Eine Reise von der Touchpoint-Verwaltung zum proaktiv verwalteten Customer Journey Management

Eine Reise von der Touchpoint-Verwaltung zum proaktiv verwalteten Customer Journey Management
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
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Datengetriebenes Journey Management bei Swiss Life: Von Touchpoint-Optimierung zur kanalübergreifenden CX-Integration.

Eline Koorndijk von Swiss Life bietet auf der Shift/CX Customer Journey Konferenz 2024 einen tiefen Einblick in die Transformation des Customer Journey Managements innerhalb eines großen Lebensversicherers. Der Vortrag beleuchtet die Entwicklung von einer isolierten Touchpoint-Optimierung hin zu einem integrierten, datengetriebenen Ansatz, der sowohl Offline- als auch Online-Kanäle umfasst. Besonders hervorzuheben ist die praxisnahe Darstellung, wie Swiss Life die Herausforderungen der Heterogenität im Außendienst und die Notwendigkeit einer kanalübergreifenden Konsistenz meistert. Der Beitrag zeichnet sich durch seine detaillierte Betrachtung der organisatorischen und methodischen Schritte aus, die zur Etablierung eines ganzheitlichen Customer Journey Managements erforderlich sind.


Koorndijk erläutert, wie Swiss Life durch die Nutzung von Personas, wie der Generation Z-Vertreterin "Laura", die Customer Experience gezielt optimiert. Die Implementierung von datenbasierten Methoden, einschließlich Sentiment-Analyse-Tools und KPI-Frameworks, spielt eine zentrale Rolle bei der Priorisierung von Maßnahmen. Der Vortrag hebt die Bedeutung der Verankerung eines CX-Mindsets im gesamten Unternehmen hervor und zeigt, wie durch die Integration von Kundenfeedback in bestehende Prozesse und Projekte nachhaltige Verbesserungen erzielt werden. Methoden wie Design Thinking und Lean-Ansätze werden genutzt, um aus Kundenfeedback konkrete Maßnahmen abzuleiten. Die kontinuierliche Einbindung von Stakeholdern und die schrittweise Integration von Online- und Offline-Touchpoints sind entscheidend für den Erfolg des Projekts.

Wir müssen wegkommen von einzelnen Touchpoint-Betrachtungen und einzelnen Journey-Betrachtungen zu einem Gesamtbild. – Eline Koorndijk


Unsere Botschaft ist immer, Laura ist die Gen C, die jüngere Leute, die klar, jede Person ist unterschiedlich. – Eline Koorndijk


Wir versuchen, die Schritte von unseren Kunden in ein Journey abzubilden oder die Schritte und Interaktionen zu verbinden, indem wir sicherstellen, dass jeder Schritt auf die nächste vorbereitet. – Eline Koorndijk

  • Customer Journey Management erfordert eine ganzheitliche Betrachtung, die Touchpoints integriert und Silos überwindet.
  • Die Verankerung eines CX-Mindsets im gesamten Unternehmen ist entscheidend für nachhaltige Verbesserungen.
  • Datengetriebene Ansätze, wie Sentiment-Analysen und KPI-Frameworks, sind essenziell für die Priorisierung von Maßnahmen.
  • Personas und Lebensmomente helfen, Kundenbedürfnisse besser zu verstehen und Journeys gezielt zu optimieren.
  • Die Verbindung von Offline- und Online-Touchpoints erhöht die Interaktion und verbessert die Kundenzufriedenheit.

Die strategische Relevanz eines proaktiv verwalteten Customer Journey Managements in der Versicherungsbranche liegt in der Fähigkeit, Touchpoints nahtlos zu integrieren und Silos zu überwinden. In einer komplexen, datengetriebenen Umgebung wie der von Swiss Life wird deutlich, dass die Transformation von einer punktuellen Optimierung hin zu einem ganzheitlichen Ansatz nicht nur technische, sondern auch kulturelle Herausforderungen birgt. Die Heterogenität der Berater und die lange Vertragslaufzeit der Produkte schaffen ein Spannungsfeld zwischen traditioneller Prozessorientierung und der Notwendigkeit, ein konsistentes Kundenerlebnis zu gewährleisten. Ein blinder Fleck liegt in der oft fehlenden Verbindung zwischen operativen und kundenorientierten KPIs, was die Priorisierung von Maßnahmen erschwert und die Verantwortungsverschiebung innerhalb der Organisation behindert.


Der Beitrag verdeutlicht, dass die Verankerung eines CX-Mindsets im gesamten Unternehmen entscheidend ist, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen. Swiss Life zeigt, dass datengetriebene Ansätze wie Sentiment-Analysen und die Nutzung von Personas essenziell sind, um Kundenbedürfnisse besser zu verstehen und Journeys gezielt zu optimieren. Die Integration von Offline- und Online-Touchpoints erhöht die Interaktion und verbessert die Kundenzufriedenheit, was als operatives Prinzip in die strategische Zielsetzung eingebettet werden muss. Der Inhalt fordert CX-Verantwortliche auf, über traditionelle Silos hinauszudenken und die Verbindung zwischen Kundenfeedback und geschäftlichen Zielen zu stärken. Dies verschiebt die Perspektive von einer reinen Prozessoptimierung hin zu einem kulturellen Wandel, der die gesamte Organisation umfasst und die Grundlage für ein finanziell selbstbestimmtes Leben der Kunden schafft.

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