Im Mittelpunkt steht die Transformation von monolithischen zu eventbasierten Multisystemarchitekturen im Outputmanagement großer Energieversorger. Die Referierenden beleuchten, wie die Fragmentierung von Daten und Prozessen neue Anforderungen an Transparenz und Fehleridentifikation stellt. Im praktischen Fokus steht die konsequente Nachverfolgung von Events über alle beteiligten Systeme hinweg, unterstützt durch die Standardisierung von Logfiles und Event-IDs sowie den Einsatz automatisierter Dashboards. Die Perspektive verbindet IT- und Fachbereichssicht und zeigt, wie Monitoring nicht nur als Operations-Thema, sondern als integraler Bestandteil von Entwicklung und Business etabliert wird.
Kern des Ansatzes ist die Einführung eines End-to-End-Monitorings, das Fehlerquellen wie Netzwerkprobleme, API-Ausfälle oder Datenqualitätsmängel systematisch sichtbar macht. Die Nutzung von Tools wie Splunk ermöglicht die Aggregation und Visualisierung von Event-Daten, sodass Operations und Fachbereiche Fehlerursachen schnell identifizieren und zuordnen können. Automatisierte Prozesse klassifizieren Fehler, versenden qualifizierte Alerts und entlasten so die tägliche Arbeit. Die Standardisierung der Event-IDs bildet die Grundlage für eine systemübergreifende Fehleranalyse, während die Integration von Logs aus unterschiedlichen Systemen und Third-Party-Anwendungen durch Middleware-Lösungen unterstützt wird. Die Praxisberichte zeigen, wie sich durch diese Maßnahmen das Monitoring skalieren und der operative Aufwand trotz steigendem Event-Volumen deutlich reduzieren lässt.
