Diskussion von Heldenreisen zur Customer Experience Orchestration

Diskussion von Heldenreisen zur Customer Experience Orchestration
Mitschnitt-Länge: 50 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Integration von Feedback-Daten und Prozessoptimierung in B2B-Umgebungen: Praxisnahe Einblicke in CX-Strategien und Silodenken-Überwindung.

Die Paneldiskussion auf der Shift/CX Convention 2024 beleuchtet die Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Einführung von Customer Experience Management in komplexen B2B- und Finanzdienstleistungsumgebungen. Im Fokus stehen die Integration von Feedback-Daten, Prozessoptimierung und die Bedeutung cross-funktionaler Zusammenarbeit. Liv Koop von Bruker Switzerland AG und Kristina Kovac von Creditplus Bank teilen ihre Erfahrungen aus der Praxis und bieten Einblicke in die spezifischen Anforderungen ihrer Branchen. Die Diskussion bietet eine praxisnahe Perspektive auf die Implementierung von CX-Strategien und die Überwindung von Silodenken.


Liv Koop beschreibt die Herausforderungen bei Bruker, einem Hersteller von Analysegeräten, wo die Kundenkommunikation und die Integration von Feedback zentrale Themen sind. Sie betont die Notwendigkeit eines zentralen Verantwortlichen für den Kundenprozess und kritisiert die einseitige Fokussierung auf den Net Promoter Score (NPS) ohne Kontextbetrachtung. Kristina Kovac berichtet von der Creditplus Bank, wo ineffiziente Kundenkommunikation zu erhöhtem Aufwand führt. Sie hebt die Bedeutung von cross-funktionaler Zusammenarbeit und iterativen Prozessen hervor, unterstützt durch ein KI-Tool zur Optimierung der Kommunikation. Beide Sprecherinnen stimmen darin überein, dass die Sensibilisierung der Mitarbeitenden und die Einbindung verschiedener Teams entscheidend für den Erfolg von CX-Initiativen sind.

Customer Experience Management bei Bruker ist aus der Not heraus im Service entstanden, weil dort die Probleme aufschlagen. Es ist spannend, aber bietet wenig Hebel. – Liv Kop


Der NPS wurde bei uns als heilige Kuh betrachtet, ohne den Kontext zu beachten. Für mich ist Context King. – Liv Kop


Wir haben erkannt, dass fehlende Zuständigkeiten und fehlende Guidelines in der Kundenkommunikation große Probleme sind. – Kristina Kovac


Ein Viertel unserer Dokumente hatte Fehler. Das war ein Wendepunkt, der alle abgeholt hat. – Kristina Kovac

  • NPS allein ist nicht ausreichend – Kontext und ergänzende Daten sind entscheidend.
  • Cross-funktionale Zusammenarbeit ist essenziell, um Silodenken aufzubrechen und CX-Prozesse zu optimieren.
  • Transparenz gegenüber Kunden und Mitarbeitern stärkt das Vertrauen und verbessert die Feedback-Bereitschaft.
  • Ein zentraler Verantwortlicher für den gesamten Kundenprozess ist notwendig, um Accountability sicherzustellen.
  • Die Einführung iterativer Prozesse und KI-gestützter Tools kann die Qualität und Konsistenz der Kundenkommunikation erheblich steigern.

Customer Experience Management in komplexen B2B-Umgebungen steht vor der Herausforderung, Silodenken zu überwinden und eine kohärente Strategie zu entwickeln, die sowohl interne Prozesse als auch die Kundenkommunikation optimiert. Die Diskussion verdeutlicht, dass die strategische Relevanz von CX-Management in der Fähigkeit liegt, Feedback-Daten effektiv zu integrieren und cross-funktionale Zusammenarbeit zu fördern. Ein zentrales Spannungsfeld besteht in der Verantwortungsverschiebung, die durch unklare Zuständigkeiten und mangelnde Transparenz verstärkt wird. Diese strukturellen Widersprüche behindern die Transformation, da sie zu einer Fragmentierung der Kundenprozesse führen und die Qualität der Kundenbeziehungen beeinträchtigen. Die kulturelle Barriere des Silodenkens erfordert einen Wandel, der durch die Etablierung zentraler Verantwortlichkeiten und die Sensibilisierung der Mitarbeitenden für ihre Rolle im Gesamtprozess erreicht werden kann.


Aus der Diskussion ergeben sich klare Prinzipien für die Weiterentwicklung von CX-Strategien: Die Notwendigkeit, den Net Promoter Score im Kontext zu betrachten und die Bedeutung von Transparenz gegenüber Kunden und Mitarbeitenden zu betonen. Diese Ansätze fördern nicht nur die Feedback-Bereitschaft, sondern stärken auch das Vertrauen in die Organisation. Die Einführung iterativer Prozesse und der Einsatz von KI-gestützten Tools zur Standardisierung der Kommunikation sind entscheidende Schritte, um die operative Praxis mit strategischen Zielen zu verknüpfen. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen und die cross-funktionale Zusammenarbeit als Hebel für nachhaltige Verbesserungen zu nutzen. Indem er die Perspektive von einer isolierten Kennzahlenbetrachtung hin zu einer ganzheitlichen CX-Strategie verschiebt, leistet der Inhalt einen wertvollen Beitrag zur Transformation von Customer Experience Management in B2B-Unternehmen.

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