen ambitionierten Zielen und den realen Herausforderungen der Umsetzung. Im Kontext internationaler Skalierung und Management-Buy-in zeigt sich, dass die Integration von CX in bestehende Transformationsprojekte nicht nur eine Frage der Ressourcenallokation, sondern auch der kulturellen Anpassung ist. Ein zentraler blinder Fleck liegt in der Annahme, dass technologische Lösungen allein ausreichen, um Kundenbedürfnisse zu adressieren. Tatsächlich erfordert die Etablierung von CX als organisationsübergreifendes Thema einen Perspektivwechsel, der emotionale Ansprache und die Einbindung aller Stakeholder umfasst. Die Herausforderung besteht darin, CX als strategisches Element zu verankern, das über die reine Prozessoptimierung hinausgeht und tief in die Unternehmenskultur eingreift.

Aus dem Beitrag lassen sich wesentliche Prinzipien ableiten, die für die Zielgruppe handlungsrelevant sind. Die Notwendigkeit, Management-Buy-in durch klare Kommunikation und transparente Prozesse zu sichern, steht im Vordergrund. Die Rolle von Botschafter-Communities als Multiplikatoren für CX-Initiativen verdeutlicht, dass Veränderung nicht zentral gesteuert, sondern dezentral getragen werden muss. Der Beitrag fordert dazu auf, CX nicht isoliert als technisches Projekt zu betrachten, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie, der kontinuierliche Anpassung und Reflexion erfordert. Die Verschiebung der Perspektive von einer rein internen Sichtweise hin zu einer kundenzentrierten Denkweise ist entscheidend, um langfristig Wettbewerbsvorteile zu sichern und kulturellen Wandel zu fördern. Die Verbindung von operativer Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel wird als Schlüssel zur erfolgreichen Implementierung von CX-Programmen sichtbar.

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