Fach- und Projektverantwortliche für Digital Engagement und Conversational AI erhalten in dieser Panel-Diskussion einen differenzierten Überblick über den Status quo und die Herausforderungen beim Einsatz von Chatbots und Conversational Interfaces in Marketing, Commerce und Service. Die Diskussion vereint Perspektiven aus Großunternehmen, öffentlichem Sektor und Retail und beleuchtet, wie Unternehmen zwischen regelbasierten und KI-basierten Ansätzen abwägen, welche Anforderungen sich aus Use Cases, Markenidentität und Nutzererwartungen ergeben und wie technologische Entwicklungen wie Sentiment Analysis, Personalisierung und datengetriebene Optimierung in der Praxis umgesetzt werden.
Im Austausch zeigen die Panelisten, dass Sentiment Analysis technologisch verfügbar ist, in der Praxis jedoch selten umfassend eingesetzt wird, da Budgetrestriktionen und Use Case-Priorisierung dominieren. Regelbasiertes Dialogmanagement bleibt Standard, insbesondere wegen Kontrollierbarkeit und Revisionssicherheit, während KI primär im Natural Language Understanding Anwendung findet. Personalisierung und die Integration von Kontextdaten gelten als ungenutztes Potenzial zur Verbesserung der User Experience. Die Diskussion differenziert zwischen taskorientierten Bots mit Fokus auf Effizienz und kommunikativen Assistants mit höheren Anforderungen an emotionale Intelligenz. Zentrale Herausforderungen sind die schnelle Aktualisierbarkeit von Chatbots, die datengetriebene Optimierung und die Balance zwischen technischer Machbarkeit, Markenanforderungen und Nutzererwartungen.
