Erfahrene CX-Verantwortliche und Berater:innen diskutieren im Panel die operativen Anforderungen an Customer Experience Management in großen B2B-Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen und Lösungsansätze für die Etablierung kundenfokussierter Governance-Strukturen, die gezielte Nutzung von Teamdiversität und individuellen Stärken sowie die Balance zwischen standardisierten Prozessen und improvisatorischer Anpassungsfähigkeit. Die Diskussion nutzt Analogien aus Kunst und Musik, insbesondere das Modell der Jazzband, um die notwendige Verbindung von klaren Rahmenbedingungen und individueller Autonomie zu verdeutlichen. Die Perspektiven der Panelist:innen adressieren explizit die Bedürfnisse von CX-Leitungen, Marketing- und Brand-Verantwortlichen in Organisationen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden.
Im Austausch werden zentrale Erfolgsfaktoren für operative Exzellenz herausgearbeitet: Klare Rollen- und Verantwortlichkeitsdefinitionen, die Förderung von Teamdiversität und individuellen Stärken, die Identifikation und Skalierung von Innovationsinseln sowie die regelmäßige Überprüfung bestehender Regeln auf ihre Kundenorientierung. Die Panelist:innen betonen, dass Governance-Strukturen Orientierung bieten müssen, ohne Innovationspotenziale zu blockieren. Praxisbeispiele aus B2B-Unternehmen und der Hotellerie illustrieren, wie die Balance zwischen Struktur und Flexibilität gelingen kann. Empathie, teamübergreifende Zusammenarbeit und die gezielte Weiterentwicklung individueller Stärken werden als zentrale Hebel für nachhaltige Verbesserungen im Customer Experience Management identifiziert.
