Einführung & Icebreaker: CX als Veränderungstreiber beim Output Management

Einführung & Icebreaker: CX als Veränderungstreiber beim Output Management
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Wie Unternehmen Output-Prozesse effizient und kundenorientiert gestalten und welche technologischen sowie fachlichen Hürden dabei bestehen.

Im Mittelpunkt steht der Wandel der massenhaften Geschäftskommunikation im Zuge der Digitalisierung und der steigenden Bedeutung von Customer Experience. Die Session eröffnet mit einer Einordnung der aktuellen Herausforderungen für Output-Management-Verantwortliche in großen Unternehmen: Effizienzsteigerung, Integration neuer Systemarchitekturen und die konsequente Ausrichtung auf kundenorientierte Kommunikation. Die Perspektive basiert auf einer aktuellen Teilnehmerumfrage und nutzt das dreistufige Reifegradmodell von S-Pire CCS, um die Entwicklung von IT-getriebenen Optimierungsansätzen hin zu kundenerlebnisorientierten Output-Prozessen zu verorten. Die Veranstaltung bietet einen strukturierten Einstieg in die Thematik und adressiert gezielt die Veränderungen, die durch Pandemie und Digitalisierung ausgelöst wurden.

Im weiteren Verlauf analysiert der Beitrag die Ergebnisse der Umfrage, die eine Zweiteilung der Unternehmen zwischen aktiver Transformation und Verharren im Status quo zeigt. Technologische Herausforderungen betreffen vor allem die Migration von monolithischen Systemen zu flexiblen Cloud-Lösungen und die Integration von Legacy-Systemen, während fachliche Hürden in der Ressourcenknappheit, der Komplexität bestehender Prozesse und der Anpassung von Formularen liegen. Die Diskussion fokussiert auf die Notwendigkeit, Output-Prozesse nicht nur effizient, sondern auch individuell und erlebnisorientiert zu gestalten. Abschließend werden offene Fragen für die weitere Diskussion formuliert, insbesondere zur Balance zwischen Effizienz, Optimierung und einer stärkeren Ausrichtung auf Customer Experience im Output Management.

Mit der Digitalisierung steigt der Anspruch, massenhafte Geschäftskommunikation individueller und erlebnisorientierter zu gestalten – Unternehmen müssen die gesamte Klaviatur der Kundeninteraktion beherrschen. – Björn Negelmann

Viele Projekte verharren im Status quo, weil technologische und fachliche Herausforderungen wie Legacy-Integration und Ressourcenknappheit den Wandel ausbremsen. – Björn Negelmann

Customer Experience-orientiertes Output Management verlangt einen Paradigmenwechsel: Weg von IT-getriebener Optimierung, hin zu flexiblen, adaptiven Prozessen, die echte Kundenerlebnisse ermöglichen. – Björn Negelmann

  • Die Digitalisierung und die Pandemie haben das Output Management und die massenhafte Geschäftskommunikation grundlegend verändert.

  • Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Output-Prozesse effizienter, individueller und erlebnisorientierter zu gestalten.
  • Technologische Herausforderungen bestehen insbesondere in der Migration von monolithischen Strukturen hin zu Cloud-basierten, flexiblen Systemen und der Integration von Legacy-Systemen.
  • Fachliche Herausforderungen sind unter anderem die Anpassung von Organisationsmodellen, die Umsetzung mit knappen Ressourcen und die Komplexität bestehender Prozesse.
  • Customer Experience und kundenorientierte Kommunikation gewinnen zunehmend an Bedeutung und erfordern neue Ansätze im Output Management.

Die strategische Relevanz des Beitrags liegt in der konsequenten Verschiebung des Output Managements von einer rein effizienzgetriebenen Prozessoptimierung hin zu einer kundenzentrierten, erlebnisorientierten Geschäftskommunikation. Im Zentrum steht das Spannungsfeld zwischen etablierten IT-Paradigmen, die auf Stabilität und Automatisierung ausgerichtet sind, und dem wachsenden Druck, individuelle Kommunikationsbedürfnisse und Customer Experience in den Vordergrund zu rücken. Die Analyse der Umfrageergebnisse macht einen blinden Fleck sichtbar: Während viele Unternehmen operative Effizienzsteigerung als Ziel deklarieren, bleibt die tatsächliche Transformation zur kundenorientierten Kommunikation oft auf halbem Weg stecken. Verantwortungsverschiebungen zwischen IT und Fachbereichen, Ressourcenknappheit und die Komplexität bestehender Systemlandschaften wirken als Veränderungsbarrieren. Das dreistufige Reifegradmodell verdeutlicht, dass die Mehrheit der Organisationen in traditionellen Denkmustern verharrt und die kulturelle wie strukturelle Öffnung für neue Kommunikationsparadigmen nur zögerlich erfolgt.

Handlungsrelevant ist der Beitrag, weil er die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels im Output Management klar adressiert und dabei operative, technologische und kulturelle Aspekte miteinander verknüpft. Die Reflexion über die Defizite im Fach- und Technologiekonzept liefert Impulse, die eigene Projektlandschaft kritisch zu hinterfragen und Prioritäten neu zu setzen. Für die Zielgruppe entsteht daraus der Auftrag, nicht nur technische Migrationen und Prozessautomatisierung zu forcieren, sondern vor allem die Perspektive der Customer Experience systematisch in die Steuerung und Bewertung von Output-Projekten zu integrieren. Der Beitrag fordert dazu auf, bestehende Verantwortungsstrukturen zu hinterfragen, Silos zwischen IT und Fachbereichen aufzubrechen und die Komplexität als Gestaltungsaufgabe anzunehmen. Damit verschiebt er die Perspektive von kurzfristigen Effizienzgewinnen hin zu nachhaltiger, kundenorientierter Wertschöpfung und liefert einen Impuls, Output Management als strategischen Hebel für die Transformation der Geschäftskommunikation zu begreifen.

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