Einführung & Icebreaker: Entwicklungen von AI & Data Drivenness bis Empathie

Einführung & Icebreaker: Entwicklungen von AI & Data Drivenness bis Empathie
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Kombinieren Sie qualitative und quantitative Analysen, um Optimierungspotenziale in der B2B-Customer-Experience gezielt zu identifizieren.

Fachverantwortliche aus B2B-SaaS, Marktforschung und Technologie diskutieren, wie sich qualitative und quantitative Analysen für eine umfassende Customer Experience Analytics im B2B-Kontext kombinieren lassen. Im Mittelpunkt steht die Integration verschiedener Datenquellen, um ein vollständiges Bild der Kundenbedürfnisse zu erhalten und relevante Optimierungspotenziale zu identifizieren. Die Paneldiskussion beleuchtet, wie die Priorisierung von Analysefeldern und die Verankerung einer kundenzentrierten Unternehmenskultur als zentrale Hebel für die Umsetzung datenbasierter Verbesserungen wirken. Technologische Lösungen wie Session Replay, KI-gestützte Auswertungen und A/B-Tests werden als Werkzeuge vorgestellt, die operative Maßnahmen unterstützen, aber nicht die Notwendigkeit emotionaler Kundenperspektiven ersetzen.

Die Diskussion zeigt, dass die Kombination von Prozessdaten, Voice-of-Customer-Lösungen und psychografischen Merkmalen zu einer differenzierten Analyse führt, die sowohl wirtschaftliche als auch emotionale Aspekte der Customer Journey abbildet. Panelteilnehmende berichten aus der Praxis, wie die Priorisierung von maximal drei bis fünf Kernmaßnahmen und die Einbindung der Geschäftsleitung in die Kundenperspektive die Umsetzung von Verbesserungen erleichtern. Die Bereitschaft zur Veränderung und die interne Ressourcenallokation hängen dabei maßgeblich vom Leidensdruck und der strategischen Zielsetzung ab. Die Panelisten betonen, dass nachhaltige CX-Optimierung nur gelingt, wenn Analysen in konkrete Maßnahmen übersetzt und von einer veränderungsbereiten Unternehmenskultur getragen werden.

Wir brauchen eine echte Ausrichtung der Organisation auf das Kundenbedürfnis, denn nur dazu sind Unternehmen da. – Ines Imda

Die Mitarbeitenden sind der entscheidende Stellhebel für bessere Customer Experience – nicht Technologie oder Prozesse allein. – Laura Fritz

Empathie muss in jede digitale Customer Experience integriert werden, sonst bleibt jede technische Lösung wirkungslos. – Andreas Mal

  • Die Kombination von qualitativen und quantitativen Analysen liefert einen echten Mehrwert für die Customer Experience, da unterschiedliche Perspektiven integriert werden.

  • Eine klare Priorisierung der wichtigsten Pain Points ist entscheidend, da zu viele Daten und Maßnahmen zu Inaktivität und Datenfriedhöfen führen.
  • Eine kundenzentrierte Unternehmenskultur und der Wille zur Veränderung sind die wichtigsten Stellhebel für eine erfolgreiche Customer Experience Transformation.
  • Technologische Lösungen wie Session Replay und KI helfen, relevante Pain Points sichtbar zu machen und Verbesserungsmaßnahmen zu testen, ersetzen aber nicht die Notwendigkeit, Kundenbedürfnisse auch emotional zu verstehen.
  • Stakeholder-Management und die Einbindung der Geschäftsleitung in die Kundenperspektive sind entscheidend, damit Analysen tatsächlich in operative Verbesserungen umgesetzt werden.

Die konsequente Integration qualitativer und quantitativer Analysen in der Customer Experience Analytics adressiert einen zentralen Zielkonflikt: Unternehmen verfügen über eine Vielzahl an Daten, scheitern aber häufig daran, daraus handlungsrelevante Erkenntnisse zu generieren und diese in operative Verbesserungen zu übersetzen. Im Kern steht die Frage, wie Organisationen die Kluft zwischen technischer Analysekompetenz und echter Kundenorientierung überwinden. Die Diskussion legt offen, dass die reine Verfügbarkeit von Technologie und Daten nicht ausreicht, solange kulturelle Barrieren und Verantwortungsdiffusion bestehen. Besonders sichtbar wird das Spannungsfeld zwischen zentralen und dezentralen Budgets, der Priorisierung von Maßnahmen und der Gefahr von Datenfriedhöfen – Symptome einer fehlenden strategischen Fokussierung und mangelnden Change-Bereitschaft. Die Panelbeiträge machen deutlich, dass die Transformation zur kundenzentrierten Organisation nicht an Tools oder Methoden scheitert, sondern an der Fähigkeit, Empathie, analytische Disziplin und Umsetzungswille systematisch zu verbinden.

Für die Zielgruppe ergibt sich daraus ein klarer Reflexionsimpuls: Die nachhaltige Verbesserung der Customer Experience verlangt mehr als technische Exzellenz oder punktuelle Analysen. Entscheidend ist die Bereitschaft, Analyseergebnisse stringent zu priorisieren, Ressourcen gezielt zu bündeln und die Geschäftsleitung aktiv in die Kundenperspektive einzubinden. Die vorgestellten Prinzipien – Fokussierung auf wenige, wirtschaftlich relevante Optimierungshebel, Integration von Empathie in die Analyseprozesse, Vermeidung von Verantwortungsverschiebung – liefern konkrete Ansatzpunkte für die operative Praxis. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein datengetriebenen Optimierungslogik hin zu einer ganzheitlichen, kulturell verankerten CX-Transformation. Damit fordert er Führungskräfte auf, Customer Experience als strategisches Steuerungsinstrument zu begreifen und die organisationale Veränderungsbereitschaft als zentralen Erfolgsfaktor zu adressieren.

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